''Wiener Klassik'' Wiesbaden 2018/2019 - Festliches Weihnachtskonzert Tickets - Wiesbaden, Kurhaus Wiesbaden, Friedrich-von-Thiersch-Saal

Event-Datum
Mittwoch, den 19. Dezember 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Kurhausplatz 1,
65189 Wiesbaden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Klassische Philharmonie Bonn (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Schüler und Studenten.
Ticketpreise
von 25,50 EUR bis 40,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Klassische Philharmonie Bonn
Liebe Freunde der Wiener Klassik,
Sie werden bemerken, dass das Pendel in der Programmauswahl in der Spielzeit 2018/2019 deutlich zugunsten der reinen Wiener Klassik ausschlägt. Beethoven mit seiner 1. und 2. Symphonie, Mozart mit seiner „Idomeneo“-Musik, der konzertanten Sinfonie und dem Klavierkonzert c-Moll KV 491 sind dominant vertreten. Haydns Sinfonie „Le matin“, die Paukenwirbel-Sinfonie und die Salomon-Sinfonie schließen den Kreis großartiger Werke der Klassik. Auf dem Gebiet der Solistenauswahl waren wir fündig und konnten so das Violoncellokonzert von Robert Schumann mit Valentino Worlitzsch und das Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns mit Hinrich Alpers besetzen. Wettbewerbserfolge aber manchmal auch
Zufallsbegegnungen sind wie immer die Quelle.
Bei der schönen Tradition unseres weihnachtlichen Konzerts im Dezember wächst das Programm allmählich um die prominenten Namen Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, César Franck, Max Reger und weitere zusammen.
Im Übrigen stellen wir mit großer Freude einen Publikumszuwachs mit vielen jüngeren Zuhörern fest. Ich freue mich nicht zuletzt auch deshalb auf eine spannende Spielzeit 2018/2019 und wünsche Ihnen ebenso viel Freude bei unseren Konzerten.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Heribert Beissel


MITTWOCH, 10. OKTOBER 2018, 20:00 UHR

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 15
Hier trifft der Ausspruch „Mozarts Geist aus Haydns Händen“ des Grafen Waldstein zu, der auch deswegen die absolute Notwendigkeit der Übersiedlung Beethovens von Bonn nach Wien sah. Bestimmend ist die meisterhafte, sehr kammermusikalisch gesehene Ausarbeitung des sinfonischen Stoffes. Als 1. sinfonisches Werk ein Volltreffer!

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491
Dieses Konzert ist das Summum Opus aus dem Schaffen Mozarts für das Klavier. Eine noch nie dagewesene Dominanz der Bläser macht das „Neue“ in der langen Reihe seiner Klavierkonzerte
aus und erzielt eine faszinierende Farbigkeit.

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 104 D-Dur („Salomon-Sinfonie“)
Sie ist wohl Haydns meistbedeutende Sinfonie mit ihrem klaren Verweis auf Beethoven. Das
rasante Finale mit seinen lyrischen Oasen verzückt.

MITTWOCH, 19. DEZEMBER 2018, 20:00 UHR

Festliches Weihnachtskonzert
Wir möchten Ihnen emotional stimmungsvolle Momente in der schönsten Zeit des Jahreskreises
vermitteln mit einer Sopranstimme, dem Glanz einer Trompete und Werken u. a. von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, César Franck und Max Reger.

MITTWOCH, 23. JANUAR 2019, 20:00 UHR

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 6 D-Dur („Le matin“)
Diese Sinfonie schrieb Haydn für die exzellenten Solisten der Hofkapelle in Schloss Esterházy.
Technisch und musikalisch schöpfte er aus dem Vollen. Es entstand ein kleines Wunder musikalischer Einfälle und spielerischer Finessen.

Camille Saint-Saëns
Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22
An die Tradition der Wiener Klassik anknüpfend gestaltet sich dieses Konzert individuell mit
einer improvisatorischen Solokadenz gleich zu Beginn des 1. Satzes und eines scherzenden
Allegro anstelle eines üblichen langsamen Satzes. Ungeheuer virtuos ist das Finale, eine Art
Tarantella.
Hinrich Alpers - Klavier

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Sie zeigt einen Moment zwischen dem Abschied von Haydns Einfluss und vor dem Quantensprung
in die neue sinfonische Dimension der „Eroica“. Klassische Spielarten und ein weit
ausgesungenes Larghetto faszinieren.

MITTWOCH, 27. FEBRUAR 2019, 20:00 UHR

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso h-Moll op. 6 Nr. 12
In einer vom Vater und Gönner verordneten Italienreise sollte der junge Komponist die italienische Art, Melodien zu erfinden, erlernen. Auf diese Weise kam Händel auf das interessante Experiment des Concerto grosso, neben der artifiziellen Kunstbauweise Melodisches dazu zu erfinden.

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Ein Meisterwerk allererster Klasse. Die Violine pflegt eine intime Zwiesprache mit ihrer älteren Schwester, der Viola. Der Austausch von wunderbaren Gedanken kennzeichnet den 1. Satz. Im 2. Satz erreichen beide Instrumente die Grenze der Gefühle. Die fast schon romantische Tonsprache macht diesen Satz zu einem beglückenden „Sonderfall“ im Schaffen Mozarts. Da wirkt der virtuose 3. Satz fast wie eine Befreiung.

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur („mit dem Paukenwirbel“)
Nicht zu verwechseln mit der Sinfonie „mit dem Paukenschlag“. Man erlebt alle Vorzüge des reifen Stils Haydns. Geheimnisvoll leitet die Pauke das Anfangs-Adagio ein. Das Variationsgeflecht des 2. Satzes ist ein Kunstwerk für sich. Die höfische Tanzmusik des Menuetts und auch der 4. Satz sind eine Klasse für sich.

DONNERSTAG, 28. MÄRZ 2019, 20:00 UHR

Gaetano Donizetti
Ouvertüre zu „Don Pasquale“
Eine ausgezeichnete Ouvertüre schmückt die Spieloper „Don Pasquale“. Einfallsreich und wirkungsvoll ist die Präsenz vieler Motive und Themen in buntem Neben- und Nacheinander.

Robert Schumann
Violinkonzert d-Moll
Sein Violinkonzert gehört zum festen Repertoire eines jeden Künstlers. Die edle Anmut und Melodienseligkeit geben besonders dem 2. Satz eine romantische Verträumtheit. Virtuosität ist hier Mittel zum Zweck.

Felix Mendelssohn
Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische“)
Seine 4. Symphonie ist das Produkt einer Italienreise, verzichtet aber auf allzu folkloristische
Stimmungsbilder. Berühmt ist der balladeske 2. Satz. Der 3. Satz mit seiner anmutigen Tanzweise verströmt und verliert sich. Das Presto entwickelt sich bald zu stürmischem Trubel und macht der Namensgebung „Italienische“ alle Ehre.
Bild: Kurhaus Wiesbaden

Informationen über das Kurhaus in Wiesbaden:
 
Das Kurhaus Wiesbaden ist mit seinen zwölf prächtigen Sälen und Salons der perfekte Ort für Galas, Festveranstaltungen oder Seminare sowie für Kongresse und Symposien. Das Foyer überwältigt mit seiner 21 Meter hohen Kuppel und ist wie gemacht für Empfänge und Ausstellungen. Technische Bequemlichkeit auf neustem Stand, eine Vielzahl unterschiedlich großer Räume und Säle mit einem Komplett-Service in Organisation und Gastronomie sind das Fundament einer gelungenen Synthese von historisch einzigartig schönem Raumangebot in optimaler Lage und idealer Infrastruktur.

Das Kurhaus Wiesbaden, ist von viel Grün und historischen, prunkvollen Gebäuden umgeben. Direkt daneben befindet sich mit 129 m die längste Säulenhalle Europas. Zusätzlich stehen weitere Räume für andere Veranstaltungen, Sondermessen und Ausstellungen zur Verfügung. Das Kurhaus ist ausserdem in Besitz von zwei dreischaligen Kaskadenbrunnen, die im Bowling Green, zwischen den Theater-Kolonnaden und vor dem Kurhaus  liegen. Neben luxuriösen Restaurants mit besonderer Atmosphäre findet man eine Vielzahl von Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten an ruhigen Plätzen und in dem sich anschließend, weitläufigen Kurpark mit einem großen Weiher und schönem Baumbestand.