Bild: Wiener Klassik im Kurhaus Wiesbaden - Klassische Philharmonie Bonn Bild: Wiener Klassik im Kurhaus Wiesbaden - Klassische Philharmonie Bonn
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Information zur Veranstaltung

Liebe Freunde der Wiener Klassik,


es ist mir ein großes Bedürfnis, allen von ganzem Herzen zu danken, die meinem Hilferuf vom Dezember des vergangenen Jahres gefolgt sind und dadurch den Bestand des Orchesters gesichert und die Umsetzung der Programme ohne Einschränkung möglich gemacht haben. Die heikle Situation entstand, wie Sie wissen, durch den für uns vollkommen unverständlichen Beschluss der Stadt Bonn, den Zuschuss auf 50 % zu reduzieren.

Unser Programm für die Spielzeit 2019/2020 ist im Gefühl einer gewissen Sicherheit sehr attraktiv und farbig. Gemäß der Abmachung zwischen uns schlägt das Pendel leicht in Richtung Barock und Frühromantik aus, ohne das Schwergewicht „Wiener Klassik“ mit den Kompositionen Haydns, Mozarts und Beethovens zu vernachlässigen. Dafür steht das 1. Konzert mit Beethovens 5. Klavierkonzert und seiner „Eroica“. Stellvertretend für unsere leichte Abweichung in den frühromantischen Raum steht das Konzert mit Rossinis Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“, Brahms‘ Violinkonzert und der fantastischen 8. Sinfonie von Dvořák. Zwischen diesen Schwergewichten steht Leichteres mit Beethovens 8. Sinfonie mit ihrem witzigen Metronomsatz, Schuberts 2. Sinfonie und Haydns Sinfonie „La poule“, die ihrem Namen alle Ehre macht. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch keine jungen Solisten nennen kann, liegt das an den noch nicht abgeschlossenen Reihen der Wettbewerbe und den noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen mit den Kontaktinstitutionen wie dem Deutschen Musikrat, der Villa Musica oder dem Internationalen Wettbewerb des Mozarteum Salzburg. Ich werde wie immer nur das Beste an Angeboten auswählen. Die Werkauswahl für das „Festliche Weihnachtskonzert“ im Dezember ist die schwerste Übung, die es gibt, weil dieses Konzert keine „kirchenmusikalische Veranstaltung“ sein soll, sondern Werke mit einer erweiterten inneren Beziehung zu Weihnachten zum Thema hat. Hier kann ich nur mit Vorbehalt Komponisten benennen, warte aber wie immer bis zum Monat Oktober, in dem das Programm vorgestellt wird, auf himmlische Eingebungen.

Meine Mitarbeiter und ich wünschen uns zweierlei: 1. großes Vergnügen bei unseren Konzerten und 2. (ich kann es ja nicht lassen) den einen oder anderen neuen Konzertbesucher aus Ihrer Bekanntschaft