Wincent Weiss - Sommertour 2020 Tickets - Gießen, Kloster Schiffenberg

Event-Datum
Sonntag, den 23. August 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Domäne Schiffenberg,
35394 Gießen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Konzertbüro Bahl GmbH (Kontakt)

ACHTUNG: Parktickets sind ausverkauft!
Informationen zu P+R & Shuttlebussen finden Sie auf der Website www.giessenerkultursommer.de

Kinder ab 6 Jahren benötigen ein reguläres Ticket.

Tickets für Behinderte, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen können telefonisch über 0180-6040424*, über unser Kontaktformular auf der Website www.giessenerkultursommer.de oder im "Haus der Karten" in Gießen erworben werden.
(*0,20€ aus dem dt. Festnetz / 0,60€ aus dem Mobilfunknetz)
Ticketpreise
ab 49,75 EUR
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Gießener Kultursommer
Wincent Weiss pur. Nahbar und unprätentiös in seiner Persönlichkeit. Nachvollziehbar und
einnehmend in seinen Geschichten. Und trotzdem ist heute natürlich alles „Irgendwie
Anders“ als noch vor zweieinhalb Jahren. Mit Songs wie „Feuerwerk“ und „Frische Luft“ aus
dem Debut-Album, das im April 2017 aus dem Stand auf Platz 3 der deutschen Charts
einstieg. „An Wunder“ oder „Hier Mit Dir“ - allesamt vielfache Streaming- und YouTube-
„Millionäre“, Radio- und Chart-Dauerbrenner oder auch „Pläne“ und „Kaum Erwarten“ aus
dem aktuellen Album „Irgendwie Anders“ wird er sein Publikum am 23. August beim
Gießener Kultursommer verzaubern.

Wincent Weiss ist „oben“ angekommen. Ausgezeichnet mit dem ECHO, einem MTV Music
Award, einem Radio Regenbogen Award, dem Audi Generation Award und gleich zweifach
mit dem Bayerischen Musiklöwen. Mit einem veröffentlichten und einem unveröffentlichten
Album im Kreis der Künstler, deren Repertoire in der aktuellen Staffel des TV-Musik-
Dauerbrenners „Sing meinen Song“ untereinander „getauscht“ wird.
Wirklich ausgezeichnet aber durch die Liebe seiner Fans. Über 150.000 ZuschauerInnen bei
fünf eigenen Solo-Tourneen und noch einmal mehrere hunderttausend bei zahllosen Open-
Airs und Radiofestivals in den letzten drei Jahren. Über 470.000 Follower allein auf
Instagram. Wincent Weiss bewegt. Oder als Botschafter der deutschen „Kindernothilfe e.V.“,
die er in der Projektarbeit unterstützt. Letztes Jahr unter anderem in Peru.
„Ich habe noch nie in meinem Leben so intensiv die Erfahrung gemacht, dass überall da, wo
du dich öffnest, du selbst bist, dich nicht verstellst… Überall da, wo du Liebe gibst, diese
Liebe tausendfach zurückkommt. Das ist eine sehr krasse und schöne Erfahrung“.
Doch ist dieses „Irgendwie Anders“ Gefühl, das diese turbulenten letzten Jahre markiert,
mitnichten nur ein „Überflieger“-Gefühl. Für Wincent Weiss ist es zwar überwiegend Glück
und Dankbarkeit, ohne jedoch zu leugnen, dass sich da nicht auch manchmal eine gewisse
Nachdenklichkeit und Zweifel eingeschlichen hätten zwischendurch. Und sehr viel
Sehnsucht.

Womit eigentlich auch schon der rote Faden des neuen Albums ausgelegt wäre. Es geht um
die Themen, die unsere Gefühle im Zaum haben: unsere Beziehungen. Zu anderen, zu uns
selbst. Träume, Wünsche, Liebe. Verlust und Einsamkeit. In allen Stadien des „davor“,
„zwischendrin“ und „danach“. Positiv wie negativ. Themen, die weder ein bestimmtes Alter
kennen, noch ein Haltbarkeitsdatum, das irgendwann mal überschritten wäre. Es sind
ehrliche Songs. Und so geht es neben den vielen Glücksmomenten vor allem auch um die
Leerstellen. Die Leerstellen im Leben und vermehrt um die, die sich in den letzten Jahren
aufgetan haben. Denn die Scheinwerfer, die den Erfolg strahlen lassen, werfen eben auch
Schatten.

Gerade für einen Beziehungs- und Familienmenschen wie Wincent Weiss. Quasi ständig
unterwegs. Ein Leben im Tour-Bus, in Hotels, ohne richtiges Zuhause. Wenn nach dem
Adrenalin und der Euphorie auf der Bühne die Einsamkeit zu einem ins Bett kriecht. Wenn
das Vermissen kommt.

Wincent Weiss versteckt diese Leerstellen nicht, er thematisiert und teilt sie. Den Song
„1993“ widmet er seinem Vater, den er nicht kennt, der nie für ihn und die Familie da war. In
„Pläne“ und anderen Songs geht es um die gescheiterte Beziehung, von der man geglaubt
hatte, dass sie eine Zukunft hat. Um die Stiche im Herzen, wenn man erkennt, dass man die
geliebte Person verloren hat. An jemand anderen.
„Ich habe in den letzten zwei Jahren auch schon darüber nachgedacht, einfach hinzuwerfen
und die Karriere an den Nagel zu hängen. Mir schien der Preis, den ich dafür bezahlen
musste, manchmal zu hoch. Eine Liebe, die in die Brüche gegangen ist, meine Familie, die ich
kaum noch gesehen habe. Beziehungen, die mir wichtig waren, kaum noch pflegen zu
können. Da fragt man sich manchmal, ob es das alles wert ist“, so Wincent Weiss
resümierend.

Zum Glück hat er es nicht getan. Sondern hat die emotionale Ambivalenz der letzten Jahre in
den Songs seines neuen Albums verarbeitet. „Irgendwie Anders“ ist es. Ein großer Schritt
nach vorn. Denn Karrieren wie die von Wincent Weiss sind in einem sich ständig
verändernden Musikbusiness selten geworden. Vielleicht auch, weil es immer weniger
„Typen“ gibt, wie ihn. Weil es immer weniger Künstler gibt, die sich auf der Bühne viel mehr
zuhause fühlen, als im Studio. Künstler, die zeitgleich auch begnadete Entertainer sind.
Einnehmend, nahbar, humorvoll, mitreißend, natürlich.
Wincent Weiss hat sich in den vergangenen Jahren emanzipiert. Er ist reifer geworden,
reflektierter. Ohne dabei aber seine Unbekümmertheit, seinen Witz und seine Energie zu
verlieren. Auf der Stelle treten ist nicht sein Ding. Vielleicht geschuldet seiner Passion für
Skate- und Snowboard, schnelle Autos und Motorräder. Und Veränderung gehörte immer
schon zu seinem Leben. Nicht nur 12 Umzüge allein bis zum Abi stehen dafür.
Zwischenstationen und die kontinuierliche Arbeit an der Karriere in München und Berlin.
Aufregend, abenteuerlich und lehrreich waren die letzten Jahre. Auch darin, die eigenen

„Mittelpunkte“ zu definieren. Die Familie, Ruhe und Rückzugsorte in Norddeutschland. Die
Zusammenarbeit mit Produzent Kevin Zaremba und den Autoren Philipp Klemz und Joe
Walter, mit denen auch das neue Album entstanden ist. Vertrauen und Freundschaft. Etwas
wagen, was man auch musikalisch den Songs des neuen Albums anhört. Modern klingt es
und klar. Wagemutiger als der Vorgänger, abwechslungsreicher.
Spannend, sich jetzt schon auszumalen, wie sich das live auf der Bühne anhören wird.
Sicherlich wieder grandios musikalisch umgesetzt von Benni Freibott (Gitarre), Manuel
Weber (Keyboard), Manfred Sauer (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug). Seiner Band, die in
den letzten Jahren auch vielmehr geworden ist, als seine „Band“. Auch das fühlt sich nach
„Familie“ an.
Bild: Kloster Schiffenberg

“Bauwerk von nationaler Bedeutung” - diesen Rang erhielt das Kloster Schiffenberg im Jahr 2012.
Schon zuvor ist es Hauptattraktion für Besucher und Bürger der Stadt Gießen gewesen. Neben einem mittelalterlichen Flair bietet die ehemalige Klosteranlage jeden Sommer Kulturveranstaltungen und Gottesdienste an.

Hier sind der Gießener Kultursommer und der Musikalische Sommer auf dem Schiffenberg Zuhause, die alljährlich Besucher aus der ganzen Region auf das Klostergelände anziehen.

Das historische Bauwerk am Rande des Stadtwalds hat eine lange Geschichte, die bis ins frühe 12. Jahrhundert zurückreicht. Einst lebten hier Augustinermönche und Mitglieder des Deutschen Ordens und auch heute ist das Kloster Schiffenberg gut erhalten.
Zahlreiche Sanierungen und Umbauten ermöglichen auch heute noch Führungen durch das mittelalterliche Kloster Schiffenberg.

Abrunden lässt sich der Besuch auf dem Schiffenberg im Restaurant oder Biergarten der Anlage, mit einem perfekten Ausblick auf Gießen.


Genießen Sie das historische Ambiente und Kultur vom feinsten im beliebten Naherholungsgebiet und Ausflugsziel - besuchen Sie das Kloster Schiffenberg!