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Bild: Wolf Mail & Band

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He knows how to play the blues – sein melodiöses Spiel, grosse Emotionen und
ausgefeilte Technik zeichnen die Musik von Wolf Mail aus. Nur ein Virtuose vermag beide Seiten der Bluesgitarre, die Schönheit und die Aggressivität ihres Klangs, gleichermaßen zu beherrschen. Der in Australien und  Kalifornien lebende Kanadier Wolf Mail meistert nicht nur die beiden Pole dieses Blues-Spektrums, nein, er schafft es sogar problemlos, sie in einem einzigen Song zu kombinieren. Neben seiner einzigartigen Stimme ist dies das besondere Geheimnis seiner Musik. Selbst Blues-Kenner werden von Mails Sound noch überrascht. Zusammen mit Pierre Cordier (Bass) und Nicolas Sarran (Drums) sorgt Wolf Mail für eine stil-übergreifende Überraschung nach der anderen.  Auf seiner 48 Jahre alten Fender Solidbody, deren Alter sichtbare Spuren hinterlassen hat, spielt er mit flinken Fingern perlende Läufe, stakkato-artig gepickte Melodien, leicht verzerrte Riffs. Die Nähe zu Vorbildern wie Johnny Winter und Elmore James ist ebenso unverkennbar wie zu Gary Moore und der Allman Brothers Band   

Wenn dieser Ausnahmemusiker mit verzerrtem Gesicht seine Gitarre heulen und singen, stöhnen und kreischen lässt, wird unmittelbar klar, dass der Blues eine Sache ist, die von innen kommt; dass mancher Song unter Anstrengung „geboren“, mit persönlichen Opfern erkauft sein will. DerWolf hat den Blues, und er lebt ihn. Schmerzensmann Wolf Mail krallt sich in sein Instrument, als sei es sein letzter Rettungsanker, spielt seine Begleitband mit seinen Highspeed-Exzessen förmlich an die Wand und verlässt immer wieder den Boden des Blues, um auf anderen Hochzeiten einen düster mollgefärbten Tanz zu vollführen. Selbst wenn er etwas von „wunderschönen Melodien“ murmelt ( und mit dieser Einschätzung des eigenen Materials sogar recht hat ), bleiben Mails Nummern melancholisch, nachdenklich, kritisch und unüberhörbar katastrophisch gefärbt.