Bild: Wolf SingerBild: Wolf Singer
Tickets im Vorverkauf für Wolf Singer sichern. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Erleben Sie Wolf Singer live.


Der 1943 geborene Mediziner wurde 1981 Direktor der Abteilung für Neurophysiologie am Max-Plack-Institut für Hirnforschung in Frankfurt und ist selbst Gründer oder Mitgründer verschiedener wissenschaftlicher Institute. Seine auch international weitverzweigte, vielbeachtete Tätigkeit als Grundlagenforscher und Wissenschaftspublizist hat ihn deshalb so bekannt gemacht, weil das spezielle Erkenntnisinteresse der von ihm auch als Emeritus weiter betriebenen und vertretenen Hirnforschung grundlegende Fragen der Existenz wie die Freiheit des Willens oder die Schuldfähigkeit des Menschen unmittelbar berührt.

In seinem Buch Der Beobachter im Gehirn hatte der renommierte Hirnforscher Wolf Singer die Frage gestellt: „Wie kommt es, daß wir nicht nur das in unserem Gehirn repräsentieren können, was in der Umwelt vorhanden ist, sondern daß wir uns dessen auch bewusst sein können?“

Singer ist der Frage nach dem Wesen des Bewusstseins auch in seinem Dialog mit dem buddhistischen Mönch Matthieu Ricard nachgegangen. Wie unterscheidet sich der vom Meditierenden favorisierte „Erste-Person“-Ansatz von der Auffassung, beim Bewusstsein handele es sich um ein Phänomen, das aus neuronalen Interaktionen hervorgeht? Ist das Gehirn als Teil des Körpers zu verstehen und wie kann dabei gleichzeitig berücksichtigt werden, daß der Körper Teil einer Kultur und Gesellschaft ist? Was ist in diesem Zusammenhang von parapsychologischen Phänomenen zu halten?