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Woyzeck - Schauspiel von Georg Büchner

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Information zur Veranstaltung

In Büchners "Woyzeck" geht es, wie schon in dessen früheren Dramen, um die stets gleiche Frage: Was ist es, was in uns lügt, mordet, stiehlt? Es ist die Frage nach den bestimmenden und verursachenden Faktoren des menschlichen Schicksals. Der Soldat Woyzeck gehört zur untersten Gesellschaftsschicht und ist hilflos den Schikanen seiner Mitmenschen ausgeliefert. Ein Doktor missbraucht ihn für medizinische Experimente. Er hat Wahnvorstellungen und seine eigene Art von Philosophie, die den Doktor belustigt. Woyzeck, der seine Marie und das gemeinsame uneheliche Kind unterstützen will, rasiert täglich den Hauptmann, von dem er stets verhöhnt wird. Unterdessen macht der forsche Tambourmajor Marie den Hof. Als sie den Verführungskünsten schließlich nicht mehr widersteht, will Woyzeck zunächst nicht an ihre Untreue glauben. Aber der Hauptmann versteht es, lustvoll spöttisch Verdacht gegen Marie zu schüren. Für Woyzeck bricht die Welt zusammen. Man hat ihm das einzige genommen, was er besessen hat. Marie bereut, aber zu spät. Woyzeck geht zum Trödler und ersteht ein Messer ... Das Drama basiert auf einem tatsächlichen Kriminalfall, bei dem die Zurechnungsfähigkeit des Schuldigen heftig debattiert wurde. Büchner, selber Arzt, kannte die medizinischen Gutachten und hat aus ihnen einige Details übernommen.