Wucan Tickets - Nürnberg, MUZclub

Event-Datum
Donnerstag, den 09. November 2017
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Fürther Straße 63,
90429 Nürnberg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: MUZ - Musikzentrale Nürnberg e.V. (Kontakt)

Rollifahrer(innen) und Schwerbehinderte mit B im Ausweis kaufen eine Karte - die Begleitperson bekommt die Freikarte an der Abendkasse.

Bitte im E-Werk Bescheid geben, telefonisch 09131 8005-0, Fax -10 oder per mail an info@e-werk.de, damit es im Kontingent berücksichtigt wird.
Ticketpreise
ab 11,10 EUR
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Wucan

Bild: Wucan
Wer den Sturm erntet
Deutschland und die Rockmusik – da war doch was? Nein, nicht Westernhagen, sondern Krautrock:
Jene seltsam großartige Musik voller Grooves und Experimentierlust, stilistisch kaum greifbar,
eingespielt von Bands mit kuriosen Namen. Alles Tugenden, die Wucan aus Dresden wie
selbstverständlich in die Gegenwart übersetzt: Die Band um Sängerin, Multiinstrumentalistin und
Songschreiberin Francis Tobolsky möchte wieder Musik mit Wumms und Charakter auf die Landkarte
setzen und bedient sich dazu unbekümmert aus allen Genres, solange der Spirit stimmt: Ohne Probleme
lässt sich Wucan als Hardrock-, Psychedelic-, Acidfolk-, Stoner- oder Bluesrockband hören, die ihre
Einflüsse elektrisierend ineinander gefaltet hat.
Von Anfang an war klar, wohin die Reise gehen sollte: Tobolsky, musikalisch sozialisiert 1970, hörte
statt Mp3 lieber rauschendes Vinyl voll satter Gitarren. Die Helden ihrer Jugend hießen nicht Rihanna
oder Justin Timberlake sondern Rory Gallagher, Free und Frumpy. „Blues Brothers Wanted!“ lautete
deshalb die klare Ansage, die sie 2012 in den Anzeigenteil eines Dresdner Studentenmagazins setzte.
Nur wenig später hatte sie einige Gleichgesinnte mit der gleichen Philosophie und ähnlich langen
Haaren gefunden. Wucan war geboren.
Die Chemie stimmte: 2014 erschien die EP „Vikarma“ – natürlich auf Vinyl. Auf der von Eloy-
Keyboarder Michael Gerlach produzierten Scheibe ließen sich bereits alle Trademarks von Wucan
finden: Psychedelische Riffs, progressive Strukturen und immer wieder folkige Momente, nicht zuletzt
durch Tobolskys Querflöten-Spiel. Kritiker und Fans waren begeistert, die auf 500 Stück begrenzte EP
war im Nu ausverkauft. Prompt fand sich Wucan auf Festivals wie „Hammer Of Doom“ und als Live-
Support von Sienna Root wieder, wo sich Tobolsky und ihre Mitstreiter einen Ruf als explosive Live-
Band erspielten.
Mit dem im Herbst 2015 veröffentlichten Debüt überschritt Wucan mit Leichtigkeit die magische
Schwelle vom Geheimtipp zum gefeierten Newcomer: „Sow The Wind“ ist ein energetisches Heavy-
Rock-Statement, das sich trotz aller Direktheit nicht zu schade für krautige Extravaganzen ist. Da wird
wie im Song „Wandersmann“ auch mal 16 Minuten lang das ganze Spektrum der Bands zelebriert, von
Folk zu Funk zu Psychedelic gehüpft und nebenbei die Bhagavad Gita auf deutsch zitiert – wer macht
so etwas heute noch?
Mittlerweile hat sich das Bandgefüge gefestigt: Wucan besteht nun neben Tobolsky aus Gitarrist Tim
George, Bassist Patrick Dröge und Drummer Phil Knöfel. Nach der Veröffentlichung von „Sow The
Wind“ ging es auf Tour: Rund 120 Auftritte absolvierte die Band bis Ende 2016, mit jedem einzelnen
wuchs die Schar der Fans kontinuierlich.
Die Naturgewalt, die Wucan auf die Bühne bringt, soll auch ihren Niederschlag auf ihrem zweiten
Album finden, wofür sich die Band erneut in den Berliner Big Snuff Studios (Kadavar, Heat)
verschanzte. Noch stärker als das Vorgängeralbum wird „Reap The Storm“ das einlösen, was Wucan
live verspricht: einen wuchtigen Rocksound, klar und organisch zugleich, Musik für moderne Hippies
und alle, die es werden wollen. Die Band ist bereit, den Sturm zu ernten, den sie gesät hat, und ihn mit
vollen Händen über jene auszuschütten, deren Herz für gute Musik schlägt

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