Xingye Li (Gitarre) : Desires Tickets - Greven, Beat Club, Keller der Gaststätte "Goldener Stern"

Event-Datum
Freitag, den 24. November 2017
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Martinistr. 2,
48268 Greven
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: GWK e.V. (Kontakt)

GWK-Mitglieder, Beat-Club-Mitglieder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslose, Sozialdienstleistende.

Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuzeigen.

Andere Vorverkaufsstellen: Greven Marketing 02571-1300; Beat Club Greven 02571-81303

Bitte beachten Sie, dass der Veranstaltungsort nicht barrierefrei ist. Für Rollstuhlfahrer besteht leider keine Zugangsmöglichkeit.
Ticketpreise
ab 15,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Beat Club BLISS 2017
Ein Zauberer des Klangs: schier unbegrenzte gitarristische Fähigkeiten und mindestens zwei kulturelle Wurzeln hat der von der GWK und auf internationalen Wettbewerben ausgezeichnete Gitarrist Xingye Li. Mit 14 verließ er seine Heimatstadt Shenyang im Norden Chinas, um in Seoul Gitarre zu studieren. Aus Südkorea kam er 2009 zum Studium nach Münster, heute lebt er in Berlin. Selbstverständlich nennt er Bach einen seiner Bezugspunkte und spielt dessen wunderbare Lautensuite mit der bekannten Bourrée. Für den Jahrhundertgitarristen Andrés Segovia schrieb Castelnuovo-Tedesco seine Hommage an Boccherini. Die Sonate gilt als eine der bedeutendsten und technisch anspruchsvollsten Gitarrenkompositionen des 20. Jhs. Sie ist Xingye Lis Lieblingsstück. Ost und West verbindet Lis Landsmann Tan Dun, chinesische Musik und Flamenco-Elemente balanciert er in „Sieben Sehnsüchte“ aus. Ins Elisabethanische Zeitalter Great Britains geht’s mit Brittens „Nocturnal“ und in die Melancholie, die die Shakespeare-Zeit um 1600 durchdrang. Das Besondere, neben dem extremen Schwierigkeitsgrad, dieses Stücks: Dowlands „Come, Heavy Sleep“, über das Britten komponiert, kommt erst ganz zum Schluss. Zuvor bäumt sich die Passacaglia in sich steigernder Dramatik gegen die Schwermut auf. Ihre Erlösung findet sie musikalisch, in der Melodie des alten Liedes „Komm, schwerer Schlaf“, das „so sanft wie möglich“ erklingen soll. „So bringt uns die sogenannte zeitgenössische Musik“, sagt Xingye Li, „am Ende des Konzerts wieder zurück – in eine reine schöne Zeit.“

Programm:
Johann Seb. Bach (1685–1750): Suite e-Moll für Laute, BWV 996
Mario Castelnuovo-Tedesco (1895–1968): Sonata Op. 77 „Omaggio a Boccherini“
Tan Dun (*1957): Seven Desires for Guitar (2002)
Benjamin Britten (1913–1976): „Nocturnal“ after John Dowland for Guitar op.70

Foto: (c) PrepixelTimoBühring

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