Zärtlichkeiten mit Freunden Tickets - Dresden, Societaetstheater, Gutmann-Saal

Event-Datum
Freitag, den 08. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
An der Dreikönigskirche 1a,
01097 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Societaetstheater gGmbH (Kontakt)

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises für Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose (ALG I und II), Schwerbeschädigte (ab 80%) sowie Inhaber des Dresdenpasses gewährt. Weitere Ermäßigungen für ALG II-Empfänger und Inhaber des Dresdenpasses an der Abendkasse des Theaters.
Ticketpreise
ab 22,00 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Zärtlichkeiten mit Freunden
Die bekannte Band „Zärtlichkeiten mit Freunden“ ist gut bis sehr gut. Als Zuzweitunterhalter haben Ines Fleiwa und Cordula Zwischenfisch neben mäßiger Musik und geklauten Gags nicht viel zu bieten. Sie nennen es Musik-Kasperett und haben dafür schon neunzehn Kleinkunst- und Comedypreise bekommen. An diesem Abend präsentieren sie ihre schönsten Momente.
In dem Fernsehsender ARD wurde die „bekannte Band“ vom Publikum in der Sendung DEUTSCHLAND LACHT vor einigen Jahren zum Sieger gewählt. Darüber freuen sie sich dementsprechend. Das alles ist sehr herrlich und zieht bei Frauen. Die beiden Grobmusiker gastierten bereits auf vielen Silberhochzeiten, Sportfesten und CB-Funkertreffen. Sie sind alte Hasen in der Unterhaltungsbranche. „Zärtlichkeiten mit Freunden“, um den Namen noch einmal zu nennen, spielen Hits. Aber das ist ihnen nicht genug, sie machen auch Witze. Das ist eigentlich schon alles, was wichtig ist.

Stefan Schramm (der Ines) und Christoph Walther (der Cordula) kennen sich fast schon immer. Das erste Treffen war wahrscheinlich 1983 in Röderau im Garten von Tante Renate. Von dem Zeitpunkt an waren sie manchmal Freunde und manchmal nicht. Musikalisch sind beide sehr verschiedene Wege gegangen. Der Eine war in der Kurrende, der Andere in der Musikschule zum Flötenunterricht. Der Eine fand dann Singen blöd, der Andere fand dann Flöte blöd und wollte lieber E-Gitarre spielen, was aber Mutti und Vati nicht erlaubt haben und stattdessen zwölf Jahre Trompete gelernt wurde. Das uferte schließlich in einer Dresdner Bigband aus. Vorher fand der Andere aber Bassgitarre ganz gut, dann wieder nicht und übte schließlich sechs Jahre lang ganz unten im Keller der Musikschule Riesa Schlagzeug. Mit Stipendium und Jugend musiziert und allem pipapo. Der Andere durfte dann auch E-Gitarre lernen und so wurde es doch wieder interessant. Diese und jene Band. Theater hier und dort. Wie es eben so ist. Und irgendwann wollte die Marinekameradschaft Riesa eine Schiffstaufe feiern und Christoph Walther, damals Witzgranate des Lokalsenders Riesa TV, wurde
gefragt, ob er den Abend gestalten will. Und er sagte nein. Tat es dann doch mit seinem Freund Stefan Schramm. Und von da an war der Weg geebnet: Autohäuser, Silberhochzeiten, Streetworkertreffen, Bergfest einer Klempnerei, Brauereien, kommunale Jugendeinrichtungen, Jugendstrafvollzugsanstalt Zeithain und 2003 schließlich der Durchbruch auf einer richtigen Kabarettbühne in Cottbus. Seitdem reisen die beiden als „Die bekannte Band Zärtlichkeiten mit Freunden“ durch Ost und West, aber auch Nord sowie Süd, manchmal durch Österreich, seltener durch die Schweiz. Und fast nie durch Italien und Liechtenstein. Das Programm in anderen Ländern zu spielen ist Ziel für die übernächste Saison.
Bild: Societaetstheater Dresden

Im barocken Gebäude hat ein modernes Theater Einzug gehalten, das Aufführungen des Sprech-, Tanz-, Musik- und Figurentheaters Raum gibt. Freischaffende Künstler aus der Region und Gäste aus dem In- und Ausland stehen inzwischen auf der historischen Bühne. Heute wendet sich das Societaetstheater vor allem Themen und Stoffen der Gegenwart zu. Dazu schaffen Festivals, Werkstattveranstaltungen und Diskussionsforen Experimentier- und Begegnungsräume für künstlerischen wie intellektuellen Austausch. Zwei Bühnen und der Spielraum im Foyer stehen den Künstlern für ihre Projekte zur Verfügung. Im Sommer lockt ein zusätzlicher Spielraum in den barocken Garten. (Quelle: societaetstheater.de // Foto: Max Messer)