Zertritt dir die Füße, nur Mut! - von Futur II Konjunktiv Tickets - Trier, Tuchfabrik

Event-Datum
Mittwoch, den 27. Juni 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Wechselstraße 4,
54290 Trier
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theater Trier (Kontakt)

Info über Ermäßigungen:
Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende und Menschen mit Schwerbehinderung (gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises). Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson muss von der schwerbehinderten Person durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen "B" nachgewiesen werden. Ein Rechtsanspruch auf ermäßigte Karten, auf bestimmte Karten oder Platzgruppen besteht nicht."
Am Einlass wird kontrolliert - bitte halten Sie Ihre Ermäßigungsberechtigung bereit.
Ticketpreise
ab 14,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Zertritt dir die Füße, nur Mut! - Theater Trier
URAUFFÜHRUNG VON FUTUR II KONJUNKTIV
Einige Monate nach der Finanzmarktapokalypse.
In London, New
York, Frankfurt am Main, Singapur,
Shanghai ist alles zusammengebrochen.
Wir blicken auf Frankfurt, dort
stehen die Türme leer, die Glasfassaden
sind zersplittert. Menschen
fragen sich: Wie soll es nun weitergehen?
Wie wollen wir zusammenleben?
Wie rette ich mich? Plünderungen,
Gewalt, ein Zerfall in kleine
Gemeinschaften, die sich bekämpfen,
prägen den neuen Alltag. Manche
haben gehört: Weit draußen im
Westen, am Atlantik, gibt es schon
andere Modelle eines neuen Zusammenlebens
und des ökonomischen
Umgangs mit Bedürfnissen, Wünschen
und einander. Diese haben
schon vorher begonnen, man kann
Anfänge in unserer Gegenwart des
Jahres 2018 finden, und in jener Zukunft
werden sie weiterentwickelt.
Selbstverwaltet, gleich, ohne Gewalt
geht es dort zu, so wird erzählt,
während kein Internet das
mehr überprüfbar macht. Solidarität
im oder nach dem Zusammenbruch.
Vier machen sich von Frankfurt aus
auf den Weg durch die apokalyptisch-
utopische Landschaft Westeuropas,
vorbei an Luxemburg,
Marseille, über die Pyrenäen, immer
Richtung Atlantik, durch alle
Hindernisse der ihnen begegnenden
Situationen, Gefahren, Menschen
und anderen Wesen nach der ökonomischen
Apokalypse. Und warum
sollte die Hoffnung ausgerechnet
irgendwo nahe Lissabon, an der
Mündung des Tejo liegen? Der Weg
Einige Monate nach der Finanzmarktapokalypse.
In London, New
York, Frankfurt am Main, Singapur,
Shanghai ist alles zusammengebrochen.
Wir blicken auf Frankfurt, dort
stehen die Türme leer, die Glasfassaden
sind zersplittert. Menschen
fragen sich: Wie soll es nun weitergehen?
Wie wollen wir zusammenleben?
Wie rette ich mich? Plünderungen,
Gewalt, ein Zerfall in kleine
Gemeinschaften, die sich bekämpfen,
prägen den neuen Alltag. Manche
haben gehört: Weit draußen im
Westen, am Atlantik, gibt es schon
andere Modelle eines neuen Zusammenlebens
und des ökonomischen
Umgangs mit Bedürfnissen, Wünschen
und einander. Diese haben
schon vorher begonnen, man kann
Anfänge in unserer Gegenwart des
dorthin ist lang und oft steinig – nur
Mut!
Ein spartenübergreifendes Stück mit
Schauspiel, Tanz und Opernchor im
Rahmen des Doppelpass-Projekts
„Hoch die internationale Solidarität!“.
Text: Matthias Naumann
Inszenierung: Johannes Wenzel
Leitung Opernchor: Angela Händel
Produktion: ehrliche arbeit – freies
Kulturbüro, Berlin
Gefördert im Fonds Doppelpass der
Kulturstiftung des Bundes

Tuchfabrik, Trier