Bild: Zur Wachauerin
Tickets zu Zur Wachauerin - Ka gmahde Wiesn im Vorverkauf sichern. Karten jetzt bestellen und Platz sichern. weitere Infos

Derzeit sind keine Tickets für Zur Wachauerin im Verkauf.

Information zur Veranstaltung

Der Titel der neuen CD des Trios „Zur Wachauerin“ zieht sich wie ein roter Faden durch die elf Stücke – Lebensentwürfe, die nicht ganz geglückt scheinen. „unta an kaasign drascheekeksimond“ beispielsweise ist die Waldviertler Version von Romeo und Julia, im Song „im nächstn lebm“ wird zu Kalimba-Klängen den vergebenen Möglichkeiten im Diesseits nachgeweint und „a woidviertl am meer“ erträumt ein Leben fern von „winter, mauntl und haum“. Die titelgebende Nummer „ka gmahde wiesn“ erzählt die Geschichte eines Lebens, ohne sich eines einzigen Zeitwortes zu bedienen, wie schon bei den Vorgängeralben ergänzen sich Stimme und Gitarren kongenial. Alles scheint ganz einfach, auch wenn im Song „warum?“ die Frage gestellt wird, „warum ois afoche so schwa is?“
Der Bogen spannt sich von dunkelgrauen Liedern, wie „auf da bluadwiesn“, die einem Ludwig Hirsch zur Ehre gereichen würden, bis hin zu fröhlich-frivolen Stimmungsaufhellern wie die „waldviertler stanzen“. Da bleiben kein Auge und kein Glas trocken bei Versen wie „da koal aus gfö, der is oft in ö, und d’lotte sei frau, is a meistns blau“.

Oder wie in der Süddeutschen Zeitung anlässlich des 34. ScharfrichterBeils zu lesen war:
„Das kleine Beil ging schließlich an das Trio Zur Wachauerin mit typisch österreichischen, weil lakonisch hinterfotzig und dennoch poetischen Songszenen wie einem Dada-Sufflied.“

„Zur Wachauerin“ das sind Michael Bruckner (Komposition / Gitarre), Wolfgang Kühn (Text / Stimme) und Fabian Pollack (Gitarre).