gegensaitig - Barock am Vorweihnachtsabend Tickets - Berlin, Radialsystem

Event-Datum
Sonntag, den 23. Dezember 2018
Beginn: 18:00 Uhr
Event-Ort
Holzmarktstraße 33,
10243 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Radialsystem GmbH (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Auszubildende und Studenten bis 35 Jahre, Erwerbslose, Schüler, Wehr- und Ersatzdienstleistende.
Rollstuhlplätze bzw. freie Begleitkarten bitte telefonisch unter 030 288 788 588 buchen.
Ermäßigte Tickets haben nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises Gültigkeit.
Ticketpreise
ab 18,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: gegensaitig - Urban Strings
gegensaitig - Barock am Vorweihnachtsabend

So, 23.12.2018 18 Uhr
Urban Strings

Violinen: Tabea Höfer
Violinen und Viola: Georg Kallweit
Orgel: Leo van Doeselaar
Violone: Walter Rumer

Programm

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)
Sonate IV “Die Darstellung im Tempel“ (Mysteriensonaten)
Ciacona
für Violino discordato (A-D-A-D) und Basso continuo

Johann Pachelbel (1653-1706)
“Was Gott tut, das ist wohlgetan“
Choralpartita für Orgel solo

Johann Pachelbel
aus: “Musicalische Ergötzung“
2 Violinen discordato (C-G-C-F) und Basso continuo

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sonata BWV 1038
Largo - Vivace - Adagio - Presto
Violine, Violine discordato (G-D-G-D) und Basso continuo

Johann Sebastian Bach
Duetto II und III BWV 803/ 804
Cembalo solo

Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonate XVI “Schutzengel“-Passagaglia (Mysteriensonaten)
spartiert für Violine und Viola

Heinrich Ignaz Franz Biber
aus: “Harmonia Artificioso-Ariosa, Diversimodè accordata“
Partita VI: Praeludium - Aria - Variatio - Finale
2 Violinen und Basso continuo

Musik folgt oft den elementaren Lebensprinzipien von Wiederholung und Veränderung. Am Vorweihnachtsabend stellt das Konzert “gegensaitig“ besondere Werke des Barock in den Mittelpunkt und experimentiert dabei mit Wiederholung, Reflexion und Variation sowie mit unterschiedlichen Aufstellungsorten, szenischen Mitteln und strukturellen Verfremdungen, um die der Musik zugrundeliegenden Ideen und ihre ihr innewohnende Architektur räumlich erlebbar zu machen.

Die Musikerinnen und Musiker von Urban Strings machen dabei von der in der Barockzeit beliebten Technik des "Scordierens" Gebrauch: Die Technik ermöglicht durch spezielle Stimmung der Geige, gänzlich unter-schiedliche Klangspektren zu erzeugen. Es erklingen Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Pachelbel und Johann Sebastian Bach - ext-ra-vagante, anrührende und virtuose Chaconnen, Kanons und Varia-tions-modelle für Violinen und Werke für Orgel solo, aufgeführt von Georg Kallweit und Tabea Höfer an Violine / Viola, Walter Rumer an der G Violone und Leo van Doeselaar an der Orgel.

Foto (c) Promo