hr-Sinfoniekonzert | Der wunderbare Mandarin Tickets - Frankfurt am Main, Alte Oper | Großer Saal

Event-Datum
Freitag, den 08. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Opernplatz 1,
60313 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hessischer Rundfunk (Kontakt)

Leif Ove Andsnes muss leider aufgrund einer Ellenbogen-Verletzung seine Teilnahme an dem Konzert absagen. Das Programm bleibt unverändert.

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende und Menschen mit Behinderung ab 80% GdB. Karten für Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen bitte über 069 155 2000 buchen. Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten).
Ticketpreise
von 17,00 EUR bis 54,50 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: hr-Sinfoniekonzert - Der wunderbare Mandarin
Leif Ove Andsnes muss leider aufgrund einer Ellenbogen-Verletzung seine Teilnahme an dem Konzert absagen. Das Programm bleibt unverändert.

Chor
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent

Johannes Brahms | 1. Klavierkonzert
Johannes Brahms | Schicksalslied
Béla Bartók | Der wunderbare Mandarin

Eine Veranstaltung des hr-Sinfonieorchesters
in Kooperation mit der Alten Oper Frankfurt


In Ungarn durfte Béla Bartóks Pantomime »Der wunderbare Mandarin« zunächst gar nicht gezeigt werden, aber auch nach der Kölner Uraufführung 1926 ließ der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer alle weiteren Aufführungen vom Spielplan nehmen. Prostitution, Totschlag, Räuberei, Straßenlärm auf einer Ballettbühne: Ein solch neues Sujet und eine so bildhafte, expressionistisch übersteigerte musikalische Umsetzung verstießen demnach allerorten allzu sehr gegen Sitte und Moral. Der »Mandarin« war ein Skandal – ein Auf- und Anreger ist er bis heute. Bartók selbst nannte die Pantomimen-Handlung dagegen »wunderschön«, der Klangsprache dazu gab er aber eine enorme Fallhöhe mit. »Hier reißt die Musik vom ersten Ton an in die Tiefen der Hölle hinab«, beschreibt es der Bartók-Forscher György Kroó. »Es ist kein Lärm nur für die Ohren, sondern eine Musik, die mit ihrer alarmierenden Grausamkeit das Innere aufwühlt.« Brahms dagegen widmet sich der Gegenwelt. In seiner Vertonung von Hölderlins »Schicksalslied« kommt man der Sphäre der Götter ganz nah. »Ihr wandelt droben im Licht, auf weichem Boden, selige Genien«, heißt es da. »Schicksalslos, wie der schlafende Säugling, atmen die Himmlischen.«
Bild: Alte Oper Frankfurt

Seit ihrer Wiedereröffnung am 28. August 1981 ist die Alte Oper aus dem Frankfurter Kulturleben nicht mehr wegzudenken.
Darüber hinaus hat sich das Konzerthaus einen festen Platz im internationalen Musikleben erobert. Frankfurter Bürgersinn ist es zu verdanken, dass das spätklassizistische Gebäude wieder aufgebaut werden konnte. Abend für Abend gibt es in dem für seine hervorragende Akustik gerühmten, mit Mahagoniholz ausgekleideten Großen Saal (2450 Plätze) sowie im Mozart Saal (720 Plätze) ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten: Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, Alte und Moderne Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop, Leichte Muse, Kabarett oder – im Sommer sowie in der Weihnachtszeit – en suite-Veranstaltungen mit Tanz, Musicals und Kinderprogrammen.

(Foto: alteoper.de)