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Information zur Veranstaltung

Pathétique

Artist in Residence

Timothy Ridout | Viola
Emmanuel Tjeknavorian | Dirigent

Johann Strauß | Der Zigeunerbaron – Ouvertüre
Miklós Rózsa | Bratschenkonzert
Peter Tschaikowsky | 6. Sinfonie (Pathétique)

»Tschaikowskys ›Pathétique‹ ist so mystisch wie herzzerreißend, so poetisch wie übermütig, so hell wie dunkel«, meint der junge Dirigent Emmanuel Tjeknavorian. Diesem sinfonischen Vermächtnis steht ein nicht minder emotionaler Gegenpart eines Komponisten gegenüber, der eigentlich in Hollywood den Ton angab. Miklós Rózsa hat für Monumentalfilm-Klassiker wie »Ben Hur« und »El Cid« die Partituren geliefert, aber immer auch für den Konzertsaal komponiert. Wobei sein Violakonzert aus dem Jahr 1979 den Filmmusik-Großmeister nicht verleugnet, ist es doch kraftvoll-beherzt, spanungsreich und eingängig gleichermaßen. Filmmusik war es übrigens auch, die den jungen Timothy Ridout, der Solist dieses hr- Sinfoniekonzerts, einst für die Bratsche begeisterte: Ein Lehrer hatte ihm ein Thema aus »Harry Potter« auf der Viola vorgespielt und damit den Grundstein gelegt für eine Solistenkarriere wie aus dem Drehbuch. Der britische Bratscher sei, schwärmte das Fachmagazin The Strad über den 1995 in London geborenen Timothy Ridout, »ein Geschenk«, sein Ton »warm und ausdrucksstark«.

»Tchaikovsky's ›Pathetique‹ is as mystical as it is heartbreaking, as poetic as it is exuberant, as bright as it is dark,« says young conductor Emmanuel Tjeknavorian. This symphonic legacy is juxtaposed with a no less emotional counterpart by a composer who actually set the tone in Hollywood. Miklós Rózsa provided the scores for monumental film classics such as »Ben Hur« and »El Cid«, but always composed for the concert hall as well. His Viola Concerto from 1979 does not deny the great master of film music, for it is powerful and heartfelt, rich in tension and catchy in equal measure. Incidentally, it was film music that once inspired the young Timothy Ridout, the soloist in this hr-Sinfoniekonzert, to take up the viola: a teacher had played him a theme from »Harry Potter« on the viola, thus laying the foundation for a scripted career as a soloist. The British violist, born in London in 1995, was »a gift,« his tone »warm and expressive«, the trade magazine The Strad raved about Timothy Ridout.

(Foto: Lukas Beck)