Bild: hr-Sinfonieorchester - Artist in Residence - Honeck dirigiert TschaikowskyBild: hr-Sinfonieorchester - Artist in Residence - Honeck dirigiert Tschaikowsky

Information zur Veranstaltung

hr-Sinfonieorchester - Artist in Residence - Honeck dirigiert Tschaikowsky

Artist in Residence

ANTOINE TAMESTIT | Viola
MANFRED HONECK | Dirigent

James MacMillan | Britannia
William Walton | Bratschenkonzert
Peter Tschaikowsky | 5 Sinfonie

Am offenen Herzen Sie mögen es effektvoll und poetisch? Dann hat Manfred Honeck mit »Artist in Residence« Antoine Tamestit das passende Programm für Sie Was Edward Elgar mit seinem Cellokonzert gelang, das glückte seinem Landsmann William Walton mit dem Bratschenkonzert: Im 20 Jahrhundert ein Solokonzert zu schreiben, das zum absoluten Maßstab für das jeweilige Instrument wurde Waltons Violakonzert ist gleichermaßen effektvoll wie poetisch, und es ist dabei so schön nebelig-verhangen, wie nur Engländer es auskomponieren können Die Uraufführung spielte einst Paul Hindemith, den von da an eine enge Freundschaft mit William Walton verband »Seine Technik«, so 
Walton über Hindemith, »war fabelhaft, aber er war rau – da gab es keinen Firlefanz Er stand einfach auf und spielte drauflos« Effektvoll und poetisch? Das trifft auch auf Peter Tschaikowskys Fünfte zu, ein Werk von satter Melodienfülle, orchestral intensiv und von brillant ausformulierter, offenherziger Sentimentalität »Mancher mag dieses Werk als bombastisch und überladen ansehen, aber aus meiner Sicht ist diese Sinfonie eine der tiefsten ihrer Zeit und verdient es, mit größtem Respekt behandelt zu werden«, sagt Manfred Honeck – der übrigens selbst früher Bratschist war, und zwar in den Reihen der Wiener Philharmoniker.

(Foto: Felix Broede)