Bild: hr-Sinfonieorchester - Zimmermann spielt Schumann und HindemithBild: hr-Sinfonieorchester - Zimmermann spielt Schumann und Hindemith

Information zur Veranstaltung

hr-Sinfonieorchester - Zimmermann spielt Schumann und Hindemith

FRANK PETER ZIMMERMANN | Violine
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Paul Hindemith | Kammermusik Nr. 4
Robert Schumann | Fantasie für Violine und Orchester
Johannes Brahms | 3 . Sinfonie
Boris Blacher | Paganini-Variationen


Überraschendes im Vertrauten. Als Erstklässler schrieb Frank Peter Zimmermann in sein Schulheft: »Ich will ein Weldgeiger werden.« Gesagt, getan! »Ich lebe mit den Klassikern und vergöttere sie über alles – aber es ist wichtig, dass man auch anderes macht. Man kann nicht immer die gleichen Sachen spielen«, das sagt Frank Peter Zimmermann, der Geiger, der sich wie kein zweiter dem StarsolistenRummel verweigert, heute. Und ebenso verweigert er sich auch der damit verbundenen Reduktion auf das immer gleiche Standardrepertoire. Zimmermann hält vielmehr immer Überraschungen bereit, er schließt Bildungslücken. Oder wussten Sie, dass Robert Schumann kurz vor seinem ohnehin viel zu unbekannt gebliebenen Violinkonzert noch eine »Fantasie für Violine und Orchester« komponiert hat? Oder dass die »Kammermusik Nr. 4« von Paul Hindemith ein waschechtes Violinkonzert ist? Brahms dagegen geht immer. Andrés Orozco-Estrada beendet seinen Brahms-Zyklus und zeichnet dabei weiter an einer sehr persönlichen Interpretation dieser Sinfonien. »Ein mit viel Variabilität in der Ausdrucksgestaltung ausgestattetes Brahms-Bild, das immer fließend, trotzdem gewichtig, dicht und vielsträhnig blieb« – das attestierte ihm dazu die Frankfurter Rundschau.

(Foto: Harald Hoffmann)