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Abweichungen erschreiben - Kay Matter und Jayrôme C. Robinet
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit Kay Matter und Jayrôme C. Robinet
Die Heftigkeit, mit der über Körpernormen und geschlechtliche Identität gestritten wird, zeigt,
wie brisant die Fragen nach individueller Selbstbestimmung in unseren Zeiten noch sind. Auf
dem Spiel stehen Selbst- und Fremdwahrnehmung, Rollenverständnisse im Sozialen und Privaten, aber auch rechtliche und grammatikalische Setzungen. Dabei kann gerade die Literatur nicht nur Erfahrungen vermitteln, sondern auch neue gedankliche und sprachliche Perspektiven aufzeigen. Kay Matter und Jayrôme C. Robinet haben Texte geschaffen, die sich zwischen autofiktionaler Innensicht und engagierter Essayistik bewegen. Matters „Muskeln aus Plastik“ und Robinets „Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund“ lassen erkennen, wie eng Trans*Identitäten mit Migration, Care und gefährdeter Gesundheit verwoben sind.
Die Veranstaltung wird von der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg und dem Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart gefördert.
Die Heftigkeit, mit der über Körpernormen und geschlechtliche Identität gestritten wird, zeigt,
wie brisant die Fragen nach individueller Selbstbestimmung in unseren Zeiten noch sind. Auf
dem Spiel stehen Selbst- und Fremdwahrnehmung, Rollenverständnisse im Sozialen und Privaten, aber auch rechtliche und grammatikalische Setzungen. Dabei kann gerade die Literatur nicht nur Erfahrungen vermitteln, sondern auch neue gedankliche und sprachliche Perspektiven aufzeigen. Kay Matter und Jayrôme C. Robinet haben Texte geschaffen, die sich zwischen autofiktionaler Innensicht und engagierter Essayistik bewegen. Matters „Muskeln aus Plastik“ und Robinets „Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund“ lassen erkennen, wie eng Trans*Identitäten mit Migration, Care und gefährdeter Gesundheit verwoben sind.
Die Veranstaltung wird von der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg und dem Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart gefördert.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.