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Veranstaltungsinfos
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Junges Literaturhaus – Wörtermeer Abendlesung
Montag 01.06.26 / 19.30 h
Alice Hasters: Anti Opfer
Moderation: Yandé Seck
Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro
Warum wir Verletzlichkeit verachten
In Talkshows, in Bundestagsdebatten, auf Schulhöfen und am Abendbrottisch – überall wird über Opfer gesprochen, überall scheint es welche zu geben. Doch Opfer sind zunehmend nicht mehr diejenigen, denen ein Unrecht widerfahren ist, sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten. Alice Hasters fragt in ihrem neuen Buch „Anti Opfer“ (Ullstein), was in einer Gesellschaft passiert, wenn Sensibilität plötzlich als Schwäche und elitär gilt, das „Recht des Stärkeren“ dagegen als egalitär, unproblematisch und authentisch. Sie beschreibt einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem autoritären Aufschwung einhergeht. Doch auch solche Systeme brauchen inszenierte Opfer, um eine Politik der Härte zu begründen. Mit unbeirrter Klarheit beschreibt Hasters im Gespräch mit der Schriftstellerin Yandé Seck diese gewaltvollen Mechanismen und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Die Lesung wird im Rahmen des Projektes „WÖRTERMEER – Literatur erleben“ von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main gefördert.
Foto: © Joanna C. Schroeder
Junges Literaturhaus – Wörtermeer Abendlesung
Montag 01.06.26 / 19.30 h
Alice Hasters: Anti Opfer
Moderation: Yandé Seck
Saalticket 9 / 6 Euro / Streamingticket 5 Euro
Warum wir Verletzlichkeit verachten
In Talkshows, in Bundestagsdebatten, auf Schulhöfen und am Abendbrottisch – überall wird über Opfer gesprochen, überall scheint es welche zu geben. Doch Opfer sind zunehmend nicht mehr diejenigen, denen ein Unrecht widerfahren ist, sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten. Alice Hasters fragt in ihrem neuen Buch „Anti Opfer“ (Ullstein), was in einer Gesellschaft passiert, wenn Sensibilität plötzlich als Schwäche und elitär gilt, das „Recht des Stärkeren“ dagegen als egalitär, unproblematisch und authentisch. Sie beschreibt einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem autoritären Aufschwung einhergeht. Doch auch solche Systeme brauchen inszenierte Opfer, um eine Politik der Härte zu begründen. Mit unbeirrter Klarheit beschreibt Hasters im Gespräch mit der Schriftstellerin Yandé Seck diese gewaltvollen Mechanismen und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Die Lesung wird im Rahmen des Projektes „WÖRTERMEER – Literatur erleben“ von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main gefördert.
Foto: © Joanna C. Schroeder
Ort der Veranstaltung
Wer Bücher liebt, weiß, dass alles an ihnen aufregend ist. Ihre Geschichten, ihre Autoren, ihre Entstehung und die Menschen, für die sie geschrieben sind. Im Literaturhaus Frankfurt kommt alles zusammen! Hier, in der wiedererrichteten Alten Stadtbibliothek dreht sich alles darum, dem Publikum Autoren, Bücher und Ideen auf unterhaltsame, inspirierende Weise in bester Atmosphäre vorzustellen. Bücher von guten Bekannten wie guten Unbekannten. Dafür finden sich im Programm wie am Haus viele Formen, Formate, Reihen, Schwerpunkte und Interessengruppen. Es gibt Lesungen, Diskussionen, Tagungen, Partys und Performances. Wer still liest, folgt einem Autor. Wer ins Literaturhaus geht, trifft ihn auch. Das Publikum des Literaturhauses ist dabei wie die Bücher selbst: vielschichtig und vielseitig.