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Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit A. L. Kennedy, Moderation: Beatrice Faßbender, Deutsche Lesung: Marit Beyer
„Die Bleiglasfenster sind dezent und verleihen dem Salazar eine heilige Aura. Man kann das Glück drinnen kaum erspähen. Die Wände sind pflaumenfarben gestrichen und glänzen satt. Wenn du den Gesamteindruck wirken lässt, die georgianischen Flügeltüren, die zierliche Lünette der Uhr, die Art-Deco-Metallverzierungen, entspannst du dich gleich.“ A. L. Kennedy
Eine Panik-Attacke mitten in einem Londoner Bahnhof, eine frisch verheiratete Frau, die unsicher ist, ob sie nicht doch einen Fehler gemacht hat, und eine Protagonistin, die sich nach dem Verlust von Mann, Tochter und Mutter in einem neuen Leben einrichten muss. A. L. Kennedy mutet ihren Figuren einiges zu und scheut sich nicht, dorthin zu schauen, wo das Leben schmerzhaft ist. In den dreizehn Erzählungen ihres Buches „Alle freuen sich“ schreibt sie davon mit so viel Mitgefühl, dass sie auch wenig optimistischen Leser:innen Hoffnung gibt. Und auch der bekannte ironische, trockene Humor von A. L. Kennedy fehlt in diesen Texten nicht. A. L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Autor:innen und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
„Die Bleiglasfenster sind dezent und verleihen dem Salazar eine heilige Aura. Man kann das Glück drinnen kaum erspähen. Die Wände sind pflaumenfarben gestrichen und glänzen satt. Wenn du den Gesamteindruck wirken lässt, die georgianischen Flügeltüren, die zierliche Lünette der Uhr, die Art-Deco-Metallverzierungen, entspannst du dich gleich.“ A. L. Kennedy
Eine Panik-Attacke mitten in einem Londoner Bahnhof, eine frisch verheiratete Frau, die unsicher ist, ob sie nicht doch einen Fehler gemacht hat, und eine Protagonistin, die sich nach dem Verlust von Mann, Tochter und Mutter in einem neuen Leben einrichten muss. A. L. Kennedy mutet ihren Figuren einiges zu und scheut sich nicht, dorthin zu schauen, wo das Leben schmerzhaft ist. In den dreizehn Erzählungen ihres Buches „Alle freuen sich“ schreibt sie davon mit so viel Mitgefühl, dass sie auch wenig optimistischen Leser:innen Hoffnung gibt. Und auch der bekannte ironische, trockene Humor von A. L. Kennedy fehlt in diesen Texten nicht. A. L. Kennedy, 1965 im schottischen Dundee geboren, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen britischen Autor:innen und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.