Bequem und sicher zahlen
Alleinruhelage - Eva Menasse
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Lesung und Gespräch mit Eva Menasse, Moderation: Miryam Schellbach
Was bleibt, ist ein Wochenendhaus. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun, nach dem Ende der Ehe, einen Neuanfang wagen. Zwar lösen die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der anderen Schrebergärtner Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus, doch schlussendlich beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal auf- und auszubrechen aus ihrer stabilen Alleinruhelage. Eva Menasse hat einen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben. Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihr letzter Roman „Dunkelblum“ wurde in viele Sprachen übersetzt. 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.
Was bleibt, ist ein Wochenendhaus. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun, nach dem Ende der Ehe, einen Neuanfang wagen. Zwar lösen die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der anderen Schrebergärtner Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus, doch schlussendlich beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal auf- und auszubrechen aus ihrer stabilen Alleinruhelage. Eva Menasse hat einen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben. Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihr letzter Roman „Dunkelblum“ wurde in viele Sprachen übersetzt. 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet.
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.