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Also träumen wir mit hellwacher Vernunft
Eine Chronik mit Texten von Christa Wolf von Sascha Hawemann  
Tickets ab 8,80 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Hans Otto Theater GmbH , Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
„Wahrhaben, was ist – wahrmachen, was sein soll“.
Weil Christa Wolf in Leben und Werk dieser eigenen Losung zu entsprechen versuchte, könnte man sie eine Seherin nennen: Mit feinem Sensorium vermochte sie alltägliche Dinge, weltbewegende Themen und seelische Zustände genau zu erfassen, um diese in einen Möglichkeitsraum der Dichtung zu stellen. Da sie als entschiedene DDR-Bürgerin zugleich den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch ein Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. Sie erzählen von der Hoffnung auf eine bessere, antifaschistische Gesellschaft wie von repressiven Machtstrukturen im Sozialismus und dem mutigen Widerstand dagegen. Sie erzählen von einer weiblichen Perspektive auf die Welt: von Gemeinwohl und Freundlichkeit als Alternative zu Kapital, Konkurrenz, Konsum und Kaltem Krieg. Und von respektlosen Diffamierungen aus Westdeutschland nach der Wende, obwohl die Autorin zuvor auch im Westen mit Wertschätzung und zahlreichen Preisen bedacht worden war.
Auf Grundlage von Christa Wolfs Texten unternimmt der Theaterabend eine Reise durch ein verschwundenes Land. Er verbindet ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR. Es geht um eine große Autorin, die nicht in Vergessenheit geraten darf.
Regie: Sascha Hawemann
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ines Burisch
Weil Christa Wolf in Leben und Werk dieser eigenen Losung zu entsprechen versuchte, könnte man sie eine Seherin nennen: Mit feinem Sensorium vermochte sie alltägliche Dinge, weltbewegende Themen und seelische Zustände genau zu erfassen, um diese in einen Möglichkeitsraum der Dichtung zu stellen. Da sie als entschiedene DDR-Bürgerin zugleich den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch ein Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. Sie erzählen von der Hoffnung auf eine bessere, antifaschistische Gesellschaft wie von repressiven Machtstrukturen im Sozialismus und dem mutigen Widerstand dagegen. Sie erzählen von einer weiblichen Perspektive auf die Welt: von Gemeinwohl und Freundlichkeit als Alternative zu Kapital, Konkurrenz, Konsum und Kaltem Krieg. Und von respektlosen Diffamierungen aus Westdeutschland nach der Wende, obwohl die Autorin zuvor auch im Westen mit Wertschätzung und zahlreichen Preisen bedacht worden war.
Auf Grundlage von Christa Wolfs Texten unternimmt der Theaterabend eine Reise durch ein verschwundenes Land. Er verbindet ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR. Es geht um eine große Autorin, die nicht in Vergessenheit geraten darf.
Regie: Sascha Hawemann
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ines Burisch
Ort der Veranstaltung
Das bekannte Hans Otto Theater in Potsdam hat seinen Sitz direkt am See. Vom Foyer mit breiter Glasfront und schwungvoll aufgefächerten roten Dach hat man einen traumhaften Blick aufs Wasser; besonders imposant anzusehen, wenn das Gebäude am Abend hell erleuchtet seine Besucherinnen und Besucher empfängt. Neben dem noch recht jungen Bau steht die historische Reithalle, die ebenfalls vom Hans Otto Theater Ensemble für neue Ideen und das Experimentieren mit Theaterformen genutzt wird. Von großen Klassikern der Antike zu zeitgenössischen Dramen, Komödien und modernen Adaptionen - das Hans Otto Theater öffnet seine Pforten für alles was die Welt der Bühnenkunst vorzuweisen hat. So bietet das Haus ebenfalls Raum für Musikaufführungen, Gastspiele und Lesungen wie die Reihe nachtboulevard oder auch im Sommer Open-Air-Veranstaltungen. Besonderer Schwerpunkt sind zudem Stücke für das junge Publikum, wie Märchen und Jugenddramen. Dazu gibt es die Möglichkeit die Workshops des Jugendclubs HOT zu besuchen und hinter die Kulissen zu blicken, als auch selbst auf den Theaterbrettern zu stehen.