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"Am Rande der Realität. 52 Versuche, die Gegenwart auszuhalten"
Jürgen Nerger  
HAFENBÜHNE im PIERDREI Hotel
Am Sandtorkai 46
20457 Hamburg
Tickets ab 25,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Designticket
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Veranstaltungsinfos
Premiere
Die Gegenwart erklärt sich pausenlos selbst. In Schlagzeilen, Feeds, Kommentaren, Präsentationen und achtsam formulierten Untergangsprognosen. Alles sendet. Alles meint etwas. Nur klarer wird die Welt dadurch nicht.
„Am Rande der Realität“ versammelt 52 Essays aus einem Jahr. Über KI und menschliche Dummheit, Kultur und Kirmes, Humor und Erschöpfung, Fortschritt mit Jetlag, Nostalgie mit Mottenkugelgeruch, Bots, Paywalls, Purpose, Spotify, Zielgruppen, Dauerempörung und die Kunst, in einer lauten Welt noch einen eigenen Gedanken zu fassen. Warum wirkt ausgerechnet eine hochvernetzte Gesellschaft oft so, als hätte jemand den Stecker zur Vernunft gezogen?
Ein Buch über das, was viele spüren, aber selten sauber benennen können: den Wirklichkeitsverlust einer Gesellschaft, die alles weiß und immer weniger versteht. Für alle, die Gegenwart nicht nur aushalten, sondern endlich wieder begreifen wollen.
Dieses Buch ist kein Trostbuch. Kein Ratgeber. Kein intellektuelles Räucherstäbchen für nervöse Zeiten. Es ist der Versuch, dem Gegenwartslärm mit Sprache zu begegnen – mit Sätzen, die nicht sofort einknicken. 52 kleine Störungen im Betriebsablauf.
Jürgen Nerger ist Gründer und Geschäftsführer von GUDBERG NERGER, einer Designagentur mit Sitz in der Hamburger Poolstraße, unweit der Laeiszhalle – dort, wo Innenstadt, St. Pauli und Karoviertel die Straßenseite wechseln. Gegründet von Jan Mueller-Wiefel und Jürgen Nerger, ist daraus ein Ort entstanden, der sich einfachen Kategorien ständig entzieht: Agentur, Galerie, Verlag und kuratierter Design-Shop funktionieren hier unter einem unbedingt sehenswerten Dach. Hier werden Marken entwickelt, Bücher gemacht, Ausstellungen gezeigt, Indie-Magazine und Designobjekte verkauft, Kunst entdeckt und Gegenwart verhandelt. Man kommt für ein seltenes Magazin und geht mit einem Kunstwerk. Oder mit Jürgen Nergers Buch über den Versuch, eine zersplitterte Gegenwart wieder in Sätze zu fassen. Fast nebenbei hat GUDBERG NERGER in diesem Jahr auch das Erscheinungsbild des Harbour Front Literaturfestivals mal richtig durchgepustet.
Die Gegenwart erklärt sich pausenlos selbst. In Schlagzeilen, Feeds, Kommentaren, Präsentationen und achtsam formulierten Untergangsprognosen. Alles sendet. Alles meint etwas. Nur klarer wird die Welt dadurch nicht.
„Am Rande der Realität“ versammelt 52 Essays aus einem Jahr. Über KI und menschliche Dummheit, Kultur und Kirmes, Humor und Erschöpfung, Fortschritt mit Jetlag, Nostalgie mit Mottenkugelgeruch, Bots, Paywalls, Purpose, Spotify, Zielgruppen, Dauerempörung und die Kunst, in einer lauten Welt noch einen eigenen Gedanken zu fassen. Warum wirkt ausgerechnet eine hochvernetzte Gesellschaft oft so, als hätte jemand den Stecker zur Vernunft gezogen?
Ein Buch über das, was viele spüren, aber selten sauber benennen können: den Wirklichkeitsverlust einer Gesellschaft, die alles weiß und immer weniger versteht. Für alle, die Gegenwart nicht nur aushalten, sondern endlich wieder begreifen wollen.
Dieses Buch ist kein Trostbuch. Kein Ratgeber. Kein intellektuelles Räucherstäbchen für nervöse Zeiten. Es ist der Versuch, dem Gegenwartslärm mit Sprache zu begegnen – mit Sätzen, die nicht sofort einknicken. 52 kleine Störungen im Betriebsablauf.
Jürgen Nerger ist Gründer und Geschäftsführer von GUDBERG NERGER, einer Designagentur mit Sitz in der Hamburger Poolstraße, unweit der Laeiszhalle – dort, wo Innenstadt, St. Pauli und Karoviertel die Straßenseite wechseln. Gegründet von Jan Mueller-Wiefel und Jürgen Nerger, ist daraus ein Ort entstanden, der sich einfachen Kategorien ständig entzieht: Agentur, Galerie, Verlag und kuratierter Design-Shop funktionieren hier unter einem unbedingt sehenswerten Dach. Hier werden Marken entwickelt, Bücher gemacht, Ausstellungen gezeigt, Indie-Magazine und Designobjekte verkauft, Kunst entdeckt und Gegenwart verhandelt. Man kommt für ein seltenes Magazin und geht mit einem Kunstwerk. Oder mit Jürgen Nergers Buch über den Versuch, eine zersplitterte Gegenwart wieder in Sätze zu fassen. Fast nebenbei hat GUDBERG NERGER in diesem Jahr auch das Erscheinungsbild des Harbour Front Literaturfestivals mal richtig durchgepustet.
Ort der Veranstaltung
HAFENBÜHNE im PIERDREI Hotel
Am Sandtorkai 46
20457 Hamburg