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Amphi II
Omer Krieger  
Tickets ab 24,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste , Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Sa 19.09.2026 | 19 Uhr | Festspielhaus
Amphi II
Omer Krieger
Performance/Fragments of Life and Art
Eintritt: 24/16 €
Dauer: ca. 1 Std.
ohne Sprache
„Amphi“ ist eine Performance im öffentlichen Raum, die sich mit faschistischen Kräften der Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist ein Tanzstück der Choreografin Noa Eshkol, das 1953 zum Gedenken an den Warschauer Ghettoaufstand entstand. Omer Krieger übersetzt das Originalwerk in die Gegenwart. Für Dresden entwickelt er eine neue Version, die sich zwischen zwei historisch bedeutsamen Orten entfaltet: der ehemaligen Kundgebungsterrasse an der Elbe während der NS-Zeit und dem Festspielhaus Hellerau, das von 1938 bis 1945 zu einer Polizeischule wurde. Über zwei Tage bewegt sich „Amphi II“ zwischen Gedenktanz und öffentlicher Aktion und fragt, wie gemeinsames Erinnern heute aussehen kann.
Amphi II
Omer Krieger
Performance/Fragments of Life and Art
Eintritt: 24/16 €
Dauer: ca. 1 Std.
ohne Sprache
„Amphi“ ist eine Performance im öffentlichen Raum, die sich mit faschistischen Kräften der Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist ein Tanzstück der Choreografin Noa Eshkol, das 1953 zum Gedenken an den Warschauer Ghettoaufstand entstand. Omer Krieger übersetzt das Originalwerk in die Gegenwart. Für Dresden entwickelt er eine neue Version, die sich zwischen zwei historisch bedeutsamen Orten entfaltet: der ehemaligen Kundgebungsterrasse an der Elbe während der NS-Zeit und dem Festspielhaus Hellerau, das von 1938 bis 1945 zu einer Polizeischule wurde. Über zwei Tage bewegt sich „Amphi II“ zwischen Gedenktanz und öffentlicher Aktion und fragt, wie gemeinsames Erinnern heute aussehen kann.
Ort der Veranstaltung
Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutschen Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.