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Annika Büsing - »Magisch«
Tickets ab 6,00 €
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Veranstalter:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V. , Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstaltungsinfos
»Marie«, hat er gesagt, »in meinem Haus lebt eine hochaggressive Kampfkatze. Die frisst Nazis zum Frühstück.«
Fünfzehn Jahre ist es her, seit sich Marie und Magisch das letzte Mal gesehen haben. Damals waren sie unzertrennlich, beste Freunde seit der Kindheit und schließlich auch ein Liebespaar – bis das Leben sie auseinandertrieb. Und nun sind sie wieder da, in der flirrenden Hitze eines Spätsommers, in der ländlichen Peripherie des Ruhrgebiets, und trinken Fanta-Korn auf dem Feldweg, so als wäre nichts gewesen. Doch Paul Magisch ist anders als andere und das fällt auf – dafür reicht manchmal schon, dass man Sandalen trägt und eine Akademikerin zur Mutter hat. Vor allem aber ist Magisch niemand, der sich wegduckt, und das macht ihn zum Feind von Maries Bruder Andi, der sehr viel mehr ist als ein stumpfer Provinz-Nazi. Er ist jetzt in der Partei, führt ein geregeltes Leben und die meisten unterschätzen, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Mit »Magisch« hat Annika Büsing einen Dorfroman geschrieben, der jedes Dorfklischee mit Leichtigkeit meidet. In ihrem unverwechselbaren Tonfall kommt sie gleich zur Sache und erzählt von den Dingen, die es wirklich wert sind: von der großen Liebe – und vom Kampf gegen den Faschismus.
Moderation: Christian Dinger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Annika Büsing, geboren 1981, lebt mit ihrer Familie in Bochum und unterrichtet an einem Gymnasium. 2022 gewann sie mit ihrem gefeierten Debüt »Nordstadt« den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Literaturpreis Ruhr und den Mara-Cassens-Preis. Nominiert war sie außerdem für den Bayerischen Buchpreis, den Bloggerpreis Das Debüt und den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals. Mit »Koller« schaffte sie es auf die Listen des Evangelischen Buchpreises und den Preis »Das zweite Buch«. Beide Romane wurden fürs Theater adaptiert. Ihr dritter Roman »Wir kommen zurecht« erschien im Frühjahr 2025 bei Steidl.
Fünfzehn Jahre ist es her, seit sich Marie und Magisch das letzte Mal gesehen haben. Damals waren sie unzertrennlich, beste Freunde seit der Kindheit und schließlich auch ein Liebespaar – bis das Leben sie auseinandertrieb. Und nun sind sie wieder da, in der flirrenden Hitze eines Spätsommers, in der ländlichen Peripherie des Ruhrgebiets, und trinken Fanta-Korn auf dem Feldweg, so als wäre nichts gewesen. Doch Paul Magisch ist anders als andere und das fällt auf – dafür reicht manchmal schon, dass man Sandalen trägt und eine Akademikerin zur Mutter hat. Vor allem aber ist Magisch niemand, der sich wegduckt, und das macht ihn zum Feind von Maries Bruder Andi, der sehr viel mehr ist als ein stumpfer Provinz-Nazi. Er ist jetzt in der Partei, führt ein geregeltes Leben und die meisten unterschätzen, welche Gefahr von ihm ausgeht.
Mit »Magisch« hat Annika Büsing einen Dorfroman geschrieben, der jedes Dorfklischee mit Leichtigkeit meidet. In ihrem unverwechselbaren Tonfall kommt sie gleich zur Sache und erzählt von den Dingen, die es wirklich wert sind: von der großen Liebe – und vom Kampf gegen den Faschismus.
Moderation: Christian Dinger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Annika Büsing, geboren 1981, lebt mit ihrer Familie in Bochum und unterrichtet an einem Gymnasium. 2022 gewann sie mit ihrem gefeierten Debüt »Nordstadt« den Deutschen Jugendliteraturpreis, den Literaturpreis Ruhr und den Mara-Cassens-Preis. Nominiert war sie außerdem für den Bayerischen Buchpreis, den Bloggerpreis Das Debüt und den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals. Mit »Koller« schaffte sie es auf die Listen des Evangelischen Buchpreises und den Preis »Das zweite Buch«. Beide Romane wurden fürs Theater adaptiert. Ihr dritter Roman »Wir kommen zurecht« erschien im Frühjahr 2025 bei Steidl.
Ort der Veranstaltung
Das Künstler:innenhaus Mousonturm in der Waldschmidtstraße 4 in Frankfurt am Main gehört weltweit zu den bedeutendsten und erfolgreichsten freien Produktionszentren. Ursprünglich diente der in den 1920er Jahren erbaute Turm als Teil der Parfüm- und Seifenfabrik Mouson, die die berühmte Creme Mouson produzierte. Die Firma verlegte in den frühen 70ern ihre Produktion, sodass alle Fabrikgebäude bis auf den Turm abgerissen wurden. Über die Jahre wuchs dann die Idee, aus dem Gebäude eine Art Kultur-Fabrik zu gestalten. 1988 war es dann soweit: Das frisch gebackene Haus wurde feierlich als Spiel- und Produktionsstätte für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Tanz, Theater, Performance, Musik, Literatur und Bildende Kunst eröffnet.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
Jetzt Tickets sichern und die Veranstaltungen vom und im Künstler*innenhaus Mousonturm live erleben.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Künstler*innenhaus Mousonturm liegt im Austausch zwischen Kunstschaffenden aus dem deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum, wodurch sich ständig neue ästhetische Ausdrucksformen und Wirkungsweisen ergeben. Dabei spielt auch ein stark zeitgenössisch geprägter Ansatz eine zentrale Rolle, der immer wieder gesellschaftskritische Perspektiven eröffnet und aktuelle Diskurse aufgreift. So beinhaltet das umfangreiche Repertoire Tanz- und Theaterprogramme, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge, Präsentationen von Kunstprojekten und vieles mehr. Zum Selbstverständnis des Hauses gehören zudem Angebote im Bereich Barrierefreiheit wie Audiodeskription, die es einem vielfältigen Publikum ermöglichen, an diesen kulturellen Erfahrungen teilzuhaben.
Die verschiedenen Events finden aber nicht nur im Mousonturm selbst statt, sondern auch in verschiedenen anderen Spielstätten in Frankfurt und Offenbach am Main. Ob sommerliche Konzerte im Musikpavillon des Frankfurter Palmengartens, Workshops im Gesellschaftshaus des Zoos oder weitere Locations mitten in der Innenstadt – die Verantwortlichen vom Künstler*innenhaus Mousonturm tragen einen erheblichen Anteil am pulsierenden Frankfurter Stadtleben und erweitern es kontinuierlich durch innovative, zugängliche und diskursorientierte Kulturprogramme.
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