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Bild: Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten - Alice Hasters

Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten - Alice Hasters

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Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Tickets ab 20,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Lesung und Gespräch mit Alice Hasters, Moderation: Lotta Mayer

Wahres Opfer, Falsches Opfer, Anti-Opfer – überall wird von »Opfer« gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. In Ihrem neuen Buch »Anti Opfer. Warum wir Verletzlichkeit verachten« beschreibt Alice Hasters einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. Alice Hasters lebt als Autorin und Publizistin in Berlin. Im Podcast »Feuer & Brot« spricht sie mit Maxi Häcke über Feminismus und Popkultur. 2019 erschien ihr Debüt »Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten«, 2020 wurde sie zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Stuttgarter Buchwochen und in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Ort der Veranstaltung

Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.

Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart