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"Arctic Meltdown - Die Neuvermessung der Welt"
Robert Habeck  
Tickets ab 24,95 €
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Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Vortrag zum Buch
Die Arktis war lange eine sehr weit entfernte Projektionsfläche: ewiges Eis, Polarnacht, Expeditionen, Mythos. Heute ist sie Brennpunkt einer neuen geopolitischen Wirklichkeit. Dort, wo das Eis schmilzt, öffnen sich Handelsrouten, Rohstoffträume, militärische Interessen und alte imperiale Fantasien. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Klima, sondern um Macht.
Robert Habeck hat die Arktis bereist und kommt nun mit „Arctic Meltdown. Die Neuvermessung der Welt“ zum Harbour Front Literaturfestival nach Hamburg. Robert Habeck erzählt von dieser Reise in den hohen Norden und zugleich von der Zukunft der internationalen Ordnung, denn die Arktis erwärmt sich dramatisch schneller als der globale Durchschnitt: Was früher Grenze der Zivilisation zu sein schien, wird zur Zone des Zugriffs. Wer kontrolliert die Seewege? Wer besitzt die Rohstoffe? Wer schützt die Menschen, die dort leben? Und was bleibt von einer regelbasierten Weltordnung, wenn Großmächte beginnen, Land, Meer und Eis wieder als Beute zu betrachten?
Habeck erzählt aber auch von der Geschichte der Arktis und der kolonialen Ausbeutung Grönlands durch Dänemark. Er blickt auf die Menschen im Norden, auf ihre Gegenwart, ihre Verwundbarkeit, ihre Selbstbehauptung. Vor allem aber analysiert er die Interessen, die sich heute in der Arktis kreuzen: den amerikanischen Anspruch auf Grönland, Russlands Rückkehr zur „Roten Arktis“, Chinas Griff nach der „Polaren Seidenstraße“. Aus dem scheinbar fernen Norden wird so ein Schauplatz, an dem sich entscheidet, ob die Welt des 21. Jahrhunderts nach Regeln, Verträgen und gegenseitiger Anerkennung organisiert wird - oder nach Druck, Zugriff und Stärke.
Dass gerade Robert Habeck dieses Buch schreibt, macht den Abend besonders. Er ist nicht nur einer der bekanntesten deutschen Politiker der Gegenwart, von 2021 bis 2025 Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Er ist auch Autor, Essayist, Erzähler, jemand, der Politik immer wieder als Sprach- und Denkaufgabe verstanden hat. Nach seinem Abschied aus der Bundesregierung arbeitet er am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen - also in unmittelbarer Nähe zu jenem politischen Raum, in dem sich die Grönlandfrage, die Interessen Dänemarks, Europas und der USA neu verschränken.
Die Arktis war lange eine sehr weit entfernte Projektionsfläche: ewiges Eis, Polarnacht, Expeditionen, Mythos. Heute ist sie Brennpunkt einer neuen geopolitischen Wirklichkeit. Dort, wo das Eis schmilzt, öffnen sich Handelsrouten, Rohstoffträume, militärische Interessen und alte imperiale Fantasien. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Klima, sondern um Macht.
Robert Habeck hat die Arktis bereist und kommt nun mit „Arctic Meltdown. Die Neuvermessung der Welt“ zum Harbour Front Literaturfestival nach Hamburg. Robert Habeck erzählt von dieser Reise in den hohen Norden und zugleich von der Zukunft der internationalen Ordnung, denn die Arktis erwärmt sich dramatisch schneller als der globale Durchschnitt: Was früher Grenze der Zivilisation zu sein schien, wird zur Zone des Zugriffs. Wer kontrolliert die Seewege? Wer besitzt die Rohstoffe? Wer schützt die Menschen, die dort leben? Und was bleibt von einer regelbasierten Weltordnung, wenn Großmächte beginnen, Land, Meer und Eis wieder als Beute zu betrachten?
Habeck erzählt aber auch von der Geschichte der Arktis und der kolonialen Ausbeutung Grönlands durch Dänemark. Er blickt auf die Menschen im Norden, auf ihre Gegenwart, ihre Verwundbarkeit, ihre Selbstbehauptung. Vor allem aber analysiert er die Interessen, die sich heute in der Arktis kreuzen: den amerikanischen Anspruch auf Grönland, Russlands Rückkehr zur „Roten Arktis“, Chinas Griff nach der „Polaren Seidenstraße“. Aus dem scheinbar fernen Norden wird so ein Schauplatz, an dem sich entscheidet, ob die Welt des 21. Jahrhunderts nach Regeln, Verträgen und gegenseitiger Anerkennung organisiert wird - oder nach Druck, Zugriff und Stärke.
Dass gerade Robert Habeck dieses Buch schreibt, macht den Abend besonders. Er ist nicht nur einer der bekanntesten deutschen Politiker der Gegenwart, von 2021 bis 2025 Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Er ist auch Autor, Essayist, Erzähler, jemand, der Politik immer wieder als Sprach- und Denkaufgabe verstanden hat. Nach seinem Abschied aus der Bundesregierung arbeitet er am Danish Institute for International Studies in Kopenhagen - also in unmittelbarer Nähe zu jenem politischen Raum, in dem sich die Grönlandfrage, die Interessen Dänemarks, Europas und der USA neu verschränken.
Ort der Veranstaltung
Die Laeiszhalle wurde im Jahr 1908 feierlich eingeweiht. Namensgeber ist der Hamburger Reeder Carl Heinrich Laeisz, dessen Firma 1,2 Millionen Mark stiftete, um damit die Errichtung "einer würdigen Stätte für die Ausübung und den Genuss edler und ernster Musik" zu ermöglichen.
Und das ist auch gelungen - seit jeher zieht es große Komponisten und Dirgenten wie Richard Strauss, Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky in die Laeiszhalle. Darüber hinaus konzertieren hier regelmäßig die Symphoniker Hamburg sowie zahlreiche Hamburger Orchester und Chöre. Berühmte Künstler wie der Wundergeiger Yehudi Menuhin und Maria Callas gaben in der Laeiszhalle Hamburg legendäre Konzerte und Chris Howland begann hier seine Karriere als Radio-DJ.
Große Sinfoniekonzerte für rund 2.000 Besucher finden im Großen Saal statt. Mit seinem neobarocken Ambiente und seiner spektakulären Glasdecke bietet der Raum den richtigen Rahmen für atemberaubende Konzerte. Der Kleine Saal wird für Veranstaltungen wie Kammermusikreihen, Liederabende, Kinderkonzerte und Jazzevents genutzt. Hier finden 640 Besucher Platz.
Sichern Sie sich jetzt Tickets im Vorverkauf und erleben Sie in der Laeiszhalle Hamburg Konzerte der Extraklasse.
Und das ist auch gelungen - seit jeher zieht es große Komponisten und Dirgenten wie Richard Strauss, Sergej Prokofjew und Igor Strawinsky in die Laeiszhalle. Darüber hinaus konzertieren hier regelmäßig die Symphoniker Hamburg sowie zahlreiche Hamburger Orchester und Chöre. Berühmte Künstler wie der Wundergeiger Yehudi Menuhin und Maria Callas gaben in der Laeiszhalle Hamburg legendäre Konzerte und Chris Howland begann hier seine Karriere als Radio-DJ.
Große Sinfoniekonzerte für rund 2.000 Besucher finden im Großen Saal statt. Mit seinem neobarocken Ambiente und seiner spektakulären Glasdecke bietet der Raum den richtigen Rahmen für atemberaubende Konzerte. Der Kleine Saal wird für Veranstaltungen wie Kammermusikreihen, Liederabende, Kinderkonzerte und Jazzevents genutzt. Hier finden 640 Besucher Platz.
Sichern Sie sich jetzt Tickets im Vorverkauf und erleben Sie in der Laeiszhalle Hamburg Konzerte der Extraklasse.