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Veranstaltungsinfos
Literatur und ihre Vermittler
Gespräch mit Anna Kemper, Moderation: Tilman Rau
Als Reporterin hat Anna Kemper zu den Missbrauchsvorwürfen im deutschen Frauenturnen recherchiert und mit R.E.M.-Sänger Michael Stipe in London über 9/11 und seine Essstörung gesprochen. Sie hat Art Garfunkel ein Stückchen auf seiner Wanderung von Dublin nach Istanbul begleitet und ihn dabei interviewt. Für ihre Reportagen und Interviews wurde sie mit wichtigen journalistischen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis. Als stellvertretende Chefredakteurin des ZEITmagazin besteht ihre Hauptaufgabe mittlerweile darin, jede Woche jene ebenso unterhaltsame wie spannende Mischung aus Reportagen, Interviews, Fotos und Kolumnen zusammenzustellen, die von der Leser:innenschaft des Magazins so sehr geschätzt wird. Im Gespräch erzählt Anna Kemper von ihren spannendsten Reportagen sowie davon, wie es ist, eines der auflagenstärksten Magazine im deutschsprachigen Raum mitzuverantworten. Gesprächspartner ist Tilman Rau, Dozent für journalistisches Schreiben am Literaturhaus Stuttgart.
Gefördert durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Gespräch mit Anna Kemper, Moderation: Tilman Rau
Als Reporterin hat Anna Kemper zu den Missbrauchsvorwürfen im deutschen Frauenturnen recherchiert und mit R.E.M.-Sänger Michael Stipe in London über 9/11 und seine Essstörung gesprochen. Sie hat Art Garfunkel ein Stückchen auf seiner Wanderung von Dublin nach Istanbul begleitet und ihn dabei interviewt. Für ihre Reportagen und Interviews wurde sie mit wichtigen journalistischen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Reporterpreis. Als stellvertretende Chefredakteurin des ZEITmagazin besteht ihre Hauptaufgabe mittlerweile darin, jede Woche jene ebenso unterhaltsame wie spannende Mischung aus Reportagen, Interviews, Fotos und Kolumnen zusammenzustellen, die von der Leser:innenschaft des Magazins so sehr geschätzt wird. Im Gespräch erzählt Anna Kemper von ihren spannendsten Reportagen sowie davon, wie es ist, eines der auflagenstärksten Magazine im deutschsprachigen Raum mitzuverantworten. Gesprächspartner ist Tilman Rau, Dozent für journalistisches Schreiben am Literaturhaus Stuttgart.
Gefördert durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.