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Auftakt | Zarathustra
Kirill Gerstein, Anna Handler, hr-Sinfonieorchester  
Tickets ab 25,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Zarathustra
Kirill Gerstein | Klavier
Anna Handler | Dirigentin
Artist in Residence
John Adams | The Rock You Stand On (DEA)
Béla Bartók | 3. Klavierkonzert
Richard Strauss | Also sprach Zarathustra
Strauss’ Musik sei »Hochleistungssport für das Orchester«, sagt die Dirigentin Anna Handler. Dann ist, um im Bild zu bleiben, »Also sprach Zarathustra« das Werk mit dem markantesten Startschuss. Für etwas Entspannung in diesem Programm sorgt ausgerechnet Béla Bartók, interpretiert von »Artist in Residence« Kirill Gerstein.
Ja, Bartóks 3. Klavierkonzert bringt eine betont pastorale Note, ein Durchatmen, es ist von eigenwilliger luzider Schönheit und naturnaher Spiritualität. Und damit eine Gegenkraft zu Strauss’ »Zarathustra«: Hier trumpft einer mit Potenz und berstend vor Selbstbewusstsein auf. Von klanglicher Opulenz, sagt die in München aufgewachsene Deutsch-Kolumbianerin Anna Handler, dürfe man sich aber als Dirigentin nicht überwältigen lassen: Bei Strauss müsse man »diejenige sein, die den Überblick behält, wie ein Pilot im Sturm, und sicherstellen, dass jedes Detail hörbar bleibt.« Einen beherzten Zugriff verlangt auch das als deutsche Erstaufführung präsentierte Orchesterwerk »The Rock You Stand On« von John Adams: Der Komponist, seit Jahrzehnten unter den meistaufgeführten Zeitgenossen weltweit, spricht von »kraftvollen, pulsierenden Rhythmen«, die sich »zu rockigen Synkopen verwandeln«, und von einem »jazzigen Puls«, der aus dem Orchester eine Big Band macht.
Konzertdauer: ca. 115 Minuten – inklusive Pause
___________
Strauss’s music is »high-performance sport for the orchestra«, says conductor Anna Handler. Then, to stick with the picture, »Thus Spoke Zarathustra« is the piece with the most striking starter’s gun. It is Béla Bartók, of all people, who provides some respite in this program, performed by »Artist in Residence« Kirill Gerstein.
Yes, Bartók’s Piano Concerto No. 3 brings a distinctly pastoral touch, a moment to catch one’s breath; it possesses an idiosyncratic, lucid beauty and a spirituality rooted in nature. And thus serves as a counterpoint to Strauss’s »Zarathustra«: Here, one triumphs with power and brimming self-confidence. But as a conductor, one must not let oneself be overwhelmed by sonic opulence, says Anna Handler, a German-Colombian who grew up in Munich: With Strauss, one must »be the one who keeps the overview, like a pilot in a storm, and ensure that every detail remains audible.« John Adams’ orchestral work »The Rock You Stand On«, presented here in its German premiere, also demands a bold approach: The composer, who has been among the most frequently performed contemporary composers worldwide for decades, speaks of »powerful, pulsating rhythms« that »transform into rock-style syncopations,« and of a »jazzy pulse« that turns the orchestra into a big band.
Concert duration: about 115 minutes – including break
Kirill Gerstein | Klavier
Anna Handler | Dirigentin
Artist in Residence
John Adams | The Rock You Stand On (DEA)
Béla Bartók | 3. Klavierkonzert
Richard Strauss | Also sprach Zarathustra
Strauss’ Musik sei »Hochleistungssport für das Orchester«, sagt die Dirigentin Anna Handler. Dann ist, um im Bild zu bleiben, »Also sprach Zarathustra« das Werk mit dem markantesten Startschuss. Für etwas Entspannung in diesem Programm sorgt ausgerechnet Béla Bartók, interpretiert von »Artist in Residence« Kirill Gerstein.
Ja, Bartóks 3. Klavierkonzert bringt eine betont pastorale Note, ein Durchatmen, es ist von eigenwilliger luzider Schönheit und naturnaher Spiritualität. Und damit eine Gegenkraft zu Strauss’ »Zarathustra«: Hier trumpft einer mit Potenz und berstend vor Selbstbewusstsein auf. Von klanglicher Opulenz, sagt die in München aufgewachsene Deutsch-Kolumbianerin Anna Handler, dürfe man sich aber als Dirigentin nicht überwältigen lassen: Bei Strauss müsse man »diejenige sein, die den Überblick behält, wie ein Pilot im Sturm, und sicherstellen, dass jedes Detail hörbar bleibt.« Einen beherzten Zugriff verlangt auch das als deutsche Erstaufführung präsentierte Orchesterwerk »The Rock You Stand On« von John Adams: Der Komponist, seit Jahrzehnten unter den meistaufgeführten Zeitgenossen weltweit, spricht von »kraftvollen, pulsierenden Rhythmen«, die sich »zu rockigen Synkopen verwandeln«, und von einem »jazzigen Puls«, der aus dem Orchester eine Big Band macht.
Konzertdauer: ca. 115 Minuten – inklusive Pause
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Strauss’s music is »high-performance sport for the orchestra«, says conductor Anna Handler. Then, to stick with the picture, »Thus Spoke Zarathustra« is the piece with the most striking starter’s gun. It is Béla Bartók, of all people, who provides some respite in this program, performed by »Artist in Residence« Kirill Gerstein.
Yes, Bartók’s Piano Concerto No. 3 brings a distinctly pastoral touch, a moment to catch one’s breath; it possesses an idiosyncratic, lucid beauty and a spirituality rooted in nature. And thus serves as a counterpoint to Strauss’s »Zarathustra«: Here, one triumphs with power and brimming self-confidence. But as a conductor, one must not let oneself be overwhelmed by sonic opulence, says Anna Handler, a German-Colombian who grew up in Munich: With Strauss, one must »be the one who keeps the overview, like a pilot in a storm, and ensure that every detail remains audible.« John Adams’ orchestral work »The Rock You Stand On«, presented here in its German premiere, also demands a bold approach: The composer, who has been among the most frequently performed contemporary composers worldwide for decades, speaks of »powerful, pulsating rhythms« that »transform into rock-style syncopations,« and of a »jazzy pulse« that turns the orchestra into a big band.
Concert duration: about 115 minutes – including break
Ort der Veranstaltung
Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.