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Bärchen & Die Milchbubis - "Lach doch mal" Tour 2027
Bärchen & Die Milchbubis  
Veranstalter:
Kulturverein Kofferfabrik e.V. , Lange Str. 81, 90762 Fürth, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Bärchen und die Milchbubis’ “Jung Kaputt spart Altersheime” schaffte in den 1980ern den bis heute eigenwilligen Spagat zwischen Chart-Anwärter und Punk-Slogan. Seit der Werkschau “Endlich Komplett Betrunken” (2021) und dem ersten neuen Album, “Die Rückkehr des Bumm!” (2023), tritt das Trio um Annette Simons wieder live auf und ist gerade aus dem Hamburger Studio von Tobias Levin (Produzent von u.a. Tocotronic, Ja,Panik, Rocko Schamoni) zurückgekehrt.
Auf dem neuen Album “Lach doch mal” wechseln sich wütende, nachdenkliche und lustige Songs ab. Wie gewohnt bewegt sich die Musik irgendwo zwischen Punk und Pop. Konzerte der letzten Jahre zeigen: Bärchen sprechen mit ihrer herzlichen, aber trockenen Sicht auf die Dinge die Fans der 1980er genauso an wie nach 2000 Geborenen.
“Lach doch mal!” Diesen Spruch kennt jede Frau, wenn sie mal nicht freundlich guckt und nicht den Erwartungen entspricht – zum Beispiel, weil sie wütend ist. Gründe dafür gibt es ja reichlich. Genau, um sich diese Gründe und dieses Gefühl aus den Gliedern zu schütteln, wurde Punk erfunden. “Lach doch mal” ist aber auch ein Motto, mit dem die Band dem aktuellen Irrsinn des Weltgeschehens entgegentritt.
So wird sich lustig gemacht über die Tech-Bros, denn die sind nicht mehr als „Superschurken mit Riesengurken“. Dass auch Bela B daran Freude hat, hört man im Duett von ihm und Annette.
Beim Thema der Neuen Rechten vergeht leider das Lachen: Die Bärchen-Generation war überzeugt davon, dass mit dem Ableben ihrer letzten Nazi-Verwandten deren Denke überwunden sei. Diesen Irrtum besingt Annette in "Nazi-Onkel", geschrieben weniger als ein Jahr vor den Landtagswahlen in diesem Herbst.
Als direkter Konter schrabbelt auf "Sandkorn" die Gitarre dann so trotzig, als wolle sie den Sand höchstselbst
ins Getriebe schaufeln und wütenden Mut machen. Auf anderen Songs geht es um die Sehnsucht nach einem „Crush“, enttäuschende Freundschaften („Keiner meiner Freunde ist ok!“) und den Wunsch, dass jemand uns sagt, „Ich glaub an dich“. In einigen dieser Songs wird der Punk ganz leise und verspielt, beinahe zum Pop, wenn nicht gar zum Krautrock.
Träumerisch geht es auch in „Landstraßenfieber“ zu, denn wer viel unterwegs ist, verfährt sich auch manchmal. Besonders, wenn er zum “Team ADHS” gehört! A propos Rumfahren: Seit fünf Jahren sind Bärchen und die Milchbubis wieder live unterwegs, und wer sie live erlebt (hat), bemerkt sofort ihre Spielfreude. Von den Musikerinnen, die sie unterwegs kennengelernt haben, sind Stefanie Schrank (Gesang und Synthie auf „Ich glaub an Dich”) und die Feige Flittchen (“Lach doch mal”) dabei. Außer Bass, Gitarre und Schlagzeug ist auch mal ein Kazou, ein Melotron oder eine Ratsche zu hören.
Annettes Gitarre scheppert wie in ganz alten Zeiten. Kein Wunder, denn Tobias Levin hat die Platte gegen den KI-Trend produziert und damit ein Statement gesetzt. Herausgekommen sind zwölf sehr unterschiedliche Songs voller schräger Energie und Abenteuerlust. Mit Mut zur Lücke und Punk im Herzen.
Bärchen und die Milchbubis 2026 sind eigenwillig wie eh und je – und immer noch nicht fertig. Sie lachen viel. Aber nur, wenn sie wollen.
https://www.bärchenunddiemilchbubis.de/
Wenn ihr der Kofferfabrik und den KünstlerInnen was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die KünstlerInnen und den Verein. Danke :- ))
Auf dem neuen Album “Lach doch mal” wechseln sich wütende, nachdenkliche und lustige Songs ab. Wie gewohnt bewegt sich die Musik irgendwo zwischen Punk und Pop. Konzerte der letzten Jahre zeigen: Bärchen sprechen mit ihrer herzlichen, aber trockenen Sicht auf die Dinge die Fans der 1980er genauso an wie nach 2000 Geborenen.
“Lach doch mal!” Diesen Spruch kennt jede Frau, wenn sie mal nicht freundlich guckt und nicht den Erwartungen entspricht – zum Beispiel, weil sie wütend ist. Gründe dafür gibt es ja reichlich. Genau, um sich diese Gründe und dieses Gefühl aus den Gliedern zu schütteln, wurde Punk erfunden. “Lach doch mal” ist aber auch ein Motto, mit dem die Band dem aktuellen Irrsinn des Weltgeschehens entgegentritt.
So wird sich lustig gemacht über die Tech-Bros, denn die sind nicht mehr als „Superschurken mit Riesengurken“. Dass auch Bela B daran Freude hat, hört man im Duett von ihm und Annette.
Beim Thema der Neuen Rechten vergeht leider das Lachen: Die Bärchen-Generation war überzeugt davon, dass mit dem Ableben ihrer letzten Nazi-Verwandten deren Denke überwunden sei. Diesen Irrtum besingt Annette in "Nazi-Onkel", geschrieben weniger als ein Jahr vor den Landtagswahlen in diesem Herbst.
Als direkter Konter schrabbelt auf "Sandkorn" die Gitarre dann so trotzig, als wolle sie den Sand höchstselbst
ins Getriebe schaufeln und wütenden Mut machen. Auf anderen Songs geht es um die Sehnsucht nach einem „Crush“, enttäuschende Freundschaften („Keiner meiner Freunde ist ok!“) und den Wunsch, dass jemand uns sagt, „Ich glaub an dich“. In einigen dieser Songs wird der Punk ganz leise und verspielt, beinahe zum Pop, wenn nicht gar zum Krautrock.
Träumerisch geht es auch in „Landstraßenfieber“ zu, denn wer viel unterwegs ist, verfährt sich auch manchmal. Besonders, wenn er zum “Team ADHS” gehört! A propos Rumfahren: Seit fünf Jahren sind Bärchen und die Milchbubis wieder live unterwegs, und wer sie live erlebt (hat), bemerkt sofort ihre Spielfreude. Von den Musikerinnen, die sie unterwegs kennengelernt haben, sind Stefanie Schrank (Gesang und Synthie auf „Ich glaub an Dich”) und die Feige Flittchen (“Lach doch mal”) dabei. Außer Bass, Gitarre und Schlagzeug ist auch mal ein Kazou, ein Melotron oder eine Ratsche zu hören.
Annettes Gitarre scheppert wie in ganz alten Zeiten. Kein Wunder, denn Tobias Levin hat die Platte gegen den KI-Trend produziert und damit ein Statement gesetzt. Herausgekommen sind zwölf sehr unterschiedliche Songs voller schräger Energie und Abenteuerlust. Mit Mut zur Lücke und Punk im Herzen.
Bärchen und die Milchbubis 2026 sind eigenwillig wie eh und je – und immer noch nicht fertig. Sie lachen viel. Aber nur, wenn sie wollen.
https://www.bärchenunddiemilchbubis.de/
Wenn ihr der Kofferfabrik und den KünstlerInnen was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder "Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die KünstlerInnen und den Verein. Danke :- ))
Ort der Veranstaltung
Freies Kulturzentrum in Fürth auf dem alten Fabrikgelände einer ehemaligen Kofferfabrik. Kleinkunstbühne mit außergewöhnlichen Projekten, sowie jede Menge Konzerte, wie Blues, Klezmer, Weltmusik, Jazz, Ska, Latin und alles wofür woanders kein Platz mehr ist. Galerie mit ständig wechselnden Ausstellungen. Offene Bühne für Rockmusik und Poetryslam. Auch im Theater finden Projekte statt die woanders keinen Platz finden würden. Sonntags wechselnder Länderbrunch mit Frühstücksbuffet ab 10 Uhr. Und im CouchClub kann man oder auch frau lecker essen und/oder auch nur was trinken. Kult seit über 15 Jahren und Treffpunkt der (Sub)kulturszene aus Fürth und Nürnberg.