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Between the oceans
Tiffani Achilleas, Raphael Moussa Hillebrand  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Was trägt der Körper, wenn er den Ozean durchmisst?
Welche Strömungen hat er gesehen?
Welche Stürme überlebt?
In Between the Oceans begegnen sich Tiffani Achilleas und Raphael Moussa Hillebrand auf einem Terrain, das so persönlich wie politisch ist. Ihre Schritte tragen die Rhythmen von Salvador da Bahia, die Tiefen von Benin und Mali, die Resonanzen aus Sri Lanka. Was entsteht, ist kein bloßes Stück, sondern ein getanztes Zwiegespräch – über Solidarität, Gemeinschaft und die Frage, wer für wen einsteht, wenn die Brandung steigt.
Der Körper vergisst nicht. Er ist ein Archiv aus Bewegung.
Tiffani Achilleas verbindet zeitgenössische, urbane und traditionelle Tanzformen mit Fragen von sozialer Gerechtigkeit. Raphael Moussa Hillebrand bringt jahrzehntelange Arbeit an den Schnittstellen von Hip-Hop, urbaner Choreographie und dekolonialem Denken ein. Gemeinsam fragen sie: Wie wird Erinnerung zu Fleisch? Wie wird Wissen zum Körperwissen?
Hier wird Theorie flüssig. Dekolonisierung, Intersektionalität und Panafrikanismus verlassen die Lehrbücher. Sie werden zu Muskeltonus, zu Schweiß, zu Klang. Ein radikales Einstehen füreinander – greifbar im gemeinsamen Atem, unzähmbar in der Bewegung.
ENGLISCH:
What does the body carry as it traverses the ocean?
What currents has it witnessed?
What storms has it survived?
In Between the Oceans, Tiffani Achilleas and Raphael Moussa Hillebrand meet on terrain that is as deeply personal as it is political. Their steps carry the rhythms of Salvador da Bahia, the depths of Benin and Mali, and the resonances of Sri Lanka. What emerges is not merely a piece, but a danced dialogue—delving into solidarity, community, and the question of who stands up for whom when the tide rises.
The body does not forget. It is an archive of movement.
Tiffani Achilleas blends contemporary, urban, and traditional dance forms with questions of social justice. Raphael Moussa Hillebrand brings decades of work at the intersections of Hip-Hop, urban choreography, and decolonial thought. Together, they ask: How does memory become flesh? How does knowledge transform into bodily wisdom?
Here, theory becomes fluid. Decolonization, intersectionality, and Pan-Africanism leave the pages of textbooks behind. They transform into muscle tone, sweat, and sound. A radical standing up for one another—tangible in collective breath, untamable in movement.
Konzept, Choreografie, Performance: Tiffani Achilleas, Raphael Moussa Hillebrand
Dramaturgie: Nora Amin
Audiodeskription: Emmilou Roessling
Co-Autorin: Silja Korn
Tiffani Achilleas ist Tänzerin, Choreografin und Schauspielerin. Sie war unter anderem bei den Berliner Festspielen, dem Dekoloniale Festival sowie am HAU Hebbel am Ufer zu sehen und arbeitet regelmäßig am Ballhaus Naunynstraße. Als Choreografin und Tänzerin wirkte sie an internationalen Filmproduktionen mit, darunter Die Tribute von Panem. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie zeitgenössische, urbane und traditionelle Tanzformen und setzt sich mit Identität, sozialer Gerechtigkeit und diasporischen Perspektiven auseinander.
Raphael Moussa Hillebrand ist Choreograf, Tänzer, Regisseur, Kurator und Aktivist. Geprägt von den kulturellen Einflüssen Deutschlands und Malis entwickelt er künstlerische Arbeiten an der Schnittstelle von Hip-Hop, Dekolonialisierung und gesellsc haftlichem Wandel. Als Mitbegründer der Hip-Hop-Partei „Die Urbane“ engagiert er sich für kulturelle Vielfalt und Empowerment. 2020 wurde er als erster Vertreter der urbanen Tanzszene mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Welche Strömungen hat er gesehen?
Welche Stürme überlebt?
In Between the Oceans begegnen sich Tiffani Achilleas und Raphael Moussa Hillebrand auf einem Terrain, das so persönlich wie politisch ist. Ihre Schritte tragen die Rhythmen von Salvador da Bahia, die Tiefen von Benin und Mali, die Resonanzen aus Sri Lanka. Was entsteht, ist kein bloßes Stück, sondern ein getanztes Zwiegespräch – über Solidarität, Gemeinschaft und die Frage, wer für wen einsteht, wenn die Brandung steigt.
Der Körper vergisst nicht. Er ist ein Archiv aus Bewegung.
Tiffani Achilleas verbindet zeitgenössische, urbane und traditionelle Tanzformen mit Fragen von sozialer Gerechtigkeit. Raphael Moussa Hillebrand bringt jahrzehntelange Arbeit an den Schnittstellen von Hip-Hop, urbaner Choreographie und dekolonialem Denken ein. Gemeinsam fragen sie: Wie wird Erinnerung zu Fleisch? Wie wird Wissen zum Körperwissen?
Hier wird Theorie flüssig. Dekolonisierung, Intersektionalität und Panafrikanismus verlassen die Lehrbücher. Sie werden zu Muskeltonus, zu Schweiß, zu Klang. Ein radikales Einstehen füreinander – greifbar im gemeinsamen Atem, unzähmbar in der Bewegung.
ENGLISCH:
What does the body carry as it traverses the ocean?
What currents has it witnessed?
What storms has it survived?
In Between the Oceans, Tiffani Achilleas and Raphael Moussa Hillebrand meet on terrain that is as deeply personal as it is political. Their steps carry the rhythms of Salvador da Bahia, the depths of Benin and Mali, and the resonances of Sri Lanka. What emerges is not merely a piece, but a danced dialogue—delving into solidarity, community, and the question of who stands up for whom when the tide rises.
The body does not forget. It is an archive of movement.
Tiffani Achilleas blends contemporary, urban, and traditional dance forms with questions of social justice. Raphael Moussa Hillebrand brings decades of work at the intersections of Hip-Hop, urban choreography, and decolonial thought. Together, they ask: How does memory become flesh? How does knowledge transform into bodily wisdom?
Here, theory becomes fluid. Decolonization, intersectionality, and Pan-Africanism leave the pages of textbooks behind. They transform into muscle tone, sweat, and sound. A radical standing up for one another—tangible in collective breath, untamable in movement.
Konzept, Choreografie, Performance: Tiffani Achilleas, Raphael Moussa Hillebrand
Dramaturgie: Nora Amin
Audiodeskription: Emmilou Roessling
Co-Autorin: Silja Korn
Tiffani Achilleas ist Tänzerin, Choreografin und Schauspielerin. Sie war unter anderem bei den Berliner Festspielen, dem Dekoloniale Festival sowie am HAU Hebbel am Ufer zu sehen und arbeitet regelmäßig am Ballhaus Naunynstraße. Als Choreografin und Tänzerin wirkte sie an internationalen Filmproduktionen mit, darunter Die Tribute von Panem. In ihrer künstlerischen Praxis verbindet sie zeitgenössische, urbane und traditionelle Tanzformen und setzt sich mit Identität, sozialer Gerechtigkeit und diasporischen Perspektiven auseinander.
Raphael Moussa Hillebrand ist Choreograf, Tänzer, Regisseur, Kurator und Aktivist. Geprägt von den kulturellen Einflüssen Deutschlands und Malis entwickelt er künstlerische Arbeiten an der Schnittstelle von Hip-Hop, Dekolonialisierung und gesellsc haftlichem Wandel. Als Mitbegründer der Hip-Hop-Partei „Die Urbane“ engagiert er sich für kulturelle Vielfalt und Empowerment. 2020 wurde er als erster Vertreter der urbanen Tanzszene mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet.
Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ort der Veranstaltung
In die ehemaligen Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe direkt am Ufer der Panke im Wedding ist neues Leben eingezogen. Die Hallen sind zu 14 großzügigen Studios, mehreren Büros und Künstlerateliers umgebaut worden. Die frühere industrielle Nutzung ist sichtbar und der Werkstattcharakter lebendig geblieben.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.