Bequem und sicher zahlen
  • PayPal
  • SEPA Lastschrift
  • Mastercard
  • Klarna
  • Visa
  • American Express
  • Google Pay
  • payment.method.apple-pay
Bild: CAROLIN EMCKE "Was zählt ein Mensch?“

CAROLIN EMCKE "Was zählt ein Mensch?“

Im Gespräch mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum  

Anderen Termin auswählen

Marlene-Dietrich-Platz 3
69126 Heidelberg

Tickets ab 19,70 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Karlstorbahnhof e.V. , Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg, Deutschland

Anzahl wählen

Normalpreis
Kategorie
je 23,00 €

Schwerbehinderung
je 23,00 €

Begleitperson Schwerbehinderte*r
je 0,00 €

Schwerbehinderung mit Rollstuhl
je 23,00 €

Begleitperson Rollstuhlfahrer*in
je 0,00 €

Ermäßigt
Kategorie
je 19,70 €

Schwerbehinderung
je 19,70 €

Begleitperson Schwerbehinderte*r
je 0,00 €

Schwerbehinderung mit Rollstuhl
je 19,70 €

Begleitperson Rollstuhlfahrer*in
je 0,00 €

Summe 0,00 €

Ermäßigungsinformationen

Mit Schwerbehindertenausweis (Zeichen B oder H) kann eine Begleitperson die Veranstaltung kostenfrei besuchen. Hierzu beim Ticketkauf einfach das dafür vorgesehene kostenfreie Ticket zubuchen. Ohne Ticket ist kein Einlass möglich, bitte entsprechenden Ausweis mitbringen und vorzeigen.

Für die Bestuhlung ist es außerdem wichtig, dass wir über den Bedarf an Plätzen für Rollstühle Bescheid wissen. So können wir an geeigneten Stellen Platz lassen und einen Stuhl daneben für die Begleitperson reservieren.
print@home
Mobile Ticket
Postversand

Veranstaltungsinfos

12. Literaturherbst Heidelberg | Festivalthemenschwerpunkt #MENSCH

CAROLIN EMCKE

"Was zählt ein Mensch?“

Im Gespräch mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum

Lesung und Gespräch

5. Dezember 2026, 20:00 Uhr, Karlstorbahnhof (Saal)

Eine Kooperation von Literaturherbst Heidelberg und Karlstorbahnhof Heidelberg

„Was zählt ein Mensch?“ Was bedeutet radikaler Humanismus? Gibt es Grenzen der Einfühlung in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt es Grenzen der Pflicht, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder darf nichts uns daran hindern, die anderen als Teil des universalen Wirs wahrzunehmen? Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Oktober und Gaza. Aber seither sind sie noch dringlicher. Es geht letztlich um die existenzielle Frage: Was zählt ein Mensch? Darüber spricht Carolin Emcke mit der renommierten Historikerin, Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin und Autorin Stefanie Schüler-Springorum.

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektiver Identitäten«. Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisenregionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University. Sie ist freie Publizistin und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die monatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. „Was zählt ein Mensch?“ (ersch. 2026, S. Fischer) ist das jüngste Buch der Bestseller-Autorin.

»Emckes Texte halten die Frage lebendig, ob es gleichgültig ist, wenn Menschen übertönt werden und verstummen, während andere beredt ihre Macht ausüben.« Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT

Stefanie Schüler-Springorum ist Autorin, Historikerin und seit 2011 Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin sowie seit 2012 Ko-Direktorin des Selma-Stern-Zentrums für jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zuvor arbeitete sie bei der Stiftung Topographie des Terrors und leitete von 2001 bis 2011 das Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Zuletzt erschienen ist ihr Buch „Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“, in dem sie erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht jener Menschen darstellt, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte und schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden, Sinti und Roma, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten.

Ort der Veranstaltung

Mainstream fehl am Platz!
Wer auf der Suche nach der großen Prominenz und den üblichen Hollywood-Dramen ist, der ist hier definitiv an der falschen Adresse.
Denn alles, was Mainstream ist, kann im sonst so breit gefächerten Programm des Karlstorbahnhofes vergeblich gesucht werden.

Mit einem immer neuen Angebot an Konzerten, Partys, Literatur, Kabarett, Comedy und Theater hat sich die einzigartige Location in die Herzen der Heidelberger gespielt und sich sowohl national als auch international einen Ruf als angesehene Veranstaltungs-Adresse gesichert.

Schon mehrfach wurde das Kulturzentrum Karlstorbahnhof in Heidelberg zum Gewinner des bundesweiten Spielstättenprogrammpreises gekürt. Und das, obwohl der Karlstorbahnhof erst seit 1995 geöffnet hat und damit eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland ist.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude beherbergt einen großen Konzertsaal, einen Theatersaal, kleinere Räume und einen Kinosaal. Hier gibt es genug Platz für kleine und große Veranstaltungen, die bei einem immer bunten Publikum für Begeisterung sorgen.

Das erlesene, vielfältige Angebot macht diese Spielstätte zu etwas ganz Besonderem.
Kulturhaus Karlstorbahnhof
Marlene-Dietrich-Platz 3
69126 Heidelberg