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DAS KONDENSAT feat. LIZ KOSACK (d/usa)
Gebhard Ullmann (sax), Liz Kosack (keys), Oliver Potratz (b), Eric Schaefer (dr)  
Veranstalter:
JAZZCLUB TONNE e.V. , Tzschirnerplatz 3-5, 01067 Dresden, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Futuristischer Jazztrip mit freigeistigem Sound
Ein Kondensat entsteht beim Übergang eines Stoffes in einen anderen. Es geht ums Eindampfen, Komprimieren und Verdichten. Lauter Vokabeln, die den Bandnamen des Trios rechtfertigen und diese wahrlich neue Musik beschreiben.
DAS KONDENSAT springt ab aus dem Museum in ein Jetzt jenseits diverser orthodoxer Lehren. Jazz ist das auch, aber nur unter anderem. Neugier ist die Gier nach Neuem. Darum geht es hier mit mal rockig-punchigem, mal melodiös-balladeskem Zugriff, generiert mit neuen Medien in neuen Kontexten.
GEBHARD ULLMANN hat jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit modifizierten Klängen, mit denen er hier seine Sopran- und Tenorsaxofone mal durchs Dickicht schlängelt, mal im luftigen Raum emporschweben lässt, dann wieder zupackend auf den Punkt bringt. Der E-Bass von Oliver Potratz kann dunkel dräuen und markant grundieren oder zu wunderbaren Linien abheben. Mal mächtig und mal filigran gießt er ein Fundament. Eric Schaefers Drumming als druckvoll, dringlich und dynamisch zu beschreiben wäre eine Untertreibung. Längst hat er sich in die erste Reihe europäischer Schlagzeuger getrommelt. In der Summe ergibt das eine Band der Superlative und ist doch mehr als die Addition ihrer Teile.
Das Trio spielt inzwischen auf einem Level, dass man sich intuitiv aufeinander verlassen kann. Es lustwandelt gleichermaßen souverän wie spontan auf dem gemeinsam erspielten Territorium. Aus diesem gefestigten Konzept wuchs die Idee, weitere MusikerInnen einzuladen, um das Vokabular der Band forschend zu erweitern. Die traumwandlerisch-kreative Synthesizer-Spielerin (und Maskenbildnerin) LIZ KOSACK erwies sich mit ihren futuristisch dräuenden, gar nicht jazztypischen Keyboardschwaden und -kaskaden als ideale Ergänzung. Vergleichen könnte man das musikalische Neuland von DAS KONDENSAT mit dem des Krautrock am Ende der sechziger Jahre. Doch träfe das nur einen Aspekt dieser Dub, Ambient, Mikrotonales, Free Jazz, Neue Musik und manches mehr integrierenden Band, weil deren Summe mehr ergibt als die einzelnen Teile. Eine Musik nämlich auf der Höhe der Zeit, die mehr will und dabei ins Offene einlädt
Ein Kondensat entsteht beim Übergang eines Stoffes in einen anderen. Es geht ums Eindampfen, Komprimieren und Verdichten. Lauter Vokabeln, die den Bandnamen des Trios rechtfertigen und diese wahrlich neue Musik beschreiben.
DAS KONDENSAT springt ab aus dem Museum in ein Jetzt jenseits diverser orthodoxer Lehren. Jazz ist das auch, aber nur unter anderem. Neugier ist die Gier nach Neuem. Darum geht es hier mit mal rockig-punchigem, mal melodiös-balladeskem Zugriff, generiert mit neuen Medien in neuen Kontexten.
GEBHARD ULLMANN hat jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit modifizierten Klängen, mit denen er hier seine Sopran- und Tenorsaxofone mal durchs Dickicht schlängelt, mal im luftigen Raum emporschweben lässt, dann wieder zupackend auf den Punkt bringt. Der E-Bass von Oliver Potratz kann dunkel dräuen und markant grundieren oder zu wunderbaren Linien abheben. Mal mächtig und mal filigran gießt er ein Fundament. Eric Schaefers Drumming als druckvoll, dringlich und dynamisch zu beschreiben wäre eine Untertreibung. Längst hat er sich in die erste Reihe europäischer Schlagzeuger getrommelt. In der Summe ergibt das eine Band der Superlative und ist doch mehr als die Addition ihrer Teile.
Das Trio spielt inzwischen auf einem Level, dass man sich intuitiv aufeinander verlassen kann. Es lustwandelt gleichermaßen souverän wie spontan auf dem gemeinsam erspielten Territorium. Aus diesem gefestigten Konzept wuchs die Idee, weitere MusikerInnen einzuladen, um das Vokabular der Band forschend zu erweitern. Die traumwandlerisch-kreative Synthesizer-Spielerin (und Maskenbildnerin) LIZ KOSACK erwies sich mit ihren futuristisch dräuenden, gar nicht jazztypischen Keyboardschwaden und -kaskaden als ideale Ergänzung. Vergleichen könnte man das musikalische Neuland von DAS KONDENSAT mit dem des Krautrock am Ende der sechziger Jahre. Doch träfe das nur einen Aspekt dieser Dub, Ambient, Mikrotonales, Free Jazz, Neue Musik und manches mehr integrierenden Band, weil deren Summe mehr ergibt als die einzelnen Teile. Eine Musik nämlich auf der Höhe der Zeit, die mehr will und dabei ins Offene einlädt
Ort der Veranstaltung
Der Jazzclub Tonne ist einer der bekanntesten Jazzclubs Deutschlands. Über 100 Musikerinnen und Musiker aus aller Welt halten hier jährlich Live-Konzerte ab. Natürlich sind besonders Jazz Künstlerinnen und Künstler gerne gesehen, jedoch finden auch immer nationale und internationale Stars aus Soul, Funk, World Music und der Singer-Songwriter Szene den Weg in den Jazzclub Tonne. Neben Live Konzerten im eigenen Haus, beteiligt sich der Jazzclub Tonne auch jährlich an der Organisation des Elhangfests, welches immer im Juni in der Landschaft zwischen Loschwitz und Pillnitz stattfindet. Für dieses diverse und internationale Programm wurde der Jazzclub Tonne sogar mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Spielstättenprogrammpreis "Applaus" der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Der Jazzclub Tonne liegt direkt im Zentrum Dresdens und befindet sich im Keller des Kurländer Palais, ein historisches Gebäude im Stil des Dresdner Barock, dessen Kellergewölbe im 1981 von der Tonne übernommen wurde. In der Form des Kellers liegt auch der Name begründet. Die Wände des Kellerraumes sind gerundet und lassen den Raum daher wie eine langgezogene Tonne erschienen. Während sich der Keller in den frühen Jahren der Existenz des Jazzclubs noch in einem desaströsen Zustand befand, konnte er schließlich nach der Rekonstruktion des Palais von 2006-2009 ein festes Domizil für den Jazzclub Tonne werden.