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DIE DEMOKRATIE-MONOLOGE - Work-in-Progress Vorpremiere
Tickets ab 8,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH , Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Am 4.3.2027 feiert das neue Theaterstück von Michael Ruf, Autor/Regisseur der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe, Mittelmeer-Monologe und Klima-Monologe im Heimathafen Premiere.
Bereits am 16.12.2026 laden wir zur Work-in-Progress Vorpremiere. In dieser präsentieren Schauspieler*innen, Musiker*innen und Sänger*innen längere Auszüge bzw. den aktuellen Entwurf der Demokratie-Monologe. Michael Ruf spricht über den aktuellen Stand und die Herausforderungen der Entwicklung eines Theaterstücks, das kein geringeres Ziel hat als in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag zu leisten im Kampf gegen Rechtsextremismus, Faschismus und für den Erhaltung unserer Demokratie.
Über die Demokratie-Monologe (AT)
Der Tod einer Demokratie kommt nicht mit einem großen Knall. Ihr Sterben vollzieht sich schleichend, sodass es viele nicht einmal mitbekommen.
Doch das Leben geht irgendwie weiter, und viele Menschen bemerken erst gar nicht, was vor sich geht. Es müssen keine Putsche, Attentate oder Massenproteste sein, die Demokratien zum Einsturz bringen.
„Democracy dies in daylight.“ Und die Zeit, dies abzuwenden ist jetzt.
Die Demokratie-Monologe (Arbeitstitel) erzählen von Menschen, die in Gesellschaften leben, die sich von Demokratien in Autokratien verwandeln. Diese Protagonist*innen erfahren in ihrem eigenen Leben, wie einzelne Aspekte wie Presse- und Meinungsfreiheit, Unabhängigkeit der Justiz und Gewaltenteilung oder Rechte von Minderheiten massiv betroffen sind. Sie erleben diese Änderungen in ihrer Rolle als Politiker*in, Richter*in, Journalist*in, Aktivist*in, aber auch gleichermaßen in ihrem persönlichen Leben.
Die Protagonist*innen erzählen von Phasen des Schocks, der Angst und der Ohnmacht, aber auch vom Weiterkämpfen, vom Mut und Widerstand. Sie liefern aufgrund der eigenen Biografie eine analytische Klarheit über die Mechanismen des Demokratieabbaus, aber auch über Strategien der Gegenwehr.
Sie erzählen, was genau passiert, wenn Autokraten ihre Werkzeugkiste der Strategien, Taktiken und Tricks anwenden. Sie zeigen den enorm kräftezerrenden Kampf gegen ein schirr nicht bezwingbares Medienmonster, erschaffen vom autokratischen Staatsoberhaupt.
Sie vertrauen uns ihre Gedanken und Gefühle an, wenn eine Parlementswahl nach vier Jahren immenser Bemühungen erneut verloren wird, es Tage dauert, bis man überhaupt wieder morgens aus dem Bett kommt und man sich fragt, in was für einem Land man lebt.
Bei all diesen Warnungen tappen die Demokratie-Monologe nicht in die Falle, uns mit einem Gefühl der Ohnmacht zu hinterlassen. Denn genau dieser Eindruck der Machtlosigkeit ist es, den die Autokraten dieser Welt bei uns auslösen wollen. Somit erzählen die Protagonist*innen immer wieder von Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und dem Eindruck, etwas beeinflussen zu können.
Konkret liefern die Demokratie-Monologe einen intensiven Blick voraussichtlich in folgende drei Länder:
• Wir erhalten einen persönlichen und intimen Blick darauf, was es heißt, 16 Jahre unter Viktor Orban in Ungarn gelebt zu haben, und wie das Playbook der Autokratie subtil aber wirkungsvoll den Menschen die Freiheit nahm
• Wir erfahren, was es heißt, wenn sich eine Sanctuary City in den USA gegen die ICE-Razzien organisiert und wir hören von Familien, die vom Abschiebewahn betroffen sind – und bei all dem werden Gerichtsurteile missachtet, Bürgerrechte ausgehöhlt, Minderheiten diskriminiert und die Zivilgesellschaft eingeschüchtert
• Wir erfahren, wie auch in Deutschland die Gefährdung durch rechtsextremistische, rassistische und antidemokratische Kräfte immer bedrohlicher wird, dies den Alltag vieler Mensch prägt, aber auch Gegenwehr organisiert wird und mutig stattfindet
Im Anschluss findet ein ausführliches Gespräch mit Autor und Regisseur Michael Ruf statt und alle Zuschauer*innen sind eingeladen, ihre Eindrücke zu schildern: Wie reagieren sie auf den vorliegenden Entwurf? Was funktioniert? Was interessiert? Was fehlt? Was nervt? Was berührt?
Bereits am 16.12.2026 laden wir zur Work-in-Progress Vorpremiere. In dieser präsentieren Schauspieler*innen, Musiker*innen und Sänger*innen längere Auszüge bzw. den aktuellen Entwurf der Demokratie-Monologe. Michael Ruf spricht über den aktuellen Stand und die Herausforderungen der Entwicklung eines Theaterstücks, das kein geringeres Ziel hat als in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag zu leisten im Kampf gegen Rechtsextremismus, Faschismus und für den Erhaltung unserer Demokratie.
Über die Demokratie-Monologe (AT)
Der Tod einer Demokratie kommt nicht mit einem großen Knall. Ihr Sterben vollzieht sich schleichend, sodass es viele nicht einmal mitbekommen.
Doch das Leben geht irgendwie weiter, und viele Menschen bemerken erst gar nicht, was vor sich geht. Es müssen keine Putsche, Attentate oder Massenproteste sein, die Demokratien zum Einsturz bringen.
„Democracy dies in daylight.“ Und die Zeit, dies abzuwenden ist jetzt.
Die Demokratie-Monologe (Arbeitstitel) erzählen von Menschen, die in Gesellschaften leben, die sich von Demokratien in Autokratien verwandeln. Diese Protagonist*innen erfahren in ihrem eigenen Leben, wie einzelne Aspekte wie Presse- und Meinungsfreiheit, Unabhängigkeit der Justiz und Gewaltenteilung oder Rechte von Minderheiten massiv betroffen sind. Sie erleben diese Änderungen in ihrer Rolle als Politiker*in, Richter*in, Journalist*in, Aktivist*in, aber auch gleichermaßen in ihrem persönlichen Leben.
Die Protagonist*innen erzählen von Phasen des Schocks, der Angst und der Ohnmacht, aber auch vom Weiterkämpfen, vom Mut und Widerstand. Sie liefern aufgrund der eigenen Biografie eine analytische Klarheit über die Mechanismen des Demokratieabbaus, aber auch über Strategien der Gegenwehr.
Sie erzählen, was genau passiert, wenn Autokraten ihre Werkzeugkiste der Strategien, Taktiken und Tricks anwenden. Sie zeigen den enorm kräftezerrenden Kampf gegen ein schirr nicht bezwingbares Medienmonster, erschaffen vom autokratischen Staatsoberhaupt.
Sie vertrauen uns ihre Gedanken und Gefühle an, wenn eine Parlementswahl nach vier Jahren immenser Bemühungen erneut verloren wird, es Tage dauert, bis man überhaupt wieder morgens aus dem Bett kommt und man sich fragt, in was für einem Land man lebt.
Bei all diesen Warnungen tappen die Demokratie-Monologe nicht in die Falle, uns mit einem Gefühl der Ohnmacht zu hinterlassen. Denn genau dieser Eindruck der Machtlosigkeit ist es, den die Autokraten dieser Welt bei uns auslösen wollen. Somit erzählen die Protagonist*innen immer wieder von Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und dem Eindruck, etwas beeinflussen zu können.
Konkret liefern die Demokratie-Monologe einen intensiven Blick voraussichtlich in folgende drei Länder:
• Wir erhalten einen persönlichen und intimen Blick darauf, was es heißt, 16 Jahre unter Viktor Orban in Ungarn gelebt zu haben, und wie das Playbook der Autokratie subtil aber wirkungsvoll den Menschen die Freiheit nahm
• Wir erfahren, was es heißt, wenn sich eine Sanctuary City in den USA gegen die ICE-Razzien organisiert und wir hören von Familien, die vom Abschiebewahn betroffen sind – und bei all dem werden Gerichtsurteile missachtet, Bürgerrechte ausgehöhlt, Minderheiten diskriminiert und die Zivilgesellschaft eingeschüchtert
• Wir erfahren, wie auch in Deutschland die Gefährdung durch rechtsextremistische, rassistische und antidemokratische Kräfte immer bedrohlicher wird, dies den Alltag vieler Mensch prägt, aber auch Gegenwehr organisiert wird und mutig stattfindet
Im Anschluss findet ein ausführliches Gespräch mit Autor und Regisseur Michael Ruf statt und alle Zuschauer*innen sind eingeladen, ihre Eindrücke zu schildern: Wie reagieren sie auf den vorliegenden Entwurf? Was funktioniert? Was interessiert? Was fehlt? Was nervt? Was berührt?
Ort der Veranstaltung
Der Heimathafen Neukölln sorgt beständig für Kunst und Kultur im Berliner Kiez. Der Kulturraum, der auf der Karl-Marx Straße und damit mitten im Herzen Neuköllns gelegen ist, präsentiert in seinem breit gefächerten Programm diverse Disziplinen der Kunst wie Theater, Debatten, Konzerte, Tanz und weitere Performances. Die Spielstätte ist gleichzeitig auch die Heimat des gleichnamigen Theaterkollektivs, das hier Jahr für Jahr exklusive Theaterkunst präsentiert. Aber auch internationale Bands, diverse Autorinnen und Autoren, Poetry Slams oder Aktivistinnen und Aktivisten wird hier eine Bühne geboten. Der wunderschöne Innenraum dieser Location entführt das Publikum außerdem architektonisch in die Zeiten der Goldenen 20er, weshalb ein Besuch im Heimathafen Neukölln definitiv einen Genuss für jegliche Sinne darstellt. Jetzt Tickets sichern und die Vorstellungen im Heimathafen Neukölln Berlin live erleben.