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Veranstaltungsinfos
Sie gehen mit Putin angeln, sitzen im Vorstand von Meta, organisieren Hochzeiten und Deportationen: die Vertrauten der Mächtigen. Als rechte Hände, mächtige Strippenzieher oder devote Intriganten schreiben sie Weltgeschichte mit. Sie helfen, demokratische Institutionen zu zerstören, und unterstützen autokratische Entwicklungen weltweit.
Mit subversivem Humor nehmen Vanessa Stern und ihr inklusives Ensemble mit Spielerinnen des Theater Thikwa diese Schattengestalten der Macht ins Visier: Sechs Schauspielerinnen, allesamt ohne Macht und Einfluss, eignen sich Praktiken der Vertrauten an. Wohin führt es, wenn sie ihre Machtinstinkte zu aktivieren versuchen – aber unter Bedingungen realer Bedeutungslosigkeit?
Bühnenexperimente mit den Modi der Kumpanei und Verhaltensexperimente am eigenen Leib führen bei Stern und Co. zu einem unverschämt anarchischen, feministischen Theaterabend, an dem Krawatte tragende Hund-Mensch-Promenadenmischungen hinter den verschlossenen Türen ihres Kegelclubs die Dinge, die die Welt bedeuten, verhandeln. Als Anleitung zur Kumpanei erprobt der Abend Widerstand gegenüber kritikloser Gefolgschaft – und führt sie dabei gründlich vor.
VON UND MIT Caro Braun / Kristin Feuerer / Corinna Heidepriem / Jasmin Lutze / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth AGOGISCHE ASSISTENZ Luisa Klidis PRODUKTIONSLEITUNG Anne Bickert / Philip Decker FÖRDERUNG Hauptstadtkulturfonds KOOPERATION TD Berlin / Theater Thikwa
VANESSA STERN ist Regisseurin, Schauspielerin und Autorin. Gemeinsam mit wechselnden Ensembles entwickelt sie Stücke, die gesellschaftsrelevante Themen vielschichtig wie komisch auf die Bühne bringen. In ihrem Projekt Heulen kann jede widmet sie sich feministischem Witz und (er)findet Wege, um die Komik von Frauen aus ihrem marginalen Dasein zu befreien. Vanessa Stern studierte zunächst an der UdK Schauspiel und arbeitete u. a. am Schauspiel Köln und bei den Salzburger Festspielen, bevor sie in die freie Szene wechselte und eigene Projekte entwickelte.
Mit subversivem Humor nehmen Vanessa Stern und ihr inklusives Ensemble mit Spielerinnen des Theater Thikwa diese Schattengestalten der Macht ins Visier: Sechs Schauspielerinnen, allesamt ohne Macht und Einfluss, eignen sich Praktiken der Vertrauten an. Wohin führt es, wenn sie ihre Machtinstinkte zu aktivieren versuchen – aber unter Bedingungen realer Bedeutungslosigkeit?
Bühnenexperimente mit den Modi der Kumpanei und Verhaltensexperimente am eigenen Leib führen bei Stern und Co. zu einem unverschämt anarchischen, feministischen Theaterabend, an dem Krawatte tragende Hund-Mensch-Promenadenmischungen hinter den verschlossenen Türen ihres Kegelclubs die Dinge, die die Welt bedeuten, verhandeln. Als Anleitung zur Kumpanei erprobt der Abend Widerstand gegenüber kritikloser Gefolgschaft – und führt sie dabei gründlich vor.
VON UND MIT Caro Braun / Kristin Feuerer / Corinna Heidepriem / Jasmin Lutze / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth AGOGISCHE ASSISTENZ Luisa Klidis PRODUKTIONSLEITUNG Anne Bickert / Philip Decker FÖRDERUNG Hauptstadtkulturfonds KOOPERATION TD Berlin / Theater Thikwa
VANESSA STERN ist Regisseurin, Schauspielerin und Autorin. Gemeinsam mit wechselnden Ensembles entwickelt sie Stücke, die gesellschaftsrelevante Themen vielschichtig wie komisch auf die Bühne bringen. In ihrem Projekt Heulen kann jede widmet sie sich feministischem Witz und (er)findet Wege, um die Komik von Frauen aus ihrem marginalen Dasein zu befreien. Vanessa Stern studierte zunächst an der UdK Schauspiel und arbeitete u. a. am Schauspiel Köln und bei den Salzburger Festspielen, bevor sie in die freie Szene wechselte und eigene Projekte entwickelte.
Ort der Veranstaltung
Zentral zwischen Alexanderplatz und Spree befindet sich der TD Berlin, ein Theater in der Mitte der Stadt und mittendrin im Zeitgeschehen. Jede Woche setzt sich der Spielplan neu zusammen, jährlich werden über 30 verschiedene Inszenierungen und Performances gezeigt; der Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen und der Weiterentwicklung von zeitgenössischem Sprechtheater. Der TD ist ein wichtiger Produktionsort für unabhängige Kompanien und Kunstschaffende aus lokalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, sowohl professionelle Bemühungen als auch Nachwuchstalente sollen hier gleichermaßen unterstützt werden. 2003 trat der Theaterdiscounter zum ersten Mal in Aktion und galt schon bald als ein Gegenbegriff zu klassischen Produktionsformen des Theaters und dessen Arbeitsbedingungen. Seit 2009 bezieht der TD Berlin im ehemaligen Fernmeldeamt (Ost) mit Blick aufs Rote Rathaus seine Räumlichkeiten und bietet in seiner großen, wandelbaren Präsentationshalle Platz für Tagungen, Festivals, Ausstellungen und transdisziplinäre Veranstaltungen. Der TD Berlin ist von der U-Bahn-Station Klosterstraße direkt erreichbar.