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Veranstaltungsinfos
im Rahmen von MONO:MONO
Deutsch, englische Übertitel
Ein sommernächtlicher Reigen queerer Erzählungen mit zart verspielter Musik der Renaissance führt uns nach Florenz. Das Regieduo Vöcks de Schwindt imaginiert gemeinsam mit seinem Protagonisten jene intimen Beziehungen, die Männer* dort vor rund 500 Jahren in großer Zahl und Vielfalt miteinander pflegten. Es hieß von ihnen, dass sie fröhlich florenzten.
In imaginierten Geschichten und von Lautenspiel begleiteten Gesängen tauchen wir in eine verführerische Welt von l’amore masculino, Freundschaft+ und frühneuzeitlicher Daddys und Twinks ein. Während das Verb florenzen historisch allem voran schwulen Sex meinte, erkundet der Abend mit spekulativer Fantasie die affektiven Verbindungen dahinter. Derart in Geschichten von Verbundenheit und Freundschaft schwelgend entfaltet sich ein Bild dessen, wie der Alltag der Florenzer ausgesehen haben könnte.
In der Tradition des sehnsuchtsvollen Blicks nach Italien als symbolischem Ort für Zuflucht, Befreiung und Selbstfindung holen Vöcks de Schwindt mit diesem musiktheatralen Storytelling die Vergangenheit in unsere Gegenwart und suchen in ihr nach Momenten von Schönheit, Nähe und Verletzlichkeit in einer queerenden Geschichtsschreibung.
GESANG / PERFORMANCE Johannes Worms LAUTE / THEORBE / PERFORMANCE Neo Gundermann IDEE / TEXT / INSZENIERUNG Vöcks de Schwindt DRAMATURGIE Federico Vöcks de Schwindt AUSSTATTUNG Lena Lupo Loy / Wenzel Vöcks de Schwindt MUSIKALISCHE BERATUNG Andrés Locatelli MITARBEIT PRODUKTION Lianne Mol PRODUKTION Vöcks de Schwindt KOPRODUKTION Monologfestival 2025 / TD Berlin ANKÜNDIGUNGSFOTOS mit freundlicher Unterstützung der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON Nufferton und Sweef WIEDERAUFNAHME GEFÖRDERT DURCH Schachtsiek Familienstiftung
VÖCKS DE SCHWINDT sind ein argentinisch-deutsches Regieduo. Ihre Arbeiten reichen von autobiografisch motivierten Stückentwicklungen über mehrsprachige Schauspielproduktionen bis zum Musiktheater in seinen unterschiedlichen Formen. Dabei setzen sie sich auch mit migrantischen Identitäten, Queer Heritage, der Zärtlichkeit zwischen Männern sowie den Funktionsweisen von Ritualen in unserer Gegenwart auseinander. DIE FLORENZER – L’AMORE MASCULINO ist der Auftakt einer Trilogie, mit der sie den Fokus auf Erzählungen vom glückenden Leben unserer queeren Vorfahren legen. www.voecks-de-schwindt.de
Deutsch, englische Übertitel
Ein sommernächtlicher Reigen queerer Erzählungen mit zart verspielter Musik der Renaissance führt uns nach Florenz. Das Regieduo Vöcks de Schwindt imaginiert gemeinsam mit seinem Protagonisten jene intimen Beziehungen, die Männer* dort vor rund 500 Jahren in großer Zahl und Vielfalt miteinander pflegten. Es hieß von ihnen, dass sie fröhlich florenzten.
In imaginierten Geschichten und von Lautenspiel begleiteten Gesängen tauchen wir in eine verführerische Welt von l’amore masculino, Freundschaft+ und frühneuzeitlicher Daddys und Twinks ein. Während das Verb florenzen historisch allem voran schwulen Sex meinte, erkundet der Abend mit spekulativer Fantasie die affektiven Verbindungen dahinter. Derart in Geschichten von Verbundenheit und Freundschaft schwelgend entfaltet sich ein Bild dessen, wie der Alltag der Florenzer ausgesehen haben könnte.
In der Tradition des sehnsuchtsvollen Blicks nach Italien als symbolischem Ort für Zuflucht, Befreiung und Selbstfindung holen Vöcks de Schwindt mit diesem musiktheatralen Storytelling die Vergangenheit in unsere Gegenwart und suchen in ihr nach Momenten von Schönheit, Nähe und Verletzlichkeit in einer queerenden Geschichtsschreibung.
GESANG / PERFORMANCE Johannes Worms LAUTE / THEORBE / PERFORMANCE Neo Gundermann IDEE / TEXT / INSZENIERUNG Vöcks de Schwindt DRAMATURGIE Federico Vöcks de Schwindt AUSSTATTUNG Lena Lupo Loy / Wenzel Vöcks de Schwindt MUSIKALISCHE BERATUNG Andrés Locatelli MITARBEIT PRODUKTION Lianne Mol PRODUKTION Vöcks de Schwindt KOPRODUKTION Monologfestival 2025 / TD Berlin ANKÜNDIGUNGSFOTOS mit freundlicher Unterstützung der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON Nufferton und Sweef WIEDERAUFNAHME GEFÖRDERT DURCH Schachtsiek Familienstiftung
VÖCKS DE SCHWINDT sind ein argentinisch-deutsches Regieduo. Ihre Arbeiten reichen von autobiografisch motivierten Stückentwicklungen über mehrsprachige Schauspielproduktionen bis zum Musiktheater in seinen unterschiedlichen Formen. Dabei setzen sie sich auch mit migrantischen Identitäten, Queer Heritage, der Zärtlichkeit zwischen Männern sowie den Funktionsweisen von Ritualen in unserer Gegenwart auseinander. DIE FLORENZER – L’AMORE MASCULINO ist der Auftakt einer Trilogie, mit der sie den Fokus auf Erzählungen vom glückenden Leben unserer queeren Vorfahren legen. www.voecks-de-schwindt.de
Ort der Veranstaltung
Zentral zwischen Alexanderplatz und Spree befindet sich der TD Berlin, ein Theater in der Mitte der Stadt und mittendrin im Zeitgeschehen. Jede Woche setzt sich der Spielplan neu zusammen, jährlich werden über 30 verschiedene Inszenierungen und Performances gezeigt; der Schwerpunkt liegt auf aktuellen gesellschaftlichen Themen und der Weiterentwicklung von zeitgenössischem Sprechtheater. Der TD ist ein wichtiger Produktionsort für unabhängige Kompanien und Kunstschaffende aus lokalen, überregionalen und internationalen Netzwerken, sowohl professionelle Bemühungen als auch Nachwuchstalente sollen hier gleichermaßen unterstützt werden. 2003 trat der Theaterdiscounter zum ersten Mal in Aktion und galt schon bald als ein Gegenbegriff zu klassischen Produktionsformen des Theaters und dessen Arbeitsbedingungen. Seit 2009 bezieht der TD Berlin im ehemaligen Fernmeldeamt (Ost) mit Blick aufs Rote Rathaus seine Räumlichkeiten und bietet in seiner großen, wandelbaren Präsentationshalle Platz für Tagungen, Festivals, Ausstellungen und transdisziplinäre Veranstaltungen. Der TD Berlin ist von der U-Bahn-Station Klosterstraße direkt erreichbar.