Bequem und sicher zahlen
Veranstaltungsinfos
Uraufführungen von Virginie Brunelle und The Blue Bride von Barak Marshall
Premiere von Eric Gauthier, Podcast Vol. 1 & 2
sowie Alejandro Cerrudo, Lickety-Split und Nacho Duato, Jardi Tancat
Ein Jahr nach dem sensationell erfolgreichen Debüt mit RENAISSANCE legen die Gauthier Dance JUNIORS mit einem zweiten eigenen Programm nach, bestehend aus zwei Uraufführungen, zwei erprobten Klassikern des zeitgenössischen Tanzes und einem völlig neuen Podcast-Format mit Host Eric Gauthier. Der ursprüngliche Titel des Konzeptabends lautete: Something old something new something borrowed something blue, so wie es im angelsächsischen Raum die Glücksbringer-Tradition für das Brautkleid verlangt. Und tatsächlich bezieht sich jedes der vier Stücke auf eines der vier Glückselemente. Zusammen sollen sie auch den Gauthier Dance JUNIORS viel Glück für ihre Zukunft im Tanz bringen!
Something old: Eine ausgesprochen artgerechte Wahl für die JUNIORS ist Jardi Tancat (katalanisch für einen umfriedeten Garten). Denn Nacho Duato kreierte sein choreographisches Debüt von 1983 ebenfalls für eine Nachwuchskompanie, das NDT 2. Benannt ist das atmosphärische Stück nach dem gleichnamigen Album der katalanischen Volkssängerin Maria del Mar Bonet, einer Ikone des Widerstands gegen das Franco-Regime. Die Texte wie der Tanz der drei in Erdfarben gewandeten Paare beschwören das harte bäuerliche Leben herauf, im unermüdlichen Kampf gegen die Trockenheit und Kargheit des katalanischen Bodens.
Something new: Virginie Brunelle gilt als eine der großen Hoffnungsträgerinnen des kanadischen Tanzes. Wer die zwei bisherigen Kollaborationen mit Gauthier Dance kennt, wird das bestätigen. Das innige, poetische Gruppenstück Beating für den Konzeptabend Grandes Dames zielte darauf, die Herzschläge der Performer:innen zu synchronisieren. In dem leidenschaftlichen Solo Off White für The Dying Swans Project, das sie während der Pandemie via Zoom von Kanada aus kreierte, ließ sie eine Tänzerin Sturm laufen gegen die Einsamkeit. Ihre nächste Uraufführung für die JUNIORS ist schon in der Pipeline. Die Spannung steigt!
Something borrowed: Lickety-Split – zu Deutsch unverzüglich, blitzschnell – kommt trotz seines temporeichen Titels eher entspannt, vor allem sehr menschlich und humorvoll daher. Zur hypnotischen Musik des kalifornischen Indie-Folk-Sängers Devendra Banhart skizzierte Alejandro Cerrudo, damals der Resident Choreographer von Hubbard Street Dance Company Chicago, die Begegnung dreier Paare: sinnlich, rätselhaft und mit einem Hauch Exzentrik. In einer seiner ersten Spielzeiten nahm Gauthier Dance das Stück ins Programm, als Teil des Tanzabends Lucky Seven von 2011. Nun ist es Zeit, dieses tänzerische Juwel an die nächste junge Theaterhaus-Company weiterzugeben ...
Something blue: Barak Marshalls The Blue Bride ist ein augenzwinkerndes Lehrstück über eine zum Scheitern verurteilte Liebe und die Gefahren von Naivität, blindem Gehorsam und Eifersucht. Im Stil einer Moritat beginnt es mit der Braut am Altar, die vergeblich auf ihren Bräutigam wartet, und endet mit einem schaurig-komischen Hochzeitsmassaker. Die Farbe Blau im Titel spielt auf die psychische Labilität der missbrauchten Braut an, die im Lauf des Stücks zur Rächerin und Mörderin mutiert. Sarkastisch, witzig und unterlegt mit Love Songs aus der ganzen Welt, verspricht The Blue Bride eine äußerst unterhaltsame, temporeiche Tragikomödie.
Neben den vier Glücksbringer-Choreographien erkundet Eric Gauthier in einem ganz besonderen neuen Format, was den Anspruch „Dream Team“ mit Leben erfüllt. Als Host eines Podcast-Format wird er – wie in einer Radio-Show – in zwei Blöcken über das Thema künstlerische Zusammenarbeit sprechen. In Podcast Vol. 1 interviewt er die beteiligten Choreograph:innen: Wie unterscheidet sich die künstlerische Herangehensweise bei einem Gruppenstück im Vergleich zu Solos oder Pas de deux? In Podcast Vol. 2 folgen Gespräche mit den Ausführenden – den JUNIORS. Wie gelingt die tänzerische Zusammenarbeit am besten? Und wann und wie kommt der „Dream Team Spirit“ auf?
Premiere von Eric Gauthier, Podcast Vol. 1 & 2
sowie Alejandro Cerrudo, Lickety-Split und Nacho Duato, Jardi Tancat
Ein Jahr nach dem sensationell erfolgreichen Debüt mit RENAISSANCE legen die Gauthier Dance JUNIORS mit einem zweiten eigenen Programm nach, bestehend aus zwei Uraufführungen, zwei erprobten Klassikern des zeitgenössischen Tanzes und einem völlig neuen Podcast-Format mit Host Eric Gauthier. Der ursprüngliche Titel des Konzeptabends lautete: Something old something new something borrowed something blue, so wie es im angelsächsischen Raum die Glücksbringer-Tradition für das Brautkleid verlangt. Und tatsächlich bezieht sich jedes der vier Stücke auf eines der vier Glückselemente. Zusammen sollen sie auch den Gauthier Dance JUNIORS viel Glück für ihre Zukunft im Tanz bringen!
Something old: Eine ausgesprochen artgerechte Wahl für die JUNIORS ist Jardi Tancat (katalanisch für einen umfriedeten Garten). Denn Nacho Duato kreierte sein choreographisches Debüt von 1983 ebenfalls für eine Nachwuchskompanie, das NDT 2. Benannt ist das atmosphärische Stück nach dem gleichnamigen Album der katalanischen Volkssängerin Maria del Mar Bonet, einer Ikone des Widerstands gegen das Franco-Regime. Die Texte wie der Tanz der drei in Erdfarben gewandeten Paare beschwören das harte bäuerliche Leben herauf, im unermüdlichen Kampf gegen die Trockenheit und Kargheit des katalanischen Bodens.
Something new: Virginie Brunelle gilt als eine der großen Hoffnungsträgerinnen des kanadischen Tanzes. Wer die zwei bisherigen Kollaborationen mit Gauthier Dance kennt, wird das bestätigen. Das innige, poetische Gruppenstück Beating für den Konzeptabend Grandes Dames zielte darauf, die Herzschläge der Performer:innen zu synchronisieren. In dem leidenschaftlichen Solo Off White für The Dying Swans Project, das sie während der Pandemie via Zoom von Kanada aus kreierte, ließ sie eine Tänzerin Sturm laufen gegen die Einsamkeit. Ihre nächste Uraufführung für die JUNIORS ist schon in der Pipeline. Die Spannung steigt!
Something borrowed: Lickety-Split – zu Deutsch unverzüglich, blitzschnell – kommt trotz seines temporeichen Titels eher entspannt, vor allem sehr menschlich und humorvoll daher. Zur hypnotischen Musik des kalifornischen Indie-Folk-Sängers Devendra Banhart skizzierte Alejandro Cerrudo, damals der Resident Choreographer von Hubbard Street Dance Company Chicago, die Begegnung dreier Paare: sinnlich, rätselhaft und mit einem Hauch Exzentrik. In einer seiner ersten Spielzeiten nahm Gauthier Dance das Stück ins Programm, als Teil des Tanzabends Lucky Seven von 2011. Nun ist es Zeit, dieses tänzerische Juwel an die nächste junge Theaterhaus-Company weiterzugeben ...
Something blue: Barak Marshalls The Blue Bride ist ein augenzwinkerndes Lehrstück über eine zum Scheitern verurteilte Liebe und die Gefahren von Naivität, blindem Gehorsam und Eifersucht. Im Stil einer Moritat beginnt es mit der Braut am Altar, die vergeblich auf ihren Bräutigam wartet, und endet mit einem schaurig-komischen Hochzeitsmassaker. Die Farbe Blau im Titel spielt auf die psychische Labilität der missbrauchten Braut an, die im Lauf des Stücks zur Rächerin und Mörderin mutiert. Sarkastisch, witzig und unterlegt mit Love Songs aus der ganzen Welt, verspricht The Blue Bride eine äußerst unterhaltsame, temporeiche Tragikomödie.
Neben den vier Glücksbringer-Choreographien erkundet Eric Gauthier in einem ganz besonderen neuen Format, was den Anspruch „Dream Team“ mit Leben erfüllt. Als Host eines Podcast-Format wird er – wie in einer Radio-Show – in zwei Blöcken über das Thema künstlerische Zusammenarbeit sprechen. In Podcast Vol. 1 interviewt er die beteiligten Choreograph:innen: Wie unterscheidet sich die künstlerische Herangehensweise bei einem Gruppenstück im Vergleich zu Solos oder Pas de deux? In Podcast Vol. 2 folgen Gespräche mit den Ausführenden – den JUNIORS. Wie gelingt die tänzerische Zusammenarbeit am besten? Und wann und wie kommt der „Dream Team Spirit“ auf?
Ort der Veranstaltung
Das Theaterhaus Stuttgart in der Siemensstraße 11 ist ein in Deutschland führendes Zentrum für Kunst und Kultur. 2020 feierte die Spielstätte ihr 35-jähriges Jubiläum. Mit über 300.000 Besucherinnen und Besuchern und rund 1.000 Veranstaltungen im Jahr ist das Theaterhaus Stuttgart Deutschlands meistbesuchte Location ihrer Art. Auf insgesamt 12.000 Quadratmetern befinden sich hier drei Theaterhallen, eine Konzerthalle, eine Sporthalle, Werkstätten und diverse Proberäume. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ein zweistöckiges Foyer mit Gastronomie, ein geräumiger Biergarten im Innenhof sowie ein Restaurant. Auf der Bühne des Theaterhauses kommen regelmäßig diverse Stars aus Comedy, Kabarett, Jazz oder Rock zusammen. Auch Diskussionsrunden, Vorträge, Lesungen und Ausstellungen finden hier einen Platz im Programm. Neben Gastspielen von diversen hochkarätigen Ensembles nehmen die Vorstellungen der hauseigenen Gruppen einen großen Stellenwert im Programm ein. Mit der Gauthier Dance Company beheimatet das Theaterhaus Stuttgart eines der renommiertesten Tanzensembles in ganz Deutschland. Das Theaterhaus Schauspielensemble stellt außerdem Spielzeit für Spielzeit hochwertige Theaterproduktionen mit exzellentem Schauspiel vor. Ein Besuch des Stuttgarter Theaterhauses stellt einen kulturellen und künstlerischen Genuss dar, der jegliche Sinne beansprucht. Jetzt Tickets sichern und die Events live erleben.