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Bild: Das Männerideal: Schwule Ästhetik im Mainstream?

Das Männerideal: Schwule Ästhetik im Mainstream?

Rabea Weihser, Peter rehberg und Robin Solf  

An der Urania 17
10787 Berlin

Tickets ab 8,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Urania Berlin e.V. , An der Urania 17, 10787 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigte Eintrittspreise: Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte (Karten für die Begleitpersonen erhalten Sie nur in der Urania), Schüler, Studenten, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sowie Mitglieder der Urania Berlin.
Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
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Veranstaltungsinfos

Pflege, Fitness, Körperoptimierung: Vom Schönheitsdruck unter Männern – und wie Impulse aus der schwulen Community auch die Hetero-Maskulinität neu definieren.

Kosmetik und Körperdesign für Männer ist ein boomender Wirtschaftszweig. Teile der homosexuellen Community scheinen es seit jeher besonders ernst mit der Pflege und Optimierung zu nehmen. Warum ist das eigentlich so? Und kann es sein, dass da ein neues Idealbild von Männlichkeit entstanden ist, dem sogar homophobe Kreise folgen? Vor 20 Jahren hat David Beckham eine männliche Beautykultur in den Fußball gebracht, man nannte sie vorsichtshalber „metrosexuell“. Heute sind Genderrollen fluider geworden und Maskulinität ist in ihrer jahrtausendealten Gewissheit erschüttert: konservativer Backlash einerseits, Neuausrichtung männlicher Menschlichkeit andererseits.

Dieser Wandel wird auch ästhetisch sichtbar, nicht zuletzt anhand aktueller Pop-Phänomene wie der weltweit erfolgreichen, schwulen Eishockey-Serienromanze „Heated Rivalry“ oder dem in Cannes gelobten Debütfilm „Pillion“ über eine schwule Motorradgang. Interessanterweise sind schwule Romantikerzählungen besonders bei heterosexuellen Frauen beliebt. Verändern sich dadurch auch die Anforderungen an heterosexuelle Männer? Könnte man sogar die These wagen: Schwule Ästhetik gibt jetzt den Ton an?

Im April-Salon erkundet die Gastgeberin Rabea Weihser dieses Themenfeld mit Robin Solf und Peter Rehberg, beide sind Experten für queere Ästhetik und schwule Popkultur.

Robin Solf ist Entertainer, Content Creator, Moderator und Podcaster. Mit Humor und Haltung spricht er auf Social Media über Queerness, Popkultur und das Leben im Internet. Seine Inhalte verbinden Entertainment mit Aufklärung und authentischen Perspektiven und machen ihn zu einer der prägendsten queeren Stimmen seiner Generation im deutschsprachigen Raum. Er wurde 2021 bekannt als Teilnehmer der schwulen Dating-Show Prince Charming. Bis Februar 2026 moderierte er für den MDR den Podcast Sputnik Pride.

Peter Rehberg ist seit 2022 DAAD Professor für Queer Studies / Media Studies / German Studies an der University of Cincinnati (USA). Er war von 2006 bis 2011 Kulturredakteur der Siegessäule und als Chefredakteur des Magazins Männer tätig. Von 2018 bis 2022 leitete er die Sammlung des Schwulen Museums in Berlin. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören queere und schwule Männlichkeit, Pornografie, Medienkulturen des 21. Jahrhunderts und der Eurovision Song Contest. Sein Buch Hipster Porn: Queere Männlichkeiten und affektive Sexualitäten im Fanzine Butt ist 2019 bei b_books auf Deutsch erschienen und 2022 bei Routledge auf Englisch. Er hat drei Romane veröffentlicht.

Rabea Weihser war Kulturchefin von ZEIT ONLINE. Im Jahr 2021 wechselte sie für zwei Jahre zum Basketballmeister ALBA BERLIN als erste Direktorin für Kommunikation & Kultur der Bundesliga. 2025 erschien ihr Buch „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“ bei Diogenes. Jetzt arbeitet sie als freie Journalistin und ist Gastgeberin des monatlichen „Schönheitssalons“ an der Urania.

Foto: Robin Solf © Timo Gerber; Rabea Weihser © Fabian Raabe

Ort der Veranstaltung

Die Urania Berlin bietet einen Ort für all jene, die sich für wissenschaftliche Erkenntnisse interessieren. Aber es ist vor allem ein Ort des Austauschs, nicht nur zur Wissenschaft - sondern auch zu Kultur, Politik, Kunst und Gesellschaft. Es geht darum, Verständnis auf- und Barrieren abzubauen und Bildung für alle zugänglich zu machen. Indem hier ein breites Angebot an Veranstaltungen angeboten wird, leistet der Verein Urania Berlin e.V. einen wichtigen Teil zur Förderung von Bildung und Demokratie. Die Gründung des ersten Science Center der Welt 1888 ging übrigens von keinem geringeren als Alexander Humboldt aus, also zumindest lieferte er den Impuls dafür zusammen mit seinem Bruder Wilhelm. Die Vision eines Zentrums, in welcher der Zugang zu Bildung und Wissen für alle an erster Stelle steht, teilten auch die eigentlichen Gründer Wilhelm Foerster und Max Wilhelm Meyer, die zusammen mit Ernst Werner von Siemens dann die Pläne finalisierten und so schließlich das Urania Berlin gründeten. 

Bei den hier stattfindenden Veranstaltungen handelt es sich um Vorträge mit Expertinnen und Experten, Podiumsgespräche, Filmvorführungen und anschließenden Fragerunden sowie Buchpremieren. Aber auch Tanzgalas und Live-Hörspiele finden hier statt. Sichern Sie sich jetzt Tickets für das vielfältige Angebot im Urania Berlin und seien Sie bei den erstklassigen Vorträgen und Darbietungen live dabei.
Urania Berlin
An der Urania 17
10787 Berlin
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