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Das tickende Herz - Lutz Seiler
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
SWR Kultur
Lesung und Gespräch mit Lutz Seiler, Moderation: Katharina Borchardt
Es beginnt mit einer kleinen, nicht heilenden Wunde, die ein Kuss verursacht hat, und führt uns um den halben Erdball. Lutz Seiler erzählt in seinem neuen Roman „Das tickende Herz“ das Leben seines Helden weiter, in dem sich Weltgeschichte und persönliches Schicksal überschneiden. Zu Beginn des neuen Jahrtausends kehrt Carl Bischoff aus der brandenburgischen Provinz nach Berlin zurück, doch nur, um bald wieder aufzubrechen. Seine Pilgerschaft folgt jener wie aus dem Nichts aufgetauchten Tochter eines kasachischen Schamanen, die fast alles über ihn zu wissen scheint. Amsterdam, Rotterdam, die Kurische Nehrung und die winterkalte Steppe Kasachstans sind die Stationen ihrer märchenhaft magischen wie zweifelhaften Liebe. Lutz Seiler ist freier Schriftsteller und leitet seit 1997 das literarische Programm im Peter- Huchel-Haus bei Potsdam. 2023 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
In Zusammenarbeit mit SWR Kultur
Lesung und Gespräch mit Lutz Seiler, Moderation: Katharina Borchardt
Es beginnt mit einer kleinen, nicht heilenden Wunde, die ein Kuss verursacht hat, und führt uns um den halben Erdball. Lutz Seiler erzählt in seinem neuen Roman „Das tickende Herz“ das Leben seines Helden weiter, in dem sich Weltgeschichte und persönliches Schicksal überschneiden. Zu Beginn des neuen Jahrtausends kehrt Carl Bischoff aus der brandenburgischen Provinz nach Berlin zurück, doch nur, um bald wieder aufzubrechen. Seine Pilgerschaft folgt jener wie aus dem Nichts aufgetauchten Tochter eines kasachischen Schamanen, die fast alles über ihn zu wissen scheint. Amsterdam, Rotterdam, die Kurische Nehrung und die winterkalte Steppe Kasachstans sind die Stationen ihrer märchenhaft magischen wie zweifelhaften Liebe. Lutz Seiler ist freier Schriftsteller und leitet seit 1997 das literarische Programm im Peter- Huchel-Haus bei Potsdam. 2023 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
In Zusammenarbeit mit SWR Kultur
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.