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Veranstaltungsinfos
Eine Frau um die fünfzig erzählt von ihrer leidenschaftlichen Liebe zu einem drei Jahrzehnte jüngeren Studenten, der seine gleichaltrige Freundin verlässt, um mit ihr zusammen zu sein. Die Frau verbringt viel Zeit bei ihm in seinem kargen Zimmer mit der Matratze auf dem Boden, den löchrigen Wänden und dem defekten Kühlschrank. Sie fühlt sich zurückversetzt in ihre eigene Jugend und genießt die leidenschaftliche Beziehung, die sie als intensiver empfindet als alles, was sie vorher erlebt hat. Es beginnt eine Zeit voller lustvoller Sexualität. Doch die Gesellschaft reagiert ablehnend: In Bars, Lokalen und am Strand starren die Leute sie an. Die skeptischen Blicke ihrer Mitmenschen machen deutlich, was sie von dieser skandalösen Beziehung halten. Sie aber überwindet ihre eigene Scham und erlangt innere Befreiung. So wird die intime Episode ohne Vorsatz zu einem politischen Statement.
Die Nobelpreisträgerin Annie Ernaux bricht in ihrem autofiktionalen Text ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Angepasstheit.
Die Nobelpreisträgerin Annie Ernaux bricht in ihrem autofiktionalen Text ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Angepasstheit.
Ort der Veranstaltung
Das Schlosstheater verbindet Tradition und Moderne
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.