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Die Brieffreundschaft II
Veranstalter:
Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
English version below
Performance
Hochzeitssaal
Ca. 1 h 20 Min.
Deutsch mit englischen Übertiteln/German with English surtitles
Wie wir mit denen umgehen, die Gewaltverbrechen begangen haben, bleibt eine Frage, die die Verwundungen unserer Gesellschaft offenlegt. Im Jahr 2021 feierte Die Brieffreundschaft Premiere. markus&markustheaterkollektiv bauten Brieffreundschaften auf – zu vier wegen Mordes lebenslang inhaftierten Frauen. Die meistgestellte Frage nach den Aufführungen ist „Schreibt ihr euren Brieffreundinnen jetzt immer noch Briefe?“ Ja. In Die Brieffreundschaft II wird sichtbar, was in fünf unsichtbaren Jahren im Gefängnis passiert. Was sind fünf Jahre für ein Zeitmaß, wenn der Horizont lebenslänglich ist? Während für uns seitdem 1.825 Tage vergangen sind – steht auf dem jährlichen Schreiben der Brieffreundinnen, wie viele Tage sie bis zur Freilassung bereits abgesessen haben, damals wie heute: 0. Und wie viele Tage es noch bis zur Freilassung sind: death.
Konzept und Umsetzung: Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer, Markus Schmans
Bühne: Konstanze Grotkopp, CassidyAndTheKid (2021)
Lichtdesign: Anahí Pérez, Rio Theis
Stimmen: Marie Jordan, Ronja Losert, Laura Naumann
Zeichnungen: Rosanna Merklin
Vermittlung: Daria Bertram
Dank an: Amber, April, Lisa-Jo, Maureen, Olivia
Eine Produktion von markus&markus theaterkollektiv in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung.
______________
How we deal with those who have committed violent crimes remains a question that lays bare the woundedness of our society. In 2021, Die Brieffreundschaft premiered. markus&markustheaterkollektiv struck up correspondences with four women serving life sentences for murder. The question asked most often after the performances is: “Are you still writing to your pen pals?” Yes. Die Brieffreundschaft II makes visible what happens in five invisible years in prison. What kind of measure of time is five years when the horizon is life? While 1,825 days have gone by for us, the pen pals’ annual statement lists how many days they have already served towards release, then as now: 0. And how many days are left until release: death.
Concept and realisation: Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer, Markus Schmans
Set design: Konstanze Grotkopp, CassidyAndTheKid (2021)
Lighting design: Anahí Pérez, Rio Theis
Voices: Marie Jordan, Ronja Losert, Laura Naumann
Drawings: Rosanna Merklin
Outreach: Daria Bertram
Thanks to: Amber, April, Lisa-Jo, Maureen, Olivia
A production by markus&markus theaterkollektiv in coproduction with Sophiensæle. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion, MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung.
Performance
Hochzeitssaal
Ca. 1 h 20 Min.
Deutsch mit englischen Übertiteln/German with English surtitles
Wie wir mit denen umgehen, die Gewaltverbrechen begangen haben, bleibt eine Frage, die die Verwundungen unserer Gesellschaft offenlegt. Im Jahr 2021 feierte Die Brieffreundschaft Premiere. markus&markustheaterkollektiv bauten Brieffreundschaften auf – zu vier wegen Mordes lebenslang inhaftierten Frauen. Die meistgestellte Frage nach den Aufführungen ist „Schreibt ihr euren Brieffreundinnen jetzt immer noch Briefe?“ Ja. In Die Brieffreundschaft II wird sichtbar, was in fünf unsichtbaren Jahren im Gefängnis passiert. Was sind fünf Jahre für ein Zeitmaß, wenn der Horizont lebenslänglich ist? Während für uns seitdem 1.825 Tage vergangen sind – steht auf dem jährlichen Schreiben der Brieffreundinnen, wie viele Tage sie bis zur Freilassung bereits abgesessen haben, damals wie heute: 0. Und wie viele Tage es noch bis zur Freilassung sind: death.
Konzept und Umsetzung: Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer, Markus Schmans
Bühne: Konstanze Grotkopp, CassidyAndTheKid (2021)
Lichtdesign: Anahí Pérez, Rio Theis
Stimmen: Marie Jordan, Ronja Losert, Laura Naumann
Zeichnungen: Rosanna Merklin
Vermittlung: Daria Bertram
Dank an: Amber, April, Lisa-Jo, Maureen, Olivia
Eine Produktion von markus&markus theaterkollektiv in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung.
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How we deal with those who have committed violent crimes remains a question that lays bare the woundedness of our society. In 2021, Die Brieffreundschaft premiered. markus&markustheaterkollektiv struck up correspondences with four women serving life sentences for murder. The question asked most often after the performances is: “Are you still writing to your pen pals?” Yes. Die Brieffreundschaft II makes visible what happens in five invisible years in prison. What kind of measure of time is five years when the horizon is life? While 1,825 days have gone by for us, the pen pals’ annual statement lists how many days they have already served towards release, then as now: 0. And how many days are left until release: death.
Concept and realisation: Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer, Markus Schmans
Set design: Konstanze Grotkopp, CassidyAndTheKid (2021)
Lighting design: Anahí Pérez, Rio Theis
Voices: Marie Jordan, Ronja Losert, Laura Naumann
Drawings: Rosanna Merklin
Outreach: Daria Bertram
Thanks to: Amber, April, Lisa-Jo, Maureen, Olivia
A production by markus&markus theaterkollektiv in coproduction with Sophiensæle. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Social Cohesion, MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung.
Ort der Veranstaltung
Die Sophiensæle sind ein Haus für KünstlerInnen und Publikum, in dem die Begegnung zwischen beiden Gruppen im Mittelpunkt steht. Die wechselhafte Geschichte des Gebäudes und dessen ursprüngliche Bestimmung als Versammlungs-, Weiterbildungs- und Festort ist in der Gebäudearchitektur, an den Wänden und Decken der Räume weiterhin spürbar und schafft einen einzigartigen Rahmen für künstlerische Produktion und Begegnung.