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Die Gegenwart der Philosophie - Wolfram Eilenberger
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Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Ach! Hannah Arendt
Lesung und Gespräch mit Wolfram Eilenberger, Moderation: Matthias Bormuth
Warum ist die Philosophie so wichtig für uns? Inmitten von Klimakatastrophen, KI-Revolutionen, politischen Umbrüchen und kultureller Orientierungslosigkeit stellt Wolfram Eilenberger die Frage nach der Aufgabe der Philosophie neu. Von Sokrates bis Foucault, von Kant bis Adorno durch die Trümmer der Nachkriegsphilosophie entfaltet er eine wirkmächtige Philosophie der Gegenwart und plädiert für einen Neustart der Philosophie in dunklen Zeiten. Wie Hannah Arendt, die zeitlebens auf ihre Distanz gegenüber akademischen Institutionen achtete und im schriftstellerischen Engagement weltweit provozierte, sucht Wolfram Eilenberger unsere Nachdenklichkeit herauszufordern. Sein Philosophieren lebt auch von der Apologie der Pluralität, die sich schulischen Grenzziehungen verweigert und das allgemeine Publikum zur besonderen Freiheit der Meinungsbildung verlocken will.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Lesung und Gespräch mit Wolfram Eilenberger, Moderation: Matthias Bormuth
Warum ist die Philosophie so wichtig für uns? Inmitten von Klimakatastrophen, KI-Revolutionen, politischen Umbrüchen und kultureller Orientierungslosigkeit stellt Wolfram Eilenberger die Frage nach der Aufgabe der Philosophie neu. Von Sokrates bis Foucault, von Kant bis Adorno durch die Trümmer der Nachkriegsphilosophie entfaltet er eine wirkmächtige Philosophie der Gegenwart und plädiert für einen Neustart der Philosophie in dunklen Zeiten. Wie Hannah Arendt, die zeitlebens auf ihre Distanz gegenüber akademischen Institutionen achtete und im schriftstellerischen Engagement weltweit provozierte, sucht Wolfram Eilenberger unsere Nachdenklichkeit herauszufordern. Sein Philosophieren lebt auch von der Apologie der Pluralität, die sich schulischen Grenzziehungen verweigert und das allgemeine Publikum zur besonderen Freiheit der Meinungsbildung verlocken will.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.