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Die Gesänge der Tagtigall - Marie Luise Knott
Tickets ab 14,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
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Veranstaltungsinfos
Ach! Hannah Arendt
Riverside Salon
Montag 14.12. 17 Uhr
Die Gesänge der Tagtigall
Marie Luise Knott
Moderation: Matthias Bormuth
Die Hannah-Arendt-Kennerin, Essayistin und Übersetzerin Marie Luise Knott erkundet seit Jahren die Welt der Poesie. Ihre Essays bewegen sich durchs Dickicht dichterischer Denk- und Sprachbewegungen, aufgeschreckt von konkreten Fragen, plötzlichen Verwunderungen und politischen wie persönlichen Erschütterungen. Mit Christian Morgenstern sind ihre „Gesänge der Tagtigall“ leidenschaftliche Plädoyers für die schöpferische Kraft der Sprache, ein Denken, so wie Hannah Arendt es schätzte. Zusammen mit dem Professor für Ideengeschichte und Kurator der Reihe Matthias Bormuth wird sie im Horizont von Arendts dichterischem Denken einige ihrer Lyrik-Kolumnen vorstellen und erzählen, wie sie die kanadische Nobel-Preisträgerin Anne Carson für sich entdeckte und im Verlag Matthes und Seitz zu ihrer Übersetzerin wurde. Für Marie Luise Knotts Arendt-Buch „370 Riverside Drive – 730 Riverside Drive“ wurde sie 2022 mit dem Tractatus Essay-Preis ausgezeichnet. 2024 erhielt sie den Johann-Heinrich-Merck-Preis für Essayistik der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Eintritt: 14,-/12,-/7,- € (inkl. Salonbar, Gebäck und kandierter Früchte)
Riverside Salon
Montag 14.12. 17 Uhr
Die Gesänge der Tagtigall
Marie Luise Knott
Moderation: Matthias Bormuth
Die Hannah-Arendt-Kennerin, Essayistin und Übersetzerin Marie Luise Knott erkundet seit Jahren die Welt der Poesie. Ihre Essays bewegen sich durchs Dickicht dichterischer Denk- und Sprachbewegungen, aufgeschreckt von konkreten Fragen, plötzlichen Verwunderungen und politischen wie persönlichen Erschütterungen. Mit Christian Morgenstern sind ihre „Gesänge der Tagtigall“ leidenschaftliche Plädoyers für die schöpferische Kraft der Sprache, ein Denken, so wie Hannah Arendt es schätzte. Zusammen mit dem Professor für Ideengeschichte und Kurator der Reihe Matthias Bormuth wird sie im Horizont von Arendts dichterischem Denken einige ihrer Lyrik-Kolumnen vorstellen und erzählen, wie sie die kanadische Nobel-Preisträgerin Anne Carson für sich entdeckte und im Verlag Matthes und Seitz zu ihrer Übersetzerin wurde. Für Marie Luise Knotts Arendt-Buch „370 Riverside Drive – 730 Riverside Drive“ wurde sie 2022 mit dem Tractatus Essay-Preis ausgezeichnet. 2024 erhielt sie den Johann-Heinrich-Merck-Preis für Essayistik der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung
Eintritt: 14,-/12,-/7,- € (inkl. Salonbar, Gebäck und kandierter Früchte)
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.