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Die Hausmeister - Eine Komödie über Helden mit Prüfgerät
Veranstalter:
Schlosstheater Celle , Schlossplatz 6a, 29221 Celle, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Willkommen in der Hausmeisterwerkstatt im Celler
Schloss. Während draußen Strukturen kollabieren, Abteilungen
nach Zielen fahnden, bleiben sie übrig – und
leider zuständig für fast alles: die neuen Hausmeister.
„Das Chaos hat Hausrecht. Aber wir haben den Generalschlüssel.“
Sie diskutieren nicht. Sie dämmen. Mit Meinungen so
hartnäckig wie Rohrzangen drehen sie jedes Wasser ab.
Georg Gerzen hat für alles einen Schlüssel – nur nicht für
zwischenmenschliche Kommunikation. Dafür erkennt
er Fehler, bevor er den Raum betritt. Max Taiber wurde
ihm als „Optimierungsmaßnahme“ zur Seite gestellt,
nachdem die KI das Schloss „effizient restrukturierte“.
Jetzt sollen beide auch noch Bühne machen – als Darsteller,
Dramaturgen, Ausstatter. „Kultur ist jetzt Querschnittsaufgabe.“
Doch dann kommt der Azubi. Zwangszugewiesen.
Was er installiert, löst Alarm aus. „Ich
dachte, das gehört so.“ – DIE HAUSMEISTER ist eine
Komödie über Defätismus als Überlebensstrategie und
das Drama der Überforderung – eine nölende Ode an
jene, die jeden Betrieb am Laufen hindern und sich für
die Retter halten. „Sie hatten nie einen Plan. Aber immer
das richtige Werkzeug.“ Zwischen kaputten Neonröhren
und verbogenen Lebensentwürfen liegt ihre Poesie.
Tragische Dichter – ohne Reim auf die Welt. Erlernbare
Hilflosigkeit ist ihre Kunst – aufgeben, bevor man anfängt.
Vielleicht braucht es sie als Mahnung. Hoffentlich
kommen die alten Hausmeister wieder.
Schloss. Während draußen Strukturen kollabieren, Abteilungen
nach Zielen fahnden, bleiben sie übrig – und
leider zuständig für fast alles: die neuen Hausmeister.
„Das Chaos hat Hausrecht. Aber wir haben den Generalschlüssel.“
Sie diskutieren nicht. Sie dämmen. Mit Meinungen so
hartnäckig wie Rohrzangen drehen sie jedes Wasser ab.
Georg Gerzen hat für alles einen Schlüssel – nur nicht für
zwischenmenschliche Kommunikation. Dafür erkennt
er Fehler, bevor er den Raum betritt. Max Taiber wurde
ihm als „Optimierungsmaßnahme“ zur Seite gestellt,
nachdem die KI das Schloss „effizient restrukturierte“.
Jetzt sollen beide auch noch Bühne machen – als Darsteller,
Dramaturgen, Ausstatter. „Kultur ist jetzt Querschnittsaufgabe.“
Doch dann kommt der Azubi. Zwangszugewiesen.
Was er installiert, löst Alarm aus. „Ich
dachte, das gehört so.“ – DIE HAUSMEISTER ist eine
Komödie über Defätismus als Überlebensstrategie und
das Drama der Überforderung – eine nölende Ode an
jene, die jeden Betrieb am Laufen hindern und sich für
die Retter halten. „Sie hatten nie einen Plan. Aber immer
das richtige Werkzeug.“ Zwischen kaputten Neonröhren
und verbogenen Lebensentwürfen liegt ihre Poesie.
Tragische Dichter – ohne Reim auf die Welt. Erlernbare
Hilflosigkeit ist ihre Kunst – aufgeben, bevor man anfängt.
Vielleicht braucht es sie als Mahnung. Hoffentlich
kommen die alten Hausmeister wieder.
Ort der Veranstaltung
Das Schlosstheater verbindet Tradition und Moderne
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.
Das Schlosstheater wurde 1670-75 als repräsentatives Hoftheater nach italienischem Vorbild nachträglich in die zweite Etage der Barockresidenz der Welfen zur innovativen Musik- und Theaterpflege eingebaut. Von 1772 bis 1775 wurde es unter der Dänenkönigin Caroline Mathilde, die wegen einer Liebes- und Staatsaffäre nach Celle verbannt wurde, um den 2. Rang erweitert und erfolgreich für das Bürgertum geöffnet.
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater von Grund auf renoviert und mit modernster Gebäude- und Theatertechnik ausgestattet.
Das Schlosstheater Celle wird seit 1950 vom gleichnamigen, bürgerschaftlichem Theaterverein getragen und seither von seinen Abonnentinnen und Abonnenten gestützt. Es beheimatet ein eigenes festes Ensemble, ein Kinder- und Jugendtheater und den international renommierten Kammermusikring.
Als eines der sechs öffentlich geförderten Kommunaltheater Niedersachsens verfügt dieses Theater neben der Schlosstheater-Bühne über zwei Studio-Bühnen im Schloss, ein Sommertheater im Schlossinnenhof und seit 2015 über die HALLE 19 neben der CD-Kaserne.
Insgesamt richten die über 100 Mitarbeiter*innen auf diesen Bühnen und im Landkreis jährlich über 600 Veranstaltungen aus.
Das Schlosstheater gehört damit zu den ältesten noch dauerhaft bespielten Barocktheatern Europas, dessen historische Spielstätte dem heutigen, modernen Theater seinen Namen gab und Tradition und Moderne verbindet.