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Veranstaltungsinfos
Literaturexpeditionen
Lesung und Gespräch mit Bachtyar Ali, Moderation: Ilija Trojanow
Seit Jahrzehnten lebt und schreibt Bachtyar Ali in Deutschland, stets über Kurdistan. Aus dem Exil heraus hält er dieses zerrissene Land literarisch am Leben mit einer ihm eigenen Mischung aus Märchen und Politik, aus Verzauberung und Gewalt. Ein Gespräch über die Notwendigkeit, die brutale Realität zu poetisieren und die Lügen der Herrschaft zu entlarven – mit einem der großen Erzähler unserer Zeit. Mit Ilija Trojanow spricht Bachtyar Ali über seinen Roman „Die Herrin der Vögel“, aus dem Kurdischen (Sorani) übersetzt von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen verbringt die junge Sausan viel Zeit in der Bibliothek ihres Vaters, in der sie die Fülle und den Reichtum der Welt durch Bücher entdeckt. Sie ist sich sicher: Sollte sie je heiraten, dann einen Mann mit weltoffenem Geist und einer Liebe zu Geschichten. Als gleich drei Verehrer um ihre Hand anhalten, stellt sie ihnen die Aufgabe, acht Jahre lang die Ferne zu bereisen und ihr einhundert Vögel zurückzubringen. Anhand ihrer Berichte werde sie prüfen, ob sie darin den Reichtum der Welt erblicke. Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya, Nordirak, geboren. Er lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland.
Mit freundlicher Unterstützung der CHRYSANTIL-Stiftung
Lesung und Gespräch mit Bachtyar Ali, Moderation: Ilija Trojanow
Seit Jahrzehnten lebt und schreibt Bachtyar Ali in Deutschland, stets über Kurdistan. Aus dem Exil heraus hält er dieses zerrissene Land literarisch am Leben mit einer ihm eigenen Mischung aus Märchen und Politik, aus Verzauberung und Gewalt. Ein Gespräch über die Notwendigkeit, die brutale Realität zu poetisieren und die Lügen der Herrschaft zu entlarven – mit einem der großen Erzähler unserer Zeit. Mit Ilija Trojanow spricht Bachtyar Ali über seinen Roman „Die Herrin der Vögel“, aus dem Kurdischen (Sorani) übersetzt von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen verbringt die junge Sausan viel Zeit in der Bibliothek ihres Vaters, in der sie die Fülle und den Reichtum der Welt durch Bücher entdeckt. Sie ist sich sicher: Sollte sie je heiraten, dann einen Mann mit weltoffenem Geist und einer Liebe zu Geschichten. Als gleich drei Verehrer um ihre Hand anhalten, stellt sie ihnen die Aufgabe, acht Jahre lang die Ferne zu bereisen und ihr einhundert Vögel zurückzubringen. Anhand ihrer Berichte werde sie prüfen, ob sie darin den Reichtum der Welt erblicke. Bachtyar Ali wurde 1966 in Sulaimaniya, Nordirak, geboren. Er lebt seit Mitte der Neunzigerjahre in Deutschland.
Mit freundlicher Unterstützung der CHRYSANTIL-Stiftung
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.