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Die Routinen - 45 Sekunden - Son Lewandowski und Kim Bui
Tickets ab 14,00 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Stuttgart , Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland
Veranstaltungsinfos
25 Jahre Literaturhaus- Schweben. Ein Kontrastprogramm in schweren Zeiten
Lesungen und Gespräch mit Son Lewandowski und Kim Bui, Moderation: Thomas Susanka
„Die Routinen“ seziert eine Welt des Leistungssports, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Für Amik zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt sie dafür hin und beugt sich den Wettbewerbsprinzipien ihres Sports. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers wie auch vom größten Missbrauchsskandal der Sportgeschichte. Ins Gespräch kommt sie mit Kim Bui, dreimalige Olympiateilnehmerin für Kunstturnen. Zu ihrer Karriere aber gehören Entbehrungen, Schmerzen und Erkrankungen wie Bulimie. In ihrem Buch „45 Sekunden“ beschreibt sie eindringlich, welchen Willen es bedarf, um Tag für Tag für einen Wettkampf zu trainieren, der nur 45 Sekunden dauert. Son Lewandowski, geboren 1988, lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. Kim Bui, 1989 in Tübingen als Kind von Geflüchteten aus Vietnam und Laos geboren, lebt in Stuttgart.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
Lesungen und Gespräch mit Son Lewandowski und Kim Bui, Moderation: Thomas Susanka
„Die Routinen“ seziert eine Welt des Leistungssports, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Für Amik zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt sie dafür hin und beugt sich den Wettbewerbsprinzipien ihres Sports. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers wie auch vom größten Missbrauchsskandal der Sportgeschichte. Ins Gespräch kommt sie mit Kim Bui, dreimalige Olympiateilnehmerin für Kunstturnen. Zu ihrer Karriere aber gehören Entbehrungen, Schmerzen und Erkrankungen wie Bulimie. In ihrem Buch „45 Sekunden“ beschreibt sie eindringlich, welchen Willen es bedarf, um Tag für Tag für einen Wettkampf zu trainieren, der nur 45 Sekunden dauert. Son Lewandowski, geboren 1988, lebt als Autorin und Kuratorin in Köln. Kim Bui, 1989 in Tübingen als Kind von Geflüchteten aus Vietnam und Laos geboren, lebt in Stuttgart.
Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung, Literatursommer 2026
Ort der Veranstaltung
Mit einer Rede von W.G. Sebald wurde das Literaturhaus im November 2001 eröffnet. Das denkmalgeschützte Gebäude mit historischem Pater-Noster und Atrium liegt gegenüber der Liederhalle und ist Teil des neu gestalteten Bosch-Areals. Zwei Etagen, zu denen auch das ehemalige Arbeitszimmer von Robert Bosch gehört, werden vom 1997 gegründeten Literaturhaus-Verein genutzt.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.
Ob Orhan Pamuk, Sibylle Lewitscharoff oder (der norwegische Experimentalkünstler) Terje Dragseth, ob 1800 Besucher, 180 oder 18, ob Architektur oder Zeichentrickfilm, ob Tagungen zur Literatur Afrikas oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Für viele Abende wurden Originalbeiträge in Auftrag gegeben, so in den Essayreihen Betrifft: (mit der Stuttgarter Zeitung), Fremdwort (mit dem SWR) oder den deutsch-französischen Reihen »J’accuse…!« und »carte blanche« (mit dem Institut Français und der Robert Bosch Stiftung). Schwerpunkte sind überdies »Comic & Literatur«, das Festival der digitalen Literatur »Literatur und Strom« sowie »Literatür«, die deutsch-türkische Literaturnacht. Hinzu kommen Ausstellungen, oft von Publikationen begleitet; jüngst etwa »W.G. Sebald – Zerstreute Reminiszenzen«, die bis nach Brüssel wanderte.