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Die Wirklichkeit ist nicht alles - Schauspiel mit Live-Musik von und mit Marco Michel
Veranstalter:
Kulturgemeinschaft Beverungen und Umgebung e.V. , Weserstraße 16, 37688 Beverungen, Deutschland
Veranstaltungsinfos
2022 berührte und begeisterte Marco Michel in dem Stück „Ein Kuss“ über den Maler Antonio Ligabue. Mit seiner neuen Produktion gestaltet er eine Hommage an den außergewöhnlichen Berner Blues-Musiker Niklaus Friedli, die er als Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche umsetzt.
Der Soloabend erzählt vom Leben von Niklaus Friedli, einem Pianisten, der in den 1970er-Jahren dem Blues Berndeutsch beigebracht hat. Von ihm gibt es nur ein einziges Album, dessen Stücke man aber bis heute kennt. Unvergessen sind seine lakonischen und originellen Beobachtungen. Neben seiner ausgeprägten Lebenslust und seiner Leidenschaft für die Musik war sein Leben auch immer wieder gezeichnet von Krisen und langen Klinikaufenthalten, trotz oder wegen derer er seinen ganz eigenen, unverkennbaren Musikstil entwickelt hat. Es ist die Geschichte von einem Gratwanderer, der nach und nach an den Rand gespült wurde – bis er dort den Zug nahm, wo es keinen Bahnhof gab und seinem Leben somit frühzeitig ein Ende setzte.
Wie schon „Ein Kuss“ besteht auch dieser Soloabend wieder aus mehreren Kunstrichtungen: Diesmal nicht aus Schauspiel und Malerei, sondern aus Schauspiel und Musik – mit einem sich ständig wandelnden Bühnenbild.
Der Abend ist nicht einfach nur die Wiedergabe von Friedlis Biografie, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den beiden Konstrukten „Wirklichkeit“ und „Fantasie“ – etwas, womit sich Friedli aufgrund seiner psychischen Erkrankung auch immer wieder auseinandersetzen musste. Und wie Friedli verliert auch das Publikum manchmal den Boden und muss neuen Halt suchen. Denn offenbar ist die Wirklichkeit nicht so verlässlich wie sie scheint – und die Fantasie zentraler Bestandteil ihrer Erschaffung. Marco Michel schrieb das Drehbuch, produzierte das Stück und führte dabei auch Regie.
Das Berndeutsche, in dem Friedli gesungen hat, ist eine wunderbar poetische Sprache. Marco Michel hat die Songs in ein Hochdeutsch übersetzt, das die ursprüngliche Poesie bewahrt und das es auch einem nicht schweizerischen Publikum erlaubt, Friedlis Texten und sprachlichen Eigenheiten zu folgen. So werden alle Lieder auch im hohen Norden gut verstanden.
„Schlicht ergreifend“, urteilte die Neue Züricher Zeitung über das Stück.
Der Soloabend erzählt vom Leben von Niklaus Friedli, einem Pianisten, der in den 1970er-Jahren dem Blues Berndeutsch beigebracht hat. Von ihm gibt es nur ein einziges Album, dessen Stücke man aber bis heute kennt. Unvergessen sind seine lakonischen und originellen Beobachtungen. Neben seiner ausgeprägten Lebenslust und seiner Leidenschaft für die Musik war sein Leben auch immer wieder gezeichnet von Krisen und langen Klinikaufenthalten, trotz oder wegen derer er seinen ganz eigenen, unverkennbaren Musikstil entwickelt hat. Es ist die Geschichte von einem Gratwanderer, der nach und nach an den Rand gespült wurde – bis er dort den Zug nahm, wo es keinen Bahnhof gab und seinem Leben somit frühzeitig ein Ende setzte.
Wie schon „Ein Kuss“ besteht auch dieser Soloabend wieder aus mehreren Kunstrichtungen: Diesmal nicht aus Schauspiel und Malerei, sondern aus Schauspiel und Musik – mit einem sich ständig wandelnden Bühnenbild.
Der Abend ist nicht einfach nur die Wiedergabe von Friedlis Biografie, sondern auch eine Auseinandersetzung mit den beiden Konstrukten „Wirklichkeit“ und „Fantasie“ – etwas, womit sich Friedli aufgrund seiner psychischen Erkrankung auch immer wieder auseinandersetzen musste. Und wie Friedli verliert auch das Publikum manchmal den Boden und muss neuen Halt suchen. Denn offenbar ist die Wirklichkeit nicht so verlässlich wie sie scheint – und die Fantasie zentraler Bestandteil ihrer Erschaffung. Marco Michel schrieb das Drehbuch, produzierte das Stück und führte dabei auch Regie.
Das Berndeutsche, in dem Friedli gesungen hat, ist eine wunderbar poetische Sprache. Marco Michel hat die Songs in ein Hochdeutsch übersetzt, das die ursprüngliche Poesie bewahrt und das es auch einem nicht schweizerischen Publikum erlaubt, Friedlis Texten und sprachlichen Eigenheiten zu folgen. So werden alle Lieder auch im hohen Norden gut verstanden.
„Schlicht ergreifend“, urteilte die Neue Züricher Zeitung über das Stück.
Ort der Veranstaltung
Im Dreiländereck mit Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen liegt das Städtchen Beverungen. Für ein facettenreiches Entertainment Angebot der 14.000 Einwohner sorgt die Stadthalle Congresszentrum Beverungen.
Die moderne Spielstätte an der Weser fungiert als Begegnungsstätte für kulturelles Leben. Das Bürgerzentrum wird belebt von Aufführungen des Theater und Kabarett, sowie durch Lesungen, Konzerte und private Feiern.
Hier teilen sich nationale Stars und aufstrebende Lokalmatadore die Bühne!Zusätzlich bieten Ihnen zwei Kegelbahnen und ein Restaurant ein Rundum-sorglos-Paket. Zuschauer aus drei Bundesländern strömen regelmäßig die Stadthalle Congresszentrum Beverungen. Erleben Sie das abwechslungsreiche, einzigartige Kulturprogramm dieser Spielstätte!
Die moderne Spielstätte an der Weser fungiert als Begegnungsstätte für kulturelles Leben. Das Bürgerzentrum wird belebt von Aufführungen des Theater und Kabarett, sowie durch Lesungen, Konzerte und private Feiern.
Hier teilen sich nationale Stars und aufstrebende Lokalmatadore die Bühne!Zusätzlich bieten Ihnen zwei Kegelbahnen und ein Restaurant ein Rundum-sorglos-Paket. Zuschauer aus drei Bundesländern strömen regelmäßig die Stadthalle Congresszentrum Beverungen. Erleben Sie das abwechslungsreiche, einzigartige Kulturprogramm dieser Spielstätte!