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Die Zimmerschlacht - Drama von Martin Walser an seinem 100. Geburtstag
Münchner Zimmerspiel  
Veranstalter:
Volksbühne Friedberg e.V. , Kaiserstraße 21, 61169 Friedberg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Im Wohnzimmer von Felix und Trude Fürst – einem Ehepaar in den Mittvierzigern – herrscht dicke Luft. Die beiden wären eigentlich bei ihrem besten Freund Benno zum Abendessen eingeladen, um Bennos neue und deutlich jüngere Errungenschaft Rosa kennenzulernen. Doch Felix beschließt sehr zum Unwillen von Trude, die Einladung zu boykottieren. Er will Benno zeigen, was er von dessen neuer Beziehung hält. Für seinen Plan hat er sich bereits mit den weiteren Gästen Neumerkel und Mengel telefonisch kurzgeschlossen. Das Fernbleiben bedeutet allerdings, dass Felix und Trude den Abend alleine verbringen müssen. Die Zweisamkeit wird schnell zur Herausforderung. Aus den verzweifelten Versuchen, sich abzulenken, wird die Ehe der beiden immer mehr infrage gestellt. Unter den Teppich gekehrte Wünsche und Sehnsüchte werden aufgedeckt. Über Jahre hinweg aufrecht erhaltene Wahrheiten werden als Lügen entlarvt. Und auch der wahre Grund für Felix‘ Boykott kommt ans Tageslicht.
Martin Walsers Drama Die Zimmerschlacht wurde am 7. Dezember 1967 an den Münchner Kammerspielen unter der Regie von Fritz Kortner uraufgeführt. Das Stück avancierte binnen kürzester Zeit zu einem absoluten Bühnenhit und trat in den Folgejahren seinen Siegeszug an zahlreichen Bühnen in ganz Europa an. In der Bundesrepublik Deutschland belegte es lange Zeit sogar den dritten Platz der am häufigsten aufgeführten Theaterstücke.
Obwohl Die Zimmerschlacht schon über ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, sind die darin verhandelten Paar- und Beziehungsthemen immer noch brandaktuell – angefangen von desolaten Kommunikationsproblemen, Missverständnissen sowie dem Spiel aus Illusion und Erwartung, Wunsch und Wirklichkeit, Abhängigkeit und Freiheit. Aber auch die im Text skizzierte Isolation von der Außenwelt, die soziale Distanz sowie das klaustrophobische Miteinander hatten in der Corona-Zeit wieder einen konkreten Bezug. Walser spricht von "Glockenspielfiguren", die dicht umeinander kreisen, aber die Berührung meiden. Was daraus entsteht, ist ein bizarrer Szenenreigen aus Absurditäten, die lustig und berührend zugleich sind.
Martin Walsers Drama Die Zimmerschlacht wurde am 7. Dezember 1967 an den Münchner Kammerspielen unter der Regie von Fritz Kortner uraufgeführt. Das Stück avancierte binnen kürzester Zeit zu einem absoluten Bühnenhit und trat in den Folgejahren seinen Siegeszug an zahlreichen Bühnen in ganz Europa an. In der Bundesrepublik Deutschland belegte es lange Zeit sogar den dritten Platz der am häufigsten aufgeführten Theaterstücke.
Obwohl Die Zimmerschlacht schon über ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, sind die darin verhandelten Paar- und Beziehungsthemen immer noch brandaktuell – angefangen von desolaten Kommunikationsproblemen, Missverständnissen sowie dem Spiel aus Illusion und Erwartung, Wunsch und Wirklichkeit, Abhängigkeit und Freiheit. Aber auch die im Text skizzierte Isolation von der Außenwelt, die soziale Distanz sowie das klaustrophobische Miteinander hatten in der Corona-Zeit wieder einen konkreten Bezug. Walser spricht von "Glockenspielfiguren", die dicht umeinander kreisen, aber die Berührung meiden. Was daraus entsteht, ist ein bizarrer Szenenreigen aus Absurditäten, die lustig und berührend zugleich sind.
Ort der Veranstaltung
Am ruhigen Stadtrand von Friedberg und doch zentral liegt die Stadthalle Friedberg an der ausgedehnten Parkanlage "Seewiese", die in den Veranstaltungspausen zum Erholen und Entspannen einlädt. Sie ist benannt nach Georg August Zinn, hessischer Ministerpräsident von 1950-1969. In der Georg-August-Zinn-Halle werden jährlich mehr als 1.000 Veranstaltungen mit rund 170.000 Besuchern durchgeführt. Diese Zahlen sind Beleg dafür, dass sich hier ein zukunftsweisendes Konzept bewährt hat. Längst schon ist die Stadthalle eine Visitenkarte der Kreisstadt Friedberg. Dafür, dass dies auch so bleiben wird, bürgt das gute Dutzend Mitarbeiter/innen in Geschäftsführung, Technik und Hauswirtschaft.