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Die amerikanische Päpstin - Schauspiel-Drama von Esther Vilar
Kathrin Ackermann  
Aula des Schulzentrums Gevelsberg West
Am Hofe 14
58285 Gevelsberg West
Veranstalter:
Stadt Gevelsberg , Rathausplatz 1, 58285 Gevelsberg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ensemble:
Kathrin Ackermann und Ferdinand Ascher
Regie: Thomas Rohmer
2042 ist von der Strenge der katholischen Kirche
nicht mehr viel übrig geblieben: Der Papst
regiert nicht mehr auf Lebenszeit, sondern
wird auf vier Jahre von allen Gläubigen gewählt,
gleichgeschlechtliche Ehen, kirchliche Scheidungen
und auch Abtreibungen sind erlaubt, der
Zölibat wurde abgeschaff t und die Besitztümer
der Kirche auf Massenauktionen versteigert.
Aus den Slums von Los Angeles stammend,
steht die erste Frau im höchsten Amt der katholischen
Kirche einer Kirchengemeinde gegenüber,
in der die Beichte abgeschaff t wurde
und der gekreuzigte Jesus Christus aus psychologischen
Gründen einem Rocker mit Dornenkranz
weichen musste. Über die Jahre hinweg
haben sich die Päpste in Sachen Demut und Bescheidenheit
ständig den Rang abgelaufen, den
frommen Christen immer mehr Freiheiten eingeräumt.
Trotzdem schwinden die Gläubigen
– unterbrochen von Werbesendungen zieht die
Päpstin Bilanz, entwirft ein neues Bild der Religion
und kommt zu dem Schluß, daß die Menschen
ihre Freiheit nicht annehmen können,
und auch nicht annehmen wollen.
In ihrem Resümee über die Entwicklung der
katholischen Kirche sieht die „amerikanische
Päpstin” darin den Grund für den steigenden
Mitgliederschwund: In seiner uneingeschränkten
Selbstverantwortung ist der Mensch orientierungslos
geworden und sucht deswegen
die Autorität von radikalen Parteien und Sekten.
Statt zur erlösenden Beichte geht man
jetzt zum Psychiater.
Dazwischen liegt das persönliche Drama: Die
Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glauben
an Gott verloren hat, aber einsam an der
Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige
Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen
– wiedergeben möchte.
Kathrin Ackermann und Ferdinand Ascher
Regie: Thomas Rohmer
2042 ist von der Strenge der katholischen Kirche
nicht mehr viel übrig geblieben: Der Papst
regiert nicht mehr auf Lebenszeit, sondern
wird auf vier Jahre von allen Gläubigen gewählt,
gleichgeschlechtliche Ehen, kirchliche Scheidungen
und auch Abtreibungen sind erlaubt, der
Zölibat wurde abgeschaff t und die Besitztümer
der Kirche auf Massenauktionen versteigert.
Aus den Slums von Los Angeles stammend,
steht die erste Frau im höchsten Amt der katholischen
Kirche einer Kirchengemeinde gegenüber,
in der die Beichte abgeschaff t wurde
und der gekreuzigte Jesus Christus aus psychologischen
Gründen einem Rocker mit Dornenkranz
weichen musste. Über die Jahre hinweg
haben sich die Päpste in Sachen Demut und Bescheidenheit
ständig den Rang abgelaufen, den
frommen Christen immer mehr Freiheiten eingeräumt.
Trotzdem schwinden die Gläubigen
– unterbrochen von Werbesendungen zieht die
Päpstin Bilanz, entwirft ein neues Bild der Religion
und kommt zu dem Schluß, daß die Menschen
ihre Freiheit nicht annehmen können,
und auch nicht annehmen wollen.
In ihrem Resümee über die Entwicklung der
katholischen Kirche sieht die „amerikanische
Päpstin” darin den Grund für den steigenden
Mitgliederschwund: In seiner uneingeschränkten
Selbstverantwortung ist der Mensch orientierungslos
geworden und sucht deswegen
die Autorität von radikalen Parteien und Sekten.
Statt zur erlösenden Beichte geht man
jetzt zum Psychiater.
Dazwischen liegt das persönliche Drama: Die
Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glauben
an Gott verloren hat, aber einsam an der
Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige
Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen
– wiedergeben möchte.
Ort der Veranstaltung
Schulzentrum Gevelsberg West
Am Hofe 14
58285 Gevelsberg West