Bequem und sicher zahlen
Dream in Man
Ashley Temba, Kuyumarts  
Veranstalter:
Uferstudios GmbH , Uferstr. 23, 13357 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Die Depression hält an – doch in einem Traum taucht die Erinnerung an seinen verstorbenen Großvater auf und gibt ihm einen Funken Hoffnung.
Etwas beginnt, nach Ashley Temba zu greifen – durch Bilder, Fragmente, Erinnerungen. Visionen tauchen auf wie Stimmen aus einer anderen Zeit. Während der Künstler sie aufzeichnet, entsteht eine Suche: nach Gleichgewicht, nach Nähe, nach einer Möglichkeit, sich selbst nicht länger zu verlieren.
Dream in Man bewegt sich entlang der stillen Verbindung zwischen Ashley Temba und seinem verstorbenen Großvater. Aus gemeinsamen Erinnerungen, ungesendeten Briefen und Erzählungen von Angehörigen entsteht ein Dialog über Abwesenheit, Vererbung und die Spuren, die ein Leben im Körper hinterlässt. Zwei Menschen – zwei Künstler – derselbe Pfad – getrennt durch den Tod und das, was ungesagt blieb.
Zwischen Tanz und Sprache entfaltet sich eine intime performative Landschaft aus Choreografie, Improvisation und gesprochenen Fragmenten privater Schriften. Emotionale Zustände erscheinen nicht als Erzählung, sondern als Bewegung: Zittern, Widerstand, Sehnsucht, Erschöpfung.
Die Arbeit fragt, wie Kunst zu einem Ort werden kann, an dem Vergebung und Heilung möglich bleibt – und ob Selbstliebe manchmal erst dort beginnt, wo Erinnerung wieder lebendig wird.
Dauer: 45 Minuten
ENGLISCH:
The depression persists – but in a dream, the memory of his late grandfather appears and gives him a spark of hope.
Something begins reaching toward Ashley Temba — through images, fragments, memories. Visions surface like voices from another time. As the artist records them, a search begins to unfold: for balance, for closeness, for a way to no longer lose oneself.
Dream in Man traces the silent connection between Ashley and his late grandfather. Drawing from shared memories, unsent letters, and stories told by relatives, the work opens a dialogue about absence, inheritance, and the traces a life leaves within the body. Two people — two artists — the same path — separated by death and what remained unsaid.
Between dance and language, an intimate landscape of choreography, improvisation, and spoken fragments of private writings unfolds. Emotional states emerge not as narrative, but as movement: trembling, resistance, longing, exhaustion.
The work asks how art can become a place where forgiveness and healing remain possible — and whether self-love sometimes begins only when memory is allowed to live again.
Duration: 45 mins
Konzept, Choreografie & Performance: Ashley Temba
Musik: Jason Bakker‑Walters
Dramaturgie: Lea Bethke
Ashley Temba ist ein Tänzer, Performer und Choreograph aus Brooklyn, New York, mit Sitz in Berlin. Er verkörpert einen performativen Ansatz, der in einer Kultur des direkten Ausdrucks verwurzelt ist – roh, rau und ehrlich. Nach einer Residenz am Tanzhaus Zürich unter der Leitung von Tarren Johnson folgten Arbeiten im Haus am Waldsee sowie im Museum Salzburg. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis unterrichtet er als Dozent am Center of Dance. Zu seinen jüngsten Projekten gehören die Performance Flight of the Canaries (2023) von Bishop Black sowie sein eindringliches Solo-Porträt As I Want (2025) am Ballhaus Naunynstraße.
Lea Bethke ist eine in Berlin lebende Filmemacherin, Regisseurin und Intimacy Coordinator. Die Autodidaktin realisiert eigene Filme sowie Auftragsarbeiten, u. a. für c/o Berlin, Sasha Waltz & Guests und das Bode-Museum. 2020 gründete sie ihre Produktionsfirma Project Pomegranate (ehem. Sinnefilm), mit der sie 2023 den preisgekrönten Tanzfilm Until The Moon Is Born In The West vollendete. Aktuell arbeitet sie an ihrem abendfüllenden Dokumentarfilm Malaka. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Körperlichkeit, weibliche Sexualität sowie machtkritische und transkulturelle Geschichten, die menschliche Lebensfreude mit sozialen Tabus und struktureller Gewalt kontrastieren.
Etwas beginnt, nach Ashley Temba zu greifen – durch Bilder, Fragmente, Erinnerungen. Visionen tauchen auf wie Stimmen aus einer anderen Zeit. Während der Künstler sie aufzeichnet, entsteht eine Suche: nach Gleichgewicht, nach Nähe, nach einer Möglichkeit, sich selbst nicht länger zu verlieren.
Dream in Man bewegt sich entlang der stillen Verbindung zwischen Ashley Temba und seinem verstorbenen Großvater. Aus gemeinsamen Erinnerungen, ungesendeten Briefen und Erzählungen von Angehörigen entsteht ein Dialog über Abwesenheit, Vererbung und die Spuren, die ein Leben im Körper hinterlässt. Zwei Menschen – zwei Künstler – derselbe Pfad – getrennt durch den Tod und das, was ungesagt blieb.
Zwischen Tanz und Sprache entfaltet sich eine intime performative Landschaft aus Choreografie, Improvisation und gesprochenen Fragmenten privater Schriften. Emotionale Zustände erscheinen nicht als Erzählung, sondern als Bewegung: Zittern, Widerstand, Sehnsucht, Erschöpfung.
Die Arbeit fragt, wie Kunst zu einem Ort werden kann, an dem Vergebung und Heilung möglich bleibt – und ob Selbstliebe manchmal erst dort beginnt, wo Erinnerung wieder lebendig wird.
Dauer: 45 Minuten
ENGLISCH:
The depression persists – but in a dream, the memory of his late grandfather appears and gives him a spark of hope.
Something begins reaching toward Ashley Temba — through images, fragments, memories. Visions surface like voices from another time. As the artist records them, a search begins to unfold: for balance, for closeness, for a way to no longer lose oneself.
Dream in Man traces the silent connection between Ashley and his late grandfather. Drawing from shared memories, unsent letters, and stories told by relatives, the work opens a dialogue about absence, inheritance, and the traces a life leaves within the body. Two people — two artists — the same path — separated by death and what remained unsaid.
Between dance and language, an intimate landscape of choreography, improvisation, and spoken fragments of private writings unfolds. Emotional states emerge not as narrative, but as movement: trembling, resistance, longing, exhaustion.
The work asks how art can become a place where forgiveness and healing remain possible — and whether self-love sometimes begins only when memory is allowed to live again.
Duration: 45 mins
Konzept, Choreografie & Performance: Ashley Temba
Musik: Jason Bakker‑Walters
Dramaturgie: Lea Bethke
Ashley Temba ist ein Tänzer, Performer und Choreograph aus Brooklyn, New York, mit Sitz in Berlin. Er verkörpert einen performativen Ansatz, der in einer Kultur des direkten Ausdrucks verwurzelt ist – roh, rau und ehrlich. Nach einer Residenz am Tanzhaus Zürich unter der Leitung von Tarren Johnson folgten Arbeiten im Haus am Waldsee sowie im Museum Salzburg. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis unterrichtet er als Dozent am Center of Dance. Zu seinen jüngsten Projekten gehören die Performance Flight of the Canaries (2023) von Bishop Black sowie sein eindringliches Solo-Porträt As I Want (2025) am Ballhaus Naunynstraße.
Lea Bethke ist eine in Berlin lebende Filmemacherin, Regisseurin und Intimacy Coordinator. Die Autodidaktin realisiert eigene Filme sowie Auftragsarbeiten, u. a. für c/o Berlin, Sasha Waltz & Guests und das Bode-Museum. 2020 gründete sie ihre Produktionsfirma Project Pomegranate (ehem. Sinnefilm), mit der sie 2023 den preisgekrönten Tanzfilm Until The Moon Is Born In The West vollendete. Aktuell arbeitet sie an ihrem abendfüllenden Dokumentarfilm Malaka. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Körperlichkeit, weibliche Sexualität sowie machtkritische und transkulturelle Geschichten, die menschliche Lebensfreude mit sozialen Tabus und struktureller Gewalt kontrastieren.
Ort der Veranstaltung
In die ehemaligen Werkstätten der Berliner Verkehrsbetriebe direkt am Ufer der Panke im Wedding ist neues Leben eingezogen. Die Hallen sind zu 14 großzügigen Studios, mehreren Büros und Künstlerateliers umgebaut worden. Die frühere industrielle Nutzung ist sichtbar und der Werkstattcharakter lebendig geblieben.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.
Impulsen aus der freien Tanzszene und dem Netzwerk TanzRaumBerlin folgend, konnte die Uferstudios GmbH diesen neuen Standort für zeitgenössischen Tanz mit Unterstützung der Lottostiftung realisieren. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 bieten die Uferstudios Choreografen, Tänzern und anderen Künstlern den Raum für professionelles Arbeiten in einem inspirierenden Umfeld, das auf Offenheit und Partizipation setzt.