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Ein Ingeborg-Bachmann-Abend
Nicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz  
Veranstalter:
Literaturhaus Hamburg , Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
ZUM 100. GEBURTSTAG VON INGEBORG BACHMANN
Nicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz – im Anschluss ARTE-Filmvorführung
»Wenn ich sie hier und da sehen tät, hätt ich mehr davon als von meinen sämtlichen Herren« – Ingeborg Bachmann wird immer wieder durch ihre Liebesbeziehungen mit männlichen Kollegen betrachtet – an diesem Abend soll es um ihre Freundschaften mit Kolleginnen gehen. Insbesondere Ilse Aichinger und Marie Luise Kaschnitz waren für Bachmann wichtige Gegenüber. »Ich muss hier und da reden können, ich muss das Äusserliche an einem Projekt loswerden«, schrieb sie an Hans Werner Henze, »und ich hab meistens niemand gehabt, hier und da war aber doch jemand da, die Ilse, die Kaschnitz.« Aichinger hat ihren Roman »Die größere Hoffnung« bereits geschrieben, als die beiden sich 1947 in Wien kennenlernen, Bachmann studiert noch. Anfang der 1950er-Jahre werden beide als die einzigen jungen Frauen zu den Treffen der Gruppe 47 eingeladen. Der Briefwechsel mit Marie Luise Kaschnitz beginnt Mitte der 50er-Jahre, ein Austausch über die Möglichkeiten, sich auf dem literarischen Markt als Autorinnen zu behaupten und während des Wettrüstens und des Kalten Kriegs eine poetische Sprache zu finden.
Die Autorinnen Katharina Hagena und Nicole Seifert machen sich im Gespräch ein Bild dieser Frauen und ihrer Freundschaften. Die Schauspielerin Christiane von Poelnitz liest ausgewählte Passagen.
Danach, ab 20.30 Uhr, zeigen wir bei freiem Eintritt das Filmporträt »Ingeborg Bachmann – Dichten für die Wahrheit« von Barbara Frank (ARTE/ORF 2026, 52 Min); Ausstrahlung auf ARTE am 24.6., 22.55 Uhr, online auf arte.tv ab 17.6.
Nicole Seifert, Katharina Hagena und Christiane von Poelnitz – im Anschluss ARTE-Filmvorführung
»Wenn ich sie hier und da sehen tät, hätt ich mehr davon als von meinen sämtlichen Herren« – Ingeborg Bachmann wird immer wieder durch ihre Liebesbeziehungen mit männlichen Kollegen betrachtet – an diesem Abend soll es um ihre Freundschaften mit Kolleginnen gehen. Insbesondere Ilse Aichinger und Marie Luise Kaschnitz waren für Bachmann wichtige Gegenüber. »Ich muss hier und da reden können, ich muss das Äusserliche an einem Projekt loswerden«, schrieb sie an Hans Werner Henze, »und ich hab meistens niemand gehabt, hier und da war aber doch jemand da, die Ilse, die Kaschnitz.« Aichinger hat ihren Roman »Die größere Hoffnung« bereits geschrieben, als die beiden sich 1947 in Wien kennenlernen, Bachmann studiert noch. Anfang der 1950er-Jahre werden beide als die einzigen jungen Frauen zu den Treffen der Gruppe 47 eingeladen. Der Briefwechsel mit Marie Luise Kaschnitz beginnt Mitte der 50er-Jahre, ein Austausch über die Möglichkeiten, sich auf dem literarischen Markt als Autorinnen zu behaupten und während des Wettrüstens und des Kalten Kriegs eine poetische Sprache zu finden.
Die Autorinnen Katharina Hagena und Nicole Seifert machen sich im Gespräch ein Bild dieser Frauen und ihrer Freundschaften. Die Schauspielerin Christiane von Poelnitz liest ausgewählte Passagen.
Danach, ab 20.30 Uhr, zeigen wir bei freiem Eintritt das Filmporträt »Ingeborg Bachmann – Dichten für die Wahrheit« von Barbara Frank (ARTE/ORF 2026, 52 Min); Ausstrahlung auf ARTE am 24.6., 22.55 Uhr, online auf arte.tv ab 17.6.
Ort der Veranstaltung
Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist. Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster. Doch nicht nur in seinen eigenen vier Wänden ist das Literaturhaus tätig. Es unterstützt und kuratiert ebenfalls Veranstaltungen außerhalb des eigenen Standortes.